24.06.2020 Pressekonferenz Gesundheitsministerin Paulette Lenert

Wir sind in einer Phase der Auflockerungen, wir haben neue Freiheiten erhalten. Wir als Gesundheitsministerium sind der Meinung, dass es aber eine sehr gefährliche Zeit im Moment ist. Das Risiko von neuen Infektionen ist immer noch sehr hoch.

Heute ist das Ende des Krisenzustandes, die Abgeordnetenkammer arbeitet daher wieder wie früher. Die Maßnahmen, die noch bestehen sind nicht mehr in einer Verordnung festgehalten sondern in einem Covid-Gesetz. Dieses Gesetz ist beschränkt auf die Covid-Zeit und dauert einen Monat.

Diese neue Phase bringt weitere Auflockerungen. Die Gesundheitsverwaltung hat neue Grundlage für ihre Arbeit erhalten, damit sie ihre Pflicht besser machen kann.

Wir sind in der Mitter einer Pandemie, auch die WHO hat gesagt, wir sind in einer gefährlichen Phase und müssen weiter vorsichtig sein. Wir sind in der Pandemie, sie ist noch nicht vorbei.

Die Strategie der Auflockerungen wird weitergeführt. Wir haben das sehr vorsichtig gemacht um immer zu schauen was passiert. Der Wirtschaftsbereich wurde geöffnet, wir haben uns immer Zeit genommen zu schauen ob die Auflockerungen sich negativ auswirken oder nicht.

Die Inkubationszeit ist 2-3 Wochen und erst nach dieser Zeit erkennen wir welchen Einfluss die Auflockerungen auf die gesamte Situation haben.

Die neuen Auflockerungen, die jetzt entschieden wurden, wurden nicht vom Gesundheitsministerium direkt entschieden. Treffen von unter 20 Personen sind erlaubt, es gibt keine Vorschriften mehr sondern es sind Empfehlungen.

Der Staatsrat hat entschieden, dass man Privatpersonen nicht vorschreiben kann was sie bei sich zu Hause tun. Daher sind die Bestimmungen geändert. Wenn sich im öffentlichen Raum mehr als 20 Menschen treffen, dann müssen sie sich an die Vorschriften halten. Nicht im Privatbereich. Daher ein großer Appell vom Gesundheitsministerium, es ist sehr wichtig dass Jeder sich an die Empfehlungen hält. Es ist sehr wichtig, dass Jeder seine Verantwortung trägt.

Unser Ziel ist für Luxemburg einen 2. Lockdown (Ausgangsverbot) zu verhindern. Es gibt Städte im Ausland, die wieder im Lockdown sind. Wir möchten das über die nächsten Wochen und Monate verhindern. Wir sind uns bewusst, dass ein weiterer Lockdown menschliche Verluste mit sich bringt. Natürlich auch wirtschaftliche Verluste.

 

Es ist sehr wichtig, dass JEDER, der Symptome hat, direkt den Arzt kontaktiert. Auf keinen Fall dann zur Arbeit gehen oder sonst wo. Sich selbst isolieren und von einem Arzt abklären lassen was los ist.

Die Regel der Distanz ist immer noch gültig und sehr effektiv. Wenn die Distanz nicht möglich ist, dann Mund-Nasenschutz tragen. Und sich auch an die Hygiene-Richtlinien halten.

Es ist sehr wichtig, dass wir uns an all diese Empfehlungen halten. Wir müssen vorsichtig bleiben! Wir haben neue Informationen von der Universität erhalten, diese zeigen, dass es sehr wichtig ist, dass wir jeden Infizierten finden und all seine engen Kontakte schnell finden. Das ist das einzige was wir tun können um die Verbreitung des Virus zu unterbrechen.

Hier noch einmal die Maßnahmen:

Verboten sind Messen und andere große Veranstaltungen. Diskotheken bleiben geschlossen. Hier könnten sich zu viele Menschen in einem geschlossenen Raum zusammen treffen.

Im öffentlichen Verkehr ist immer noch Maskenpflicht. Maskenpflicht auch in Geschäften, an Schaltern usw.

Allgemeine Regel: organisiert man eine Veranstaltung mit mehr als 20 Personen, müssen die Personen sitzen, damit die Distanz von 2 m eingehalten werden kann. Kann die Distanz nicht eingehalten werden, muss man Maske tragen.

Im HORESCA-Bereich bleiben die Regeln bestehen: Die Zahl der Personen pro Tisch wurde auf 10 Personen festgelegt.

Im Bereich Wellness darf man Dampfbad oder Saune alleine benutzen. Personen, die gemeinsam wohnen, können dies auch gemeinsam nutzen.

Wenn Jeder verantwortungsvoll handelt, können wir das schaffen.

 

Fragen:

Wieviel Prozent wurden auf das Virus getestet?

156000 Tests wurden mittlerweile gemacht. 90 % der Personen die eingeladen werden, sich testen zu lassen, lassen sich auch testen. 73000 Personen sind bis letzten Montag zum Large Scale Test gewesen. Die Personen haben zwei Wochen Zeit sich für den Test einzuschreiben. Der Test ist schnell gemacht, es tut nicht viel weh.

Was dürfen Personen im privaten Bereich?

Empfohlen wird die Distanz zu halten, bei Symptomen direkt beim Arzt melden. Wenn es im Umfeld gefährdete Personen gibt, dann besonders auf alle Empfehlungen achten. Es ist auch wichtig, dass wir uns merken, mit welchen Personen wir in Kontakt waren. Falls wir dann positiv getestet werden, können die anderen Personen, die wir vielleicht angesteckt haben schnell gefunden werden. Das ist sehr wichtig im Moment. Im beruflichen Bereich gilt es wie im privaten Bereich.

Warum wird weiter gelockert, obwohl es mehr Infizierte gibt?

Die neuen Auflockerungen sind durch einen Einspruch von Staatsrat gekommen, das wurde nicht auf Empfehlung des Gesundheitsministeriums gemacht. Der Staatsrat hat hier eine andere Einschätzung als wir.

Tracing der Personen ist sehr wichtig im Moment, sie haben jetzt aber weniger Personen (Freiwillige), die dabei helfen können. Was bedeutet das für sie?

Das bedeutet für das Gesundheitsministerium, dass wir mit unseren Mitarbeitern klar kommen müssen. Wir werden das hinbekommen.

(Tracing: zurückverfolgen mit welchen Personen eine Person in Kontakt war)

Man sieht dass viele junge Personen sich anstecken. Wo stecken die Leute sich an?

Einige Personen haben sich bei privaten Festen infiziert. Daher noch einmal ein Aufruf an alle: haltet euch an die Regeln. Jeder soll seine Kontakte begrenzen.

Wie ist es in den Schulen? Was passiert wenn ein Schüler positiv getestet wurde?

Einige Schüler wurden positiv getestet, das Lehrpersonal und die Eltern wurden dann angerufen, Die Schüler sollen weiterhin die Distanz halten und die Maske tragen, wenn die Distanz nicht möglich ist. Einige Schüler werden dann ggf. getestet.

Ab nächster Woche sind wieder mehr Schüler in einer Klasse, wenn dann Schüler sich infizieren, müssen wir schauen die Kontakte zu finden und diese Person ggf. zu testen.

Es ist bewiesen, dass Kinder sich weniger anstecken können. Wir lernen von Woche zu Woche dazu, die nächsten zwei Wochen in der Schule sind auch genau überlegt worden.

Schulen: Für den Schulanfang im September hoffen wir, dass die Situation so ist wie heute. Wir sind dabei die Erfahrungen aus der Schule zu sammeln und zu bewerten. Und natürlich auch zu schauen, was ist wenn es dann mehr Infektionen gibt. Damit wir vorbereitet sind und die Krankenhäuser damit auch klarkommen.

Es wurden viele Tests durchgeführt. Die positiven Infektionen sind grössenteils Personen ohne Symptome oder mit nur schwachen Symptomen. Jeder der Symptome hat soll sich bei seinem Arzt melden und dann werden diese Personen getestet. Es ist wichtig, dass Jeder, der krank ist zu Hause bleibt.

Die Lockerungen vom 10. Juni wurden gemacht aufgrund der guten Zahlen über die letzten Wochen.

Die Reproduktionszahl ist jetzt bei 1.49. Was bedeutet das?

Es bedeutet, dass die Zahl an Infektionen steigt. Wie müssen da weiter schauen wie der Trend ist und dann müssen wir schauen ob weitere Maßnahmen nötig werden. Es ist für uns wichtig zu wissen mit welchen Personen die Infizierten engen Kontakt haben und so weitere Infektionen verhindern.

 

Wenn 20 Personen neu infiziert sind und alle 20 auf großen Festen waren, dann kann die Zahl schnell steigen. Es ist für uns wichtig die Informationen über den Kontakt von den Infizierten zu bekommen. Daher ist es wichtig, dass wir uns alle an die Richtlinien der Regierung halten.

Das Virus ist immer noch der gleiche, also auch die gleichen Richtlinien. Enger Kontakt ist wenn man mit Personen zusammen ist mehr als 15 Minuten, da ist es sehr wichtig, die Maske zu tragen und die Distanz zu bewahren.

Da es viele Neuinfektionen gibt ist das Gesundheitsministerium damit beschäftigt die Personen zu kontaktieren, die mit den Infizierten in Kontakt waren.

Einmal pro Woche werden wir die Presse informieren.

Wann könnte es zu einer Zwangsquarantäne kommen?

Es gibt dieses Gesetz seit Jahren, darin ist festgehalten dass man eine Person in Isolation im CHL setzen kann, wenn die Person eine Gefahr für andere Menschen ist. Das hängt immer von der Situation ab. Noch gibt es keine solche Situation.

Bereich Café und Restaurant:

Die Regeln in dem Bereich sind klar, wir müssen schauen wie die Situation in 10 Tagen ist und dann können wir entscheiden ob da mehr Kontrollen nötig werden.

Large scale testing: die Resultate dieser Test wurde nur in einer parlamentarischen veröffentlicht. Es wäre wichtig, dass die Informationen über diese Tests veröffentlicht werden. Dass man sehen kann was in den einzelnen Bereichen passiert ist, wie viele Personen wurden getestet, in welchen Bereichen gab es Infizierte.

Diese Informationen werden wir in Zukunft in der wöchentlichen Pressekonferenz gegeben. Da werden wir dann auch über unsere neue Teststrategie sprechen. Wir sind dabei daran zu arbeiten.

 

 

 

10.06.2020

Pressekonferenz mit Xavier Bettel und Claude Meisch:

 

Anfang Juli ist eine Tripartite, wo sich die verschiedenen Gewerkschaften und die Regierung zusammensetzt um die Arbeitswelt so gut wie möglich zu organisieren, weil es zu einer grösseren Zahl an Arbeitslosen gekommen ist in den letzten Monaten und in den kommenden Monaten.

Luxemburg stabilisiert sich so dass es nur geringe Infektionszahlen gibt.

Zuhause und im öffentlichen Raum können 20 Personen sich treffen ohne dass es gesetzlich geregelt ist, dass man eine Maske tragen muss und 2 Meter Abstand halten muss. Es wäre aber immer noch von Vorteil wenn man dies machen würde.

Im Restaurant kann man jetzt zu maximum 10 Personen zusammensetzen und essen gehen.

„Foiren“ und „Salons“ dürfen im Freien wieder organisiert werden aber mit nur mit spezifischen Restriktionen wie zum Beispiel mit Mundschutz und Abstand halten.

Die sportlichen Wettkämpfe bei Individualsportler dürfen wieder stattfinden.

Die Spielplätze werden wieder geöffnet. 

Kinder unter 13 Jahren müssen keinen Mundschutz im Aussenbereich anziehen.

Die Indoorspielplätze können öffnen aber hier müssen Kinder über 6 Jahre eine Maske tragen.

In den Pausen im Schulhof können die Kinder wieder zusammen spielen, man soll aber trotzdem seinen Mundschutz dort anziehen.

Die Sommeraktivitäten / Scoutcamps können und dürfen wieder stattfinden. Es gibt aber auch hier einige sanitäre Regeln.

Der „chômage partiel“ wird verlängert bis zum 31. Dezember 2020.

 

04.06.2020

Pressekonferenz mit Lex Delles :

 

Die Regierung plant eine Rettungssumme von 3 Millionen Euro für die Tourismusbranche hier in Luxemburg. Hiermit werden viele auch kleinere Tourismusziele hier in Luxemburg unterstützt.

Man wird eine Kampagne starten mit dem Ziel, dass viele Menschen aus der Grossregion Urlaub in Luxemburg machen möchten umso die Zeit nach der Corona Krise so gut wie möglich zu überstehen.

Jede Person, die in Luxemburg wohnt und jede Person, die in Luxemburg arbeitet und über 16 Jahre alt ist, bekommt einen Hotelgutschein/Campinggutschein im Wert von 50€. Diesen Gutschein kann man bis Ende dieses Jahres einlösen. Er ist mit einem QR Code geschützt und er gilt nur für diese eine Person. Man kann Ihn nicht an eine andere Person verschenken.

Man bekommt viele zusätzliche Informationen, wie man denn zum Beispiel Urlaub machen kann in Luxemburg, wie zum Beispiel was man alles machen kann in 3 Tagen.

Man wird versuchen den Tourismus im digitalen Bereich zu unterstützen wie die Erarbeitung von Online-Tickets oder aber „virtual reality“.

Man wird der Tourismusbranche Hilfe zukommen lassen, wenn Sie sich im digitalen Bereich anders aufstellen möchten, damit Sie gut gerüstet sind zum Beispiel für Videokonferenzen usw.

Die ganze Tourismusbranche wird finanzielle Hilfe bekommen, wenn Sie mit einem Minus von 25% von Ihrem normalen Profit haben.

 

29.05.2020

Pressekonferenz mit Claude Turmes und Carole Dieschbourg:

 

Der neue Konjunkturpakt wurde der EU Kommission vorgestellt.

Wir stehen besser da, als man sich vorgestellt hat und man kann seine neuen Ziele noch höher definieren.

Es ist wichtig die Mbilität, den Naturschutz und den Ausbau des öffentlichen Transports weiterhin nach vorne zu treiben.

Ganz wichtig ist aber auch, dass man Energie sparen kann, wenn man die erneuerbaren Energien nutzt. Fossile Energien zerstören die Umwelt, deshalb ist es so wichtig, dass man umsteigt.

Die Gebäude in Luxemburg machen 12% des CO2-Aufkommen des Landes aus.

Die Regierung unterstützt jetzt mit vielen finanziellen Hilfen den Umbau in diese neuen Energien. Dies gilt bis zum 31. März 2021, wo der Antrag beim Staat eingegangen sein muss. Man kann alle Informationen auf der Internetseite www.myenergie.lu finden. Man kann die Anträge bei www.myguichet.lu machen.

Die alten Klima-Hilfen bleiben natürlich bestehen.

Dadurch unterstützt man auch die Wirtschaft und das Handwerk, weil hoffentlich viele Personen dieses Angebot annehmen und eine Umrüstung machen möchten.

 

28.05.2020

Pressekonferenz mit Franz Fayot und Sasha Baillie (Luxinnovation) und Gérard Zoller (Robin SA)

 

Luxinnovation ist wichtig für die luxemburgischen Betriebe, die Hilfe brauchen und Sie zu begleiten und aber auch um andere ausländische Betriebe nach Luxemburg zu holen um die Wirtschaft gut zu unterstützen.

„Fit for resilience“ ist das neue Projekt, das gestartet wird um die Betriebe zu stärken nach der Krise und Ihnen zu helfen die neuen Herausforderungen anzunehmen. Zuerst hilft der Staat (Luxinnovation) dabei eine Bestandsaufnahme zu machen von Ihrem Betrieb und dann Massnahmen ergreifen.

Dieses Projekt läuft bis zum 31. Dezember.

Es ist wichtig, diese Hilfe anzunehmen und sich beraten zu lassen, damit man die Krise schnell überwinden kann, sagt der Chef von Robin SA. Jede Hilfe soll man in Betracht ziehen.

 

27.05.2020

Pressekonferenz mit Henri Kox:

 

Man hatte 700 Anrufe pro Tag im Ministère wegen Mietproblemen und vielen anderen Fragen.

Man muss in Zukunft besser planen und der Wohnungsbau kann man im Notfall besser schützen als die Personen die mieten.

Der Luxemburger Staat will viel Baugelände (Bau-Terrain) kaufen um dan selbst darauf zu bauen und dann die Hälfte für Mieter freigeben und die andere Hälfte an Häusern und Wohnungen verkaufen. Es entsteht ein grosses Projekt mit dem Namen Elmen, wo viele Häuser und Wohnungen entstehen. Diese Wohnungen bleiben in öffentlicher Hand.

Der Staat und die Gemeinden müssen zusammen arbeiten um so gut wie möglich die Wohnungssituation zu verbessern.

Es ist am Besten, wenn der Staat und die öffentliche Hand das Bauen organisiert, denn das ist krisenfest. Es ist wichtig, dass diese Wohnungen zu fairen Preisen verkauft oder vermietet werden können und dass dieses Projekt auch nachhaltig ist.

 

25.05.2020

Pressekonferenz mit Herr Bettel und Frau Lenert:

 

Xavier Bettel:

Es bleibt dabei, dass nur 6 Personen zuhause sich treffen können und 20 Personen draussen im öffentlichen Bereich.

Ab diesen Freitag (29.05):

Neu ist dass bei Zeremonien jetzt wieder mehr Personen teilnehmen können, wie zum Beispiel Hochzeiten, Beerdigungen, zivile und religiöse Zeremonien. 

Die Kinos / Theater dürfen wieder öffnen. Gottesdienste und andere religiöse Messen dürfen wieder abgehalten werden. Kongresse dürfen auch wieder stattfinden.

Man muss aber 2 Meter Abstand halten können und eine Maske tragen. Nur Personen, die im selben Haushalt wohnen können näher zusammen sitzen.

Die Restaurants / Cafés / Bars dürfen ab Mittwoch die Terrassen wieder öffnen und ab Freitag darf man wieder im Restaurant essen. Eine Maximalzahl von 4 Personen, die nicht im selben Haushalt wohnen, dürfen dann zusammen in ein Lokal gehen und zusammensitzen. Eine Ausnahme gibt es, wenn zum Beispiel im selben Haushalt mehr als 4 Personen sitzen, dann darf man auch zu mehreren Personen essen gehen. (Beispiel: Beide Eltern und ihre 3 Kinder). Die Tische müssen 1,5 Meter Abstand haben und wenn dies nicht möglich ist, dann muss eine Plexiglasscheibe installiert werden. Man darf nicht stehen, sondern man muss einen festen Sitzplatz haben. Am Tisch muss man keine Maske tragen. Wenn man aber zum Beispiel zur Toilette gehen muss, dann muss man die Maske anziehen. Gibt es ein Buffet, dann muss man auch eine Maske anziehen. Es gibt keine „freie Nacht“, also die Lokale müssen alle um Mitternacht schliessen.

Fitnesszenter dürfen öffnen aber der ganze Wellnessbereich muss geschlossen bleiben. Natürlich muss auch hier die Abstandsregel eingehalten werden.

Indoorspielplätze und die Spielplätze im Allgemeinen müssen noch geschlossen bleiben.

All diese neuen Regeln gelten jetzt einmal für 3-4 Wochen.

 

Paulette Lenert:

Wir haben jetzt wirklich sehr gute Zahlen, so dass man jetzt wieder mehr öffnen kann. Es ist jetzt sehr wichtig, dass man Verantwortung übernimmt, damit das Virus eingedämmt bleibt.

Das Risiko geht natürlich deshalb wieder in die Höhe aber deswegen sollte man Disziplin zeigen und die Verantwortung sich selbst gegenüber und den andern gegenüber zeigen.

In Cafés und Bars darf man nicht stehen. Man muss sitzen. 

Die „Foiren“ und „Salons“ dürfen noch nicht stattfinden.

Man hofft, dass man diese Regeln so schnell wie möglich wieder aufheben kann, aber im Moment sind dies wichtige Regeln.

Die Kontrollen werden durch die Polizei gemacht und wenn ein Restaurant / Café / Bar sich nicht daran hält, dann bekommt man ein Bussgeld.

Wenn man auf dem selben Tisch sitzt, dann gibt es keine Abstandsregel. Die Restaurants / Cafés / Bars müssen um Mitternacht geschlossen werden.

In den Kinos muss man eine Maske anziehen beim Rein und Rausgehen und dort, wo man keinen Abstand von 2 Meter einhalten kann. Wenn man im Kino sitzt, dann darf man die Maske ausziehen.

Sport darf jetzt auch wieder in einer Halle gemacht werden, aber mit denselben Regeln wie sie auch für den Aussensport gelten.

Die Grenze zu Frankreich und Belgien bleiben noch geschlossen. Man weiss nicht genau, wann diese Grenzen wieder geöffnet werden.

Schwimmbäder dürfen geöffnet haben, aber es muss ein Konzept bestehen, dass ein 2 Meter Abstand eingehalten werden kann.

 

20.05.2020

Pressekonferenz mit Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert

Xavier Bettel: Heute vormittag haben wir im Regierungsrat Masssnahmen entschieden. Die Situation ist im Moment gut, die Zahlen der Neuinfektionen und die kapazitäten unserer Strukturen sind gut. Die Lockerungen wurden am  20.04. angefangen, dann ging es am 11. Mai mit kleinen Lockerungen weiter. Wir können den Impakt der Lockerungen von 11.5. nocht nicht ziehen. 

Wenn die Zahlen sich weiter halten werden wir nächsten Montag weitere Lockerungen vorschlagen. Der Kamp gegen das Virus ist aber nicht gewonnen. Im Moment halten wir das Virus klein. Die getroffenen Massnahmen wirken, das zeigen die Zahlen. Wir haben die richtige Entscheidung getroffen, um eine gute Situation zu haben. Der Weg der Lockerungen musss weiter solidarisch gegangen werden. Wir haben das alle zusammen gemacht. 

Die Zahlen entwickeln sich positiv aber es gibt auch Personen, die eine schlechte Situation haben. Es gibt auch Unternehmen, die wieter zu bleiben und die um ihre Existenz fürchten. Der Regierungsrat hat deshalb weitere Massnahmen angenommen. Gemeinsam haben wir mit Patronat und Gewerkschaften besprochen was gemacht werden kann. 

Heute Abend ist eine pressekonferenz, dann werden weitere Informationen mitgeteilt. Auch am Freitag kommen  weitere Informationen zu den neuen Massnahmen. Heute haben wir einen Paln für einen Neustart gemacht. Wir haben Massnahmen  mit einem Impakt von 700-800 Millionen €  zusätzlich entschieden. Wir brauchen einen Neustart. Ein wichtiger Punkt ist die Erhaltung der Arbeitsplätze, es sollen so wenig Personen wie möglich arbeitslos werden. Wir wollen betroffene Betriebe finanziell unterstützen. Der Neustart soll nachhaltig sein, wir wollen auf erneuerbare Energieen und Nachhaltigkeit setzen. Ab dem 1. Juli wird es eine vereinfachte Prozedur geben um Teilzeitarbeitslosigkeit anzufragen. 

 

Es wird ein Solidaritätsfond für den Neustart gemacht, der Betrieben hilft, welche schliessen mussen wegen Corona. Zum Beispiel Restaurants und Fitnesszentren. Sie bekommen 6 Monate lang eine direkte Hilfe für jeden Mitarbeiter von 1250€ (unter bestimmten Bedingungen).

Auch die Geschäfte bekommen eine Hilfe von 1000€ pro Mitarbeiter für Juni, 750€ für Juli und so weiter. Dies gilt für Geschäfte mit 250 Mitarbeitern. Genaue Informationen dazu in den nächsten Tagen. Auch wird es Gutscheine für Übernachtungen in Luxemburg geben. So soll dem Tourismusbereich geholfen werden. 

Für viele Menschen ist die Miete ein Problem, einige Vermieter haben hier freiwillig Hilfe angeboten, andere nicht. Die Besitzer sollen nun ermutigt werden die Mieten zu reduzieren in dem sie diese Einnahmen doppelt absetzen können auf der Steuererklärung, bis maximal 15000€. Es wird bis Ende 2020 keine Erhöhung der Miete für Privatpersonen geben. Auch die Fristen für die Anzahlungen werden um 4 Monate verlängert. Für den Bereich Kultur haben wir einen Plan gemacht, wie der Neustart gemacht werden kann. Ein Plan für andere Bereiche wie Sport wird auch gemacht. Dieses Jahr werden die Zuschüsse für die Lebenshaltungskosten verdoppelt. Der Urlaub für familiäre Unterstützung erhält eine legale Struktur, dieser Urlaub ist wichtig für Menschen die Angehörige betreuen müssen, da die Betreuungsstrukturen geschlossen sind. 

Auch für die Studenten werden die Fristen verlängert, damit niemand benachteiligt wird, weil er die Uni nicht besuchen kann oder die Examen nicht schreiben kann.

Nachhaltigkeit ist wichtig, der Greendeal ist wichtig. Wir wollen die Elektromobiliät, Gebruach von Fahrrad oder E-bike fördern indem die Hilfen bei der Anschaffung erhöht werden. Auch die Unterstützung bei Renovierungsarbeiten wird erhöht, wenn man dadurch nachhaltiger wird. Dies wird den Betrieben helfen, die in dem Bereich arbeiten und ihnen neuen Kunden bringen.

Wir hoffen am 25. Mai  Informationen zur weiteren Lockerung zu geben. Am 24.6. läuft der Krisenstand aus, daher ist es wichtig, dass wir vorher in der Abgeordnetenkammer Entscheidungen treffen. 

Es gab auch viele Diskussionen über die Kirchen, am Freitag wird ein Treffen stattfinden, wo wir dies besprechen werden. Wir haben nun von allen Kirchengemeinschaften Pläne für die Lockerung erhalten. Die Gemeinsachften sollen auch wieder öffenen können, sie müssen sich aber auch an die Schutzmassnahmen halten. 

Paulette Lenert: Eine Pandemie haben die Meisten von uns noch nie erlebt, die Krise zeigt wie schwer es ist im Ungewissen zu leben, wie schwer es ist Entscheidungen zu treffen, wo man nicht weiss ob es die  richtigen Entscheidungen sind oder nicht. Aber wir sehen jetzt, dass die Entscheidungen der Regierung richtig waren und dasss wir so eine grössere Katastrophe verhindern konnten. Zum glück ist die Situation hier im Land immer noch gut.  Die Präsenz des Virus ist zurückgegangen, das ist positiv. Auch die Anzahl der Personen im Krankanhaus wird langsam weniger. Wir haben nur wenige Personen auf der Internsivstation. Die Nebeneffekte der Erkrankung konnten wir auch gut abwehren. Es ist aber noch nicht zu Ende. 

Auch bei den Lockerungen wollen wir unser Bestes geben. Wir wollen unser Wissen über das Virus so gut und aktuell wie möglich halten, dies machen wir gemeinsam mit den Forschern im Land. 63000 Teste haben wir schon gemacht, wir werden auch weiter testen. Es ist wichtig weiter darauf zu achten, dass nur wenige Leute sich anstecken. Die Distanz von 2 Meter ist sehr wichtig. Wir müssen es dem Virus schwer machen sich zu verbreiten. Wir sind da selbst verantwortlich dafür.

Unsere Teststrategie zielt darauf ab, die Infizierten zu finden und zu isolieren. Wir wollen verhindern, dass das Virus sich verbreitet.Wichtig ist auch immer noch die Motivation, wir brauchen alle noch Geduld. Wir wollen so schnell wie möglich die Massnahmen auflockern, wir dürfen nicht vergessen, dass das Virus noch nicht vorbei ist. Wir treffen Massnahmen, die uns alle zu gute kommen, auch wenn nicht jeder immer direkt versteht, dass es so ist oder warum es so ist. Wenn das Virus sich zu schnell verbreitet, dann wird unser Gesundheitssystem überfordert, deshalb müssen wir die Verbreitung des Virus verhindern.

Wir besprechen mögliche Auflockerungen mit den Experten und den Betroffenen. Wir sind auch dabei Bilanz über unsere Teststrategie zu ziehen. Die Auswertungen laufen, am Freitag müssten wir da weitere Informationen geben können über Herdenimmunität und unsere weitere Teststrategie.

 

Die normalen Aktivitäten im Gesundheitswesen sollen wieder zunehmen.

Die CSA (Centre de soins avancés) werden weniger gebraucht. Am 29.5. werden die CSA in Grevenamcher und Ettelbruck schliessen.

Das CSA in Esch wird am 15.06. geschlossen. Das CSA Luxexpo wird auch geschlossen, es wird aber nicht abgebaut für den Fall, dass der Bedarf wieder steigen würde.  

Ab dem 25.05. haben die Maison medicale in der Woche von  20-7Uhr morgens offen, am Wochenende und an Feiertagen ganztags. Man muss sich aber per Telefon anmelden, man kann nicht einfach dahingehen.

Die Hotline für Coronafragen wird langsam zurückgefahren, weil weniger Fragen reinkommen. 

Fragen:

Simulationen zeigen, dass eine Lockerung im Bereich der Horesca ab dem 1. Juli eine zweite Welle mit sich bringen könnten. Wir eine Lockerung im Bereich Horesca trotzdem geplant?

Wir arbeiten an Simulationen, die Informationen ändern sich täglich daher werden wir erst nächste Woche hier etwas sagen können. Das Virus ist da und jede Auflockerung bringt neue Infektionen mit sich, wir sehen, dass die Massnahmen von Mundschutz und Abstand helfen. Die Eigenverantwortung hat eine grosse Rolle. Auch wenn Restaurants und Bistros wieder öffenen, wird es nicht sein wir vorher, auch da müssen wir uns an die Regeln halten. Wenn wir uns alle daran halten, dann können wir uns gegenseitig schützen und dazu beitragen, dass wir die Verbreitung des Virus klein halten. Auch die Wiederöffnung einiger Flüge muss in die neuen Simulationen einbezogen werden. 

Nächste Woche wird eine Pressekonferenz zu den Änderungen im Bereich der Nachhaltigkeit gehalten (CO2 Steuer, PNEC usw.)

 

Grenze Belgien: Wir müssen auf die Antwort des Sicherheitskomitees von Belgien warten. 

In Frankreich soll es bis zum 15.06. so bleiben wie es ist. Das ist die letzte Info, die wir haben.

Teststrategie: Es gibt verschiedene Test, die einen sind sensibler als andere. Alle sind aber von der Qualität und Zuverlässigkeit gut.

 

15.05.2020

Pressekonferenz mit Claude Meisch:

 

Ab 7:00 findet eine Surveillance (Aufsicht) statt im Schulhof von 2 Lehrern oder Lehrerinnen. Dies ist für Eltern gedacht, die früher anfangen müssen mit der Arbeit. 

Die Beschulung der Kinder zuhause ist eigentlich so weit gut gelaufen und trotzdem ist es wichtig dass die Schulen wieder öffnen unter der Bedingung von Vorsichtsmassnahmen, die die Gemeinden jetzt einrichten.

Man will den Cycle 1 sowie die Kompetenzzentren wieder öffnen, weil man befürchtet, dass die Kinder sonst zuviel an Bildung verlieren und die Bildungslücke zu gross wird.

Kinder brauchen die Schule und die andern Kinder, denn dies gehört zum Kind sein dazu.

Der Précoce (Vorschule) ist fakultativ, das bedeutet, dass es keine Pflicht gibt für diese Kinder in die Schule zu gehen.

Kinder unter 6 Jahren sollen keinen Mundschutz anziehen. Kinder unter 2 Jahren dürfen keinen Mundschutz tragen.

Die Klasse wird geteilt beim Cycle 1 und diese Gruppen werden zu keinem Zeitpunkt gemischt. Die Klassen werden nicht in der Nachmittagsbetreuung gemischt. Sie sind immer in derselben Gruppe. Es ist wichtig, dass die Lehrer den Kinder die neue Situation gut beibringen und die Lehrer bekommen pädagogisches Material vom Ministerium um dies zu unterstützen. Man soll viel hinausgehen mit der Klasse, denn in der frischen Luft verbreitet sich das Virus weniger.

Die Spielplätze werden öffnen in den Schulhöfen zwischen 8:00-16:00 unter Aufsicht von Lehrpersonal oder Erziehern.

Das Material in der Schule muss natürlich auch öfters geputzt werden und auch hier gibt es Informationen/einen Leitfaden vom Ministerium, die an die Lehrer geschickt wurden.

In den Krippen darf noch die halbe Kapazität an Kindern aufgenommen werden. Das bedeutet, dass verschiedene Eltern eine Absage bekommen, obwohl ihr Kind eingeschrieben ist in der Krippe. Deshalb darf ein Elternteil derer Kinder, die bis zum 25. Mai noch keine 4 Jahre alt sind dann den „congé pour raisons familiale“ beantragen bis zum 15. Juli 2020.

Die Kompetenz-Zentren werden auch wieder öffnen am 25. Mai. Hier gibt es sowieso nur kleine Klassen und man versucht so gut wie möglich die verschiedenen Hygienemassnahmen einzurichten und einzuhalten. Die Kinder können wegen der kleinen Gruppen jede Woche normal in die Schule gehen. Kinder müssen nur einen Mundschutz tragen, wenn Sie ihn selbst anziehen können und ausziehen können. Das gilt aber nur in den Kompetenzzentren.

Das Essen in den Kompentenzzentren wird über eine „Frupstuut“ (Essensbeutel) verteilt oder aber es wird „spezielles“ Essen vorbereitet für die Kinder, die dies benötigen.

Wenn Kinder Risikopatienten (mit einer Bescheinigung von einem Arzt) sind, dann müssen Sie natürlich nicht in die Schule gehen.

Die Kompetenzzentren werden, wenn möglich, eine Betreuung machen bis abends. Wenn dies nicht möglich ist, dann können die Eltern den „congé pour raisons familiale“ beantragen.

Man muss weiterhin solidarisch sein und flexibel, damit es einen guten „Schulanfang“ gibt.

Die Tageseltern können am 25. Mai wieder arbeiten aber nur mit einer Maximalkapazität von 5 Kindern.

Die Spielplätze ausserhalb des Schulhofes bleiben geschlossen.

 

08.05.2020

Pressekonferenz mit Francois Bausch und Philippe Schrantz:

 

Francois Bausch:

Die Distanzregelung von 2 Meter und das Tragen der Maske sind sehr wichtig.

Eine Party organisieren ist nicht erlaubt. Man darf sich im öffentlichen Raum mit maximal 20 Personen treffen aber nur unter den Sicherheitsregeln.

Man darf sich zuhause mit maximal 6 anderen Personen treffen 

Im öffentlichen Transport und in Geschäften ist das Tragen einer Maske Pflicht, sonst kostet dies 145 Euro Strafe.

 

Philippe Schrantz:

Die Polizei ist da um die sanitären Regeln zu kontrollieren.

Natürlich ist die Polizei auch in seiner normalen Funktion tätig wie Verbrechensbekämpfung, Verkehrskontrollen usw..

Es gab rund 6000 Kontrollen in den letzten Monaten und es wurden auch 2000 Protokolle verteilt an Personen, die sich nicht an die Regeln gehalten haben.

Die Polizei ist aber sehr zufrieden, wie die Bürger sich verhalten haben in den letzten Wochen. Die Polizei hat versucht in den letzten Wochen zuerst mit den Bürgern zu sprechen und erst dann zu bestrafen wenn die Person keine Einsicht zeigte.

Mehr Freiheit bedeutet auch mehr Eigenverantwortung. Man soll sich an die Regeln halten, auch wenn man sich jetzt treffen kann oder wieder in die Geschäfte gehen darf.

 

3 Elemente die besonders beobachtet werden von der Polizei:

-Masken tragen

-Distanzregel

-aufpassen dass sich nicht mehr als 20 Personen öffentlich treffen / 6 Personen zuhause treffen

 

Man wird diese Regeln konsequent bestrafen und nicht noch vorher einmal die Leute informieren über die Regeln.

Die Polizei darf nicht einfach so in eine Privatwohnung hinein aber die Polizei hat andere Mittel um festzustellen ob mehr als 6 Personen im Haus sind. Dann wird dies weitergeleitet an die Justiz. 

Auf der Internetseite www.etat.lu gibt es einige Antworten zu verschiedenen Fragen, was erlaubt ist und was nicht.

 

 

08.05.2020

Pressekonferenz mit Dan Kersch:

 

Es gibt 32 Sportarten, die im Freien wieder erlaubt sind aber nur unter bestimmten strengen Regeln.

Sportarten mit Kontakt sind noch nicht erlaubt wie zum Beispiel „Karate, Judo,…“

Die Schwimmbecken bleiben zu. Es gibt keine Wettbewerbe zu diesem Zeitpunkt. Es dürfen keine Zuschauer dabei sein und die Umkleidekabinen und Duschen bleiben zu. Die Distanzregel muss eingehalten werden.

Das oberste Gebot ist der Schutz der Gesundheit der Sportler.

Das Sportlyzeum startet ab dem 18. Mai wieder ein Sportprogramm. Das ist das einzige Lyzeum, das das machen darf und nur unter festgesetzten Sicherheitsregeln. Es wird aber kein Schüler gezwungen. Die Sportler dürfen dann nach der offiziellen Schulzeit trainieren unter bestimmten Regeln.

Wenn ein Sportverein seine Sportanlage nicht öffnen möchte, weil er Angst hat, dass sich die Sportler in Gefahr bringen, so ist das in Ordnung, weil das Ministerium sich da nicht einmischen will.

Es können 25 Spitzensportler in der Coque trainieren. Hier gibt es aber auch ganz strenge Regeln.

Die Fitnesszentren bleiben noch zu, diese können aber finanzielle Hilfen beantragen bis die schwierige Zeiten vorbei sind.

Man kann sich im Internet gut informieren an welche Regeln man sich in seiner Sportart halten soll. Das Golf spielen ist wieder erlaubt, weil es im Freien gespielt wird, aber auch hier gelten die Abstandsregeln.

 

05.05.2020

Pressekonferenz mit Claude Meisch und Emile Eischer (Syvicol):

 

Claude Meisch:

Es ist wichtig, dass die Schule auch in der Grundschule wieder beginnt. Der Staat, die Syvicol (Gemeindesyndikat) und die FEDAS(Gemeinschaft des Betreuungspersonals) haben gut zusammen gearbeitet.

Jeder Schüler kann ab dem 25. Mai wieder in die Schule gehen.

Man wird sich auf die wichtigsten Inhalte der verschiedenen Schulgänge konzentrieren. Es gibt auch ein spezielles Bewertungssystem, wo geschaut wird, welcher Schüler das Schuljahr geschafft hat und wer es wiederholen muss. Die Kinder brauchen die Schule aber auch die sozialen Kontakte.

Es gibt einerseits Übungswochen (B-Woche) und andererseits Lehrwochen (A-Woche).

In der A Woche ist morgens Kurs von 8:00-13:00, wo neue Inhalte gelernt werden. Es kann aber von Gemeinde zu Gemeinde Unterschiede in den Uhrzeiten geben.

Die Eltern entscheiden in der B Woche, ob das Kind dann Schule zuhause (mit Wochenplan) macht oder aber man kann die Kinder in die Betreuung geben in der Schule / „Maison Relais“.

Mittags ist für die A-Woche von 13:00 bis 18:00 eine Betreuung garantiert und in der B-Woche von 8:00-18:00.

Wenn das Kind in der B-Woche morgens in die „Maison Relais“ geht, dann ist das kostenlos, weil normalerweise wäre zu diesem Zeitpunkt „Schulzeit“.

In den Betreuungsstrukturen („Maison Relais“) bleiben dieselben Gruppen wie in der Schule. Hier werden die Kinder nicht gemischt.

In der ersten Woche der Schule wird eine Gruppe der Klasse 2 Tage in die Schule gehen und die andere Gruppe 3 Tage in die Schule gehen. Hier wird den Kindern dann die neuen Regeln erklärt und es wird noch ein bisschen wiederholt, was gelernt wurde zuhause in den letzten Wochen.

Am Mittwoch bekommen die Eltern ein Formular geschickt, wo die Eltern ausfüllen müssen, ob  die Kinder in die Betreuungsstrukturen gehen müssen. Man soll daran denken, dass die Kinder nicht zu den Großeltern gehen sollen.

Nach dem 25. Mai kann man den « congé pour raison familiale » nur nehmen, wenn:

Wenn Kinder vorerkrankt sind. Man muss seinen Hausarzt nach einem „Certificat de vulnerabilité“ fragen und der Schule abgeben
Wenn die Gemeinde aus verschiedenen Gründen keinen Betreuungsplatz bieten kann
Für Kinder unter 3 Jahre kann man den „congé pour raison familiale“ anfragen, wenn man nicht möchte, dass das Kind in die Kinderkrippe geht.

Der Cycle 1 („Précosse) wird auch aufgehen und es gibt hier andere Regeln, weil die Kinder zu klein sind um die Regeln zu verstehen. Genauere Information wird es da noch geben. Das Ministerium denkt hier darüber nach die Schulgruppen noch kleiner zu machen.

Es gibt klare Sicherheitsmaßnahmen in den Schulen. Maskenpflicht in dem Schulgebäude und im Transport, Hände waschen und desinfizieren. Wir müssen den Kindern die Angst nehmen und sie auf die neue Situation vorbereiten. Die Maske oder der Buff muss im Transport und im Schulgebäude getragen werden

Die Erzieher und die Lehrer sind natürlich auch da, um die Kinder daran zu erinnern den Buff oder die Maske anzuziehen, wenn dies erforderlich ist.

 

Emile Eischer:

Der Schultransport wird auch getrennt in die Gruppen der A-Woche und der B-Woche.

Es müssen aber noch mehr Busse eingesetzt werden und diese werden von Staat finanziert.

Man benötigt für die Betreuung 1/3 mehr Personal als sonst. Hier werden intern die Arbeitsstunden erhöht oder aber auf Studenten wird zurückgegriffen, die schon fast fertig sind mit der Ausbildung.

Es werden viele Gebäude benutzt werden um die Betreuung  zu garantieren um die Kinder so viel wie möglich aufzuteilen.

Der Fragebogen, der am Mittwoch den Eltern zugeteilt wird, wird Aufschluss darüber geben, wie viele Kinder betreut werden müssen.

 

04.05.2020

Pressekonferenz mit Herr Bettel und Frau Lenert:

 

Herr Bettel:

Wir haben es zusammen geschafft dem Corona Virus entgegenzutreten.

Am 20. April haben wir die 1. Phase gestartet und wir konnten festestellen dass es keinen weiteren schlimmen Anstieg der Neu-Infizierten gibt.

Die Situation in Luxemburg hat sich jetzt beruhig.

Eine neue Phase wird am 11. Mai starten. Wir müssen trotzdem weiter diszipliniert bleiben im Kampf gegen das Corona Virus. 

Man darf jetzt bis maximum 6 Personen einladen nach Hause. 20 Personen dürfen sich draussen zusammen treffen, aber natürlich nur mit den Regeln wie Einhalten der Distanz von 2 Metern. Der Sport wird wieder teilweise erlaubt wie Segeln oder Golf. Der Mannschaftsport oder Kontaktsport ist weiterhin verboten.

Ab dem 11. Mai werden die Geschäfte wieder öffnen. Es gibt aber verschiedene Ausnahmen, wie Kinos, Fitesszenter, Spielplätze oder Bowlinghallen, die noch nicht öffnen dürfen. Das Auto-Kino kann stattfinden.

Es gibt aber auch klare Regeln, die am Mittwoch in einer neuen Pressekonferenz erklärt werden. 

Die Frisöre und alle Schönheitsinstitute dürfen unter den strengen Regeln wieder öffnen.

Die Museen und die Nationalbibliothek kann wieder öffnen.

Ab dem 1 Juni könnten vielleicht der Horesca-Bereich (Restaurants, Bars,…) wieder öffnen.

Alle Personen in Luxemburg ab 16 Jahren bekommen 50 Masken pro Person. Dies gilt auch für Personen, die in Luxemburg arbeiten.

Man soll, wenn möglich, noch im Teletravail (Homeoffice) bleiben, wenn der Arbeitgeber dies erlaubt. Das ist noch immer der beste Abstand zwischen anderen Personen.

Wichtig bei den neuen Regeln ist, dass jeder eigenverantwortlich ist. Man muss auf sich und seine Mitmenschen aufpassen.

 

Paulette Lenert:

Es gab eine grosse Solidarität in Luxemburg, weil viele Personen anderen Leuten geholfen haben. 

Man soll keine grossen Partys feiern. 

Die sozialen Kontakte sind leider der Ort, wo sich die Personen am meisten anstecken. Auf dem Arbeitsplatz passt jeder viel besser auf die Distanz auf und bei dem Familienkreis oder guten Freunden vergisst man die Regeln oft.

Am Mittwoch wird man noch über finanzielle Hilfen diskutieren für die Betriebe, die noch nicht öffnen dürfen. Man wird diese Woche noch darüber informieren.

Man wird verschiedene Arbeitsbereiche (Berufsgruppen) komplett testen. Man hat eine grosse Testkapazität in Luxemburg.

In der Con-Vince Studie sind die 1. Tests gemacht wo 0,35 % der Personen infiziert sind. Das ist der Test, wie weit die Immunität im Land fortgeschritten ist.

Es ist wichtig, dass wir auch in den Krankenhäusern zu einem Normalzustand zu kommen. Das Gesundheitssystem muss weiter gestärkt werden.

 

29.04.2020

Pressekonferenz mit Paulette Lenert und der Alain Schmit (AMMD):

 

Paulette Lenert:

Die „centre de soins avancés“ bleiben bestehen. Man soll nach wie vor zuerst seinen Hausarzt anrufen per Telefon oder Videokonferenz.

In den Krankenhäusern bleiben die speziellen Gänge bestehen für die Virus-Patienten. Die Krankenhäuser gehen aber langsam wieder in einen Normalbetrieb.

Alle Ärzte werden wieder öffnen. Alle Gesundheitsberufe können wieder arbeiten (Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Psychotherapeuthen, Masseure, Podologen, Ernährungsberater, Hebammen, Krankenpfleger, Ergotherapeuthen, Kinesitherapeuten).

Es gibt aber bestimmte Hygieneregeln und Abstandsregeln auch in der Praxis. Die Mitarbeiten sollen durch eine Plastikscheibe geschützt sein und jeder Patient soll eine Maske tragen in der Praxis. Man soll sich gut die Hände waschen. Man sollte pünktlich sein und nicht zu lange in dem Wartesaal sein. Im Wartesaal wird keine Zeitung mehr liegen. Die Regel ist, dass man alleine zum Arzt gehen soll, nur Personen, die eine Hilfestellung brauchen können begleitet werden.

In den „centre de soins avancés“ gibt es keine Schlange mehr für Personen die kein Virus haben. Das bedeutet, dass die „centre de soins avancés“ nur noch für Patienten sind, die denken, dass sie das Virus haben. Die Öffnungszeiten sind von 10:00-18:00. 

Die neuen Scanner arbeiten gut und das Personal ist sehr zufrieden damit.

Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden, können per Gesetz gezwungen werden zu Hause zu bleiben.

 

Dr Schmit (AMMD):

Das Gesundheitssystem ist in den letzten Wochen komplett umgeändert worden.

Man hat aber bemerkt, dass die Leute Angst haben zum Arzt zu gehen.

Deshalb hat man zu diesem Zeitpunkt entschieden, dass man die Ärzte wieder normal in den Praxen arbeiten lässt. Man sollte trotzdem zuerst den Arzt anrufen und der kann dann entscheiden, ob es besser ist, dass der Patient in die Praxis kommt oder ins Krankenhaus gehen soll oder aber ob der Arzt einen Hausbesuch macht.

Es gibt noch einige Hausärzte die noch in den „centre de soins avancés“ arbeiten werden.

Die „maison médicale“ werden dann abends laufen und am Tag kann man zu seinem Hausarzt gehen. Die „maison médicale“ werden auch in der nächsten Zeit (ungefähr Mitte Mai) wieder geöffnet werden.

Es ist wichtig, dass die Leute verstehen, dass sie ganz normal wieder zu Ihrem Hausarzt gehen können. Alle Patienten sind wichtig und wenn man denkt, dass man krank ist oder sich nicht gut spürt, dann soll man zu seinem Arzt gehen.

Die Ärzte können nur einen COVID Test verschreiben, wenn der Patient Symptome hat.

 

 

28.04.2020

Pressekonferenz mit Corinne Cahen und Marc Fischbach:

 

Corinne Cahen:

 

Wir müssen weiterhin auf die älteren Menschen aufpassen und uns an alle Regeln halten, wie zum Beispiel Maske tragen, Abstand halten und eben so wenig wie möglich Kontakt haben.

Seit 7 Wochen konnten wir die älteren Personen nicht mehr besuchen. Es geht um das Wohlbefinden der älteren Personen, die natürlich Ihre Familie sehen wollen. Nur per Telefon oder Video kann man nicht immer weitermachen. Es muss verhindert werden, dass sich die Heimbewohner isoliert und alleine fühlen.

5765 Personen leben in Altenheimen oder Pflegeheimen.

Es gibt 90 Fälle in Altenheim. 41 waren positiv, sind jetzt aber wieder gesund. 29 Personen in Altenheim sind verstorben. Es gibt auch unter den älteren Personen positive Fälle, die keine Symptome haben.

Die Heimbewohner und das Personal von 4 Altenheimen wurden komplett getestet. 1070 Personen wurden insgesamt getestet in Altenheimen.

Die Massnahmen bleiben bestehen aber man versucht jetzt die Situation im sozialen Bereich etwas umzustrukturieren.

Der Kontakt mit den Familien ist ab jetzt wieder möglich. Wenn man eine Person besuchen will, dann muss man sich anmelden. Der Besuch kann nur eine bestimmte Zeit stattfinden und nur eine limitierte Anzahl an Personen gleichzeitig. Es wird ein Raum gesucht in der Nähe vom Eingang des Altenheimes. Nur Personen, die keine Symptome haben dürfen hinein. Nur Personen ab 16 Jahren dürfen die Bewohner besuchen. Kinder zwischen 12-16 Jahren dürfen die Heimbewohner draussen besuchen.

Ob Geschenke angenommen werden, hängt von den Verantwortlichen des Alten oder Pflegeheimes ab. Man bekommt am Eingang des Altenheimes die Hygieneregeln erklärt.

Masken müssen angezogen werden oder aber eine Plexiglasscheibe muss dazwischen sein oder aber es muss mindestens 2 Meter Abstand gehalten werden.

Wenn der Besuch fertig ist, dann muss der Raum 30 Minuten gelüftet werden und desinfiziert werden.

Jede Pflegeeinrichtung darf selbst entscheiden, ob das Altenheim diese neuen Massnahmen umsetzen kann und dann den Familien einen Vorschlag anbieten.

Personen, die im Sterben liegen, können auch besucht werden und der Leiter der Pflegeeinrichtung darf 1-2 Personen reinlassen mit all den Sicherheitsmassnahmen, die nötig sind und vorgeschrieben sind.

Externes Personal (Kinesitherapien, Podologen, Ergotherapeuten, Erzieher,…) können nun wieder im Altenheim arbeiten, natürlich nur unter den vorgeschriebenen Hygieneregeln.

Ein grosses Danke an das gesamte Personal der Altenheime, die enorm viel Arbeit geleistet haben die letzten Wochen.

Danke an all die Musikanten, die die letzten Wochen Musik vor den Altenheimen gespielt haben um den älteren Personen etwas zu bieten. 

Man kann nicht genau sagen, wann die ersten Besuche stattfinden können in den Altenheime, da die Verantwortlichen der Altenheime zuerst alles organisieren müssen, bevor sie die Besucher hereinlassen können.

Hände halten könnte eralubt sein, wenn man Handschuhe anzieht und sich nicht im Gesicht berührt und dann nachher die Hände desinfiziert.

Gehörlose Menschen haben beispielsweise die Problematik, dass sie durch die Maskenpflicht die Lippen nicht mehr lesen können und so ein Grossteil Ihrer Kommunikation fehlt.

 

Marc Fischbach:

 

Die Zuständigkeit und Verantwortung liegt bei den Verantwortlichen des Altenheimes. Wenn ein Altenheim diese Hygieneregeln nicht einhalten kann, dann darf man das auch nicht erlauben.

Die Altenheime sollen auf Psychologen zurückgreifen für die psychischen Probleme, die wegen dem Virus aufgetreten sind und noch auftreten werden.

In den meisten Altenheime gab es noch keine Corona-Virus infizierte Person. 

Ob die Altenheime das Fieber messen wollen bei den Besuchern, das kann der Verantwortliche des Altenheimes entscheiden.

Ältere Menschen müssen sich auch daran gewöhnen mit dem Corona Virus zu leben, denn bevor es kein Medikament und keine Impfung dagegen gibt, kann niemand so leben wie das vorher war.

 

 

28.04.2020

Pressekonferenz Mit Paulette Lenert und Claude Meisch und Professor Doktor Ulf Nehrbass:

Paulette Lenert:

 

Es gibt 3 wichtige Punkte:

Wir müssen weiterhin das Virus eindämmen, in dem wir die allegemeinen Regeln einhalten

Wir werden die Bevölkerung noch mehr testen lassen

Wir werden versuchen das Virus kennenzulernen und zu erforschen

 

Mit den Forschungsinstituten wird jetzt viel mehr zusammengearbeitet.

Man hat die arbeitenden Personen im Bausektor getestet, bevor die Baustellen wieder geöffnet wurden.

1818 Personen werden bei dem Immuntest mitmachen und so können wir einen Überblick bekommen über die Verbreitung des Virus.

Wir sind jetzt in der Lage jede Person zu testen, die sich testen lassen wollen.

Die Altenheime werden jetzt systematisch getestet, das bedeutet das Personal und die pflegebürftigen Personen werden regelmässig getestet. Man muss keine Symptome haben um getestet zu werden.

Die Inspection sanitaire (25 Personen) ist dafür zuständig, die Personen zu informieren und zu betreuen, falls die Person positiv getestet wurde und um die Personen zu kontaktieren, die sich vielleicht angesteckt haben bei dieser Person.

Das Tracing (Rückverfolgung) wird wieder gemacht wie am Anfang der Pandemie, wo die Personen kontaktiert werden, die Kontakt mit einer positiven Person hatten.

In den nächsten Tagen wird eine weitere Pressekonferenz sein mit Frau Lenert und Herr Bettel um über weitere Exitstrategien zu informieren, zum Beispiel für die Ärzte.

Im Moment sind keine weiteren Verteilungen an Masken an die Bevölkerung geplant. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass dies später nochmal gemacht wird.

Die CON-VINCE Studie läuft über 8 Wochen und jede 2 Woche wird getestet und am Ende dieser Woche gibt es erste Resultate.

Wir haben im Moment Infektionszahlen, die uns erlauben, verschiedene Bereiche wieder zu öffnen, wie zum Beispiel die Schulen. Natürlich kann man später mit den neuen flächendeckenden Tests noch besser erkennen, wie man die Exitstrategie planen kann.

Man wird bei Todesopfern keine Autopsie machen, sondern man macht einen Abstrich.

Verschiedene Materialien, wie Reagenzgläser, sind knapp auf der ganzen Welt. Wir versuchen soviel Material wie möglich zu bekommen um diese grossflächigen Tests zu machen.

 

Claude Meisch:

 

Die ganze Forschungsgruppe in Luxemburg hat sich schon seit Anfang des Virus eingesetzt um Ihre Kenntnisse mit einzusetzen um Luxemburg zu helfen, so gut wie möglich das Virus kennenzulernen und zu erforschen und somit auch zu bekämpfen.

Das LIH (Luxembourg Institute of Health) kann demnächst 20000 Tests pro Tag machen und so kann man sehr viele Informationen zu dem Virus bekommen. Man kann so genauer beobachten wie sich das Virus in Luxemburg entwickelt. So könnte die gesamte Bevölkerung in Luxemburg innerhalb von einem Monat getestet werden.

Wir müssen mit dem Virus leben und deshalb muss man viel testen um die Menschen zu isolieren, die positiv sind. Dieses große Testen (Large Scale Testing) ist die Möglichkeit der Bevölkerung wieder mehr Freiheit zu geben. Das ganze Projekt kostet 40 Millionen Euro.

Es soll 17 Teststationen aufgehen aber die Tests sind freiwillig. Man muss also keinen Test machen. 

Diese neuen flächendeckenden Tests sollen Erkentnisse über viele verschiedene offenen Fragen beantworten, wie zum Beispiel ob sich Kinder bei den Erwachsenen anstecken oder umgedreht.

Wenn man mehr testet, dann kann man die andern Personen auch besser schützen, weil man ja weiss, ob man positiv auf das Virus ist oder nicht.

Die Schüler der Abschlussklassen können sich seit gestern testen lassen. Der Test ist aber freiwillig, sie müssen sich nicht testen lassen.

Der Minister rät aber den Schülern und den Lehrern dieses Angebot anzunehmen um genau zu beobachten wie das Virus verbreitet ist.

Die Schüler werden mit den neuen PCR Tests getestet.

Die Schüler werden zuerst getestet, weil dies die 1. grössere Gruppe ist, die wieder zusammen kommt. Die anderen Gruppen werden ja auch später getestet. Man will den Schülern und Professoren eine gewisse Sicherheit geben und man bekommt selbst ein Bild über die Infiziertenzahl bei den Schülern.

Es gibt keine 100 prozentige Sicherheit. Auch nicht beim Testen. Es ist aber eine Möglichkeit die Personen herauszufiltern die das Virus in sich tragen.

In der CON-VINCE Studie, wo 1818 Personen mitmachen, werden die Personen immer wieder getestet um genauere Informationen über das Virus zu bekommen.

 

Professor Doktor Ulf Nerbass:

 

Wir haben eine nationale Herausforderung und ich bin Mitglied der Taskforce (Hilfsgruppe) Covid19. Wir arbeiten an vielen verschiedenen Studien.

Die Massnahmen der Regierung haben sehr viel gebracht und die Luxemburger haben sich gut daran gehalten und deshalb ist die Kurve abgeflacht.

Es ist eben ganz wichtig, die Tageswerte der Infizierten PErsonen im Blick zu haben, um die Dynamik des Virus zu analysieren.

Die Situation ist unter Kontrolle aber es ist gut möglich, dass es noch viele Personen gibt, die das Virus haben aber keine Symptome zeigen.

Diese Personen können natürlich dann eine 2 Welle auslösen, weil sie nicht wissen dass sie das Virus weiter verbreiten.

Darum ist es sehr wichtig, dass man die Bevölkerung viel testet.

Ab dem 19. Mai können wir 20000 Personen pro Tag testen. Es ist wichtig, dass jede Person, die sich testen lassen kann, dies auch macht. Nur so kann man genauer analysieren und Lockerungen der Massnahmen diskutieren.

Es gibt viele verschiedene Stationen im Land geben, die wie eine Durchfahrt funktionnieren, wo man getestet wird.

Man kann noch keine genauen Informationen zu der CON-VINCE Studie geben, weil noch nicht alles analysiert wurde, aber es wurden alle Bevölkerungsschichten abgedeckt.

Die Menschen, die sich in Luxemburg bewegen, sollten am Besten alle getestet werden, also auch die Grenzgänger.

 

 

17.04.2020

Pressekonferenz mit François Bausch und Dan Kersch:

François Bausch:

 

Die neue obligatorische Regel im öffentlichen Verkehr ist der Mundschutz. Es kann sich um ein Schaal handeln, selbst genähte Masken oder käuflische Masken.

Die Zahl der Busse wird nächste Woche noch nicht erhöht.

Ab dem 4. Mai, wenn die Schulen wieder beginnen, werden mehr Busse eingesetzt.

Informationsstände werden aufgebaut, wo die Bürger sich noch über die neuen Regelungen informieren können.

Die Baustellen werden wieder öffnen und man profitiert nun davon, dass man sich auf schwierige Strassenpositionen konzentriert (wie zum Beispiel Kreuzungen), wo normalerweise sehr viel Stau ist.

Die CFL wird wieder mit den Baustellen beginnen und auf der Autobahn wird man auch die zuerst die Strassenarbeiten durchführen, wo normalerweise viel Verkehr ist.

Die Armee wird auf dem Findel Schutzmasken verteilen an den gesamten Bausektor.

Die Kontrollen der Polizei werden weiterhin bestehen bleiben und sie werden vermehrt Kontrollen machen über die Distanzregel un 2 Meter. Man soll sich immer noch an die Regeln halten und dass man keine unnötigen Wege macht.

Die Polizei darf nicht einfach in den Garten der Häuser kommen. Sollte man aber bemerken, dass dort eine Party stattfindet, so kann Sie klingeln und die Personen darauf aufmerksam machen.

Ein letzter Appell gilt den Automobilisten. Es wird hier auch kontrolliert und verschiedene Personen denken, dass man jetzt schneller fahren kann, weil nicht soviele Autos unterwegs sind.

Die Polizei führt ein paar hundert Kontrollen am Tag durch und es gibt ungefähr 40-80 Bußgelder pro Tag.

Die Zahlen im öffentlichen Transport ist sehr niedrig. Der Bausektor wird den öffentlichen Transport nicht viel benutzen aber man wird die Zahlen im Blick haben und mehr Busse und Tram’s einsetzen sobald die Zahlen in die Höhe gehen.

Natürlich wird der Verkehr in die Höhe gehen wenn die Baumärkte öffnen, aber nicht in einem schlimmen Masse.

Die Flüge von 3:00-4:30 in der Nacht haben zugelegt beim Findel, was aber notwendig war um an wichtiges Material zu kommen.

Der Staat hat viele Betriebe beschäftigt für Ihre Baustellen und hier gibt es keine Verspätungen bei den Bezahlungen.

Es ist möglich, dass wenn die Schulen öffnen, dass man dann die Schüler auch kontrolliert rund ums Schulgelände, damit die Schüler sich auch an die Regeln halten.

Die Fahrschulen bleiben geschlossen. 

Das Fahren mit dem Motorrad ist nicht verboten, aber nur mit konkretem Ziel Arbeit, einkaufen gehen, zum Arzt gehen. Man darf aber auch nicht einfach so herumfahren.

Es geht darum, die Zahl der mifahrenden Arbeiter in einem kleinen Lastwagen zu reduzieren. Was genau hier entschieden wird, wird in den nächsten Stunden oder Tagen öffentlich gemacht. Der Staat könnte mit kleinen Bussen aushelfen.

 

Dan Kersch:

 

Das Arbeitsgesetz gilt auch während der Corona-Krise. Der Arbeitgeber ist verpflichtet die Arbeitnehmer zu schützen.

Aber auch die Arbeitnehmer haben Ihre Regeln, die sie einhalten müssen und Sie müssen sich und die andern Mitarbeiter schützen.

Die Polizei, das Gesundheitsamt und die ITM wird die Arbeitgeber kontrollieren auf diese neuen Regeln, die die Regierung entschieden hat. Es ist wichtig, die Sicherheit der Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu gewährleisten.

Verschiedene bestehende Sicherheitsmassnahmen müssen angepasst werden, so dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr der Infizierung und Verbreitung des Virus besteht.

Der Bausektor bekommt ein Anfangspaket an Sicherheitsmaterial. Die Lokale, wo gearbeitet wird, müssen auch regelmässig geputzt und desinfiziert werden.

Der Teletravail bleibt aktiv und soll dominant bleiben aber natürlich darf man auch in das Büro fahren um dort zu arbeiten. Genauso kann der Arbeitgeber fordern, dass der Arbeitnehmer ins Büro kommt. Natürlich muss der Arbeitgeber dann aber auch die Regeln einhalten und die Büros aufteilen, so dass man 2 Meter Abstand halten kann.

Der Mundschutz ist auch obligatorisch beim Einkaufen. Es kostet 145 Euro, wenn man keinen Mundschutz trägt. Es wird eine Informationswelle geben, wo man genau nachschauen kann, wo man den Mundschutz tragen muss und wo nicht.

Die Sportaktivitäten sind bis zum 31. Juli alle abgesagt und so darf auch kein Training in Vereinen abgehalten werden.

Der „congé collectif“ wird noch mit den Sozialpartnern diskutiert aber der Minister ist optimistisch, dass man eine gemeinsame Basis findet.

 

16.04.2020

Pressekonferenz mit Bildungsminister Claude Meisch:

Es geht um 2 wichtige Ziele:

Fundamentale Bildung und die Zukunftschancen der Schüler zu gewährleisten
Die Gesundheit der Kinder nicht zu gefährden

Es gibt 2 unterschiedliche Wochen. Es gibt eine Lehrgruppe und eine Übungsgruppe.

Die eine Woche ist man in der Lehrgruppe, wo man in der Schule ist und der Lehrer den Kurs hält und in der 2. Woche ist man in der Übungsgruppe, die zu Hause stattfindet, wo man das gelernte Material üben kann.

So kann man die Klassen in 2 Gruppen teilen und man hat nicht soviele Schüler die unterwegs sind um das Virus so trotzdem ein bisschen mehr einzudämmen.

Die Schüler bekommen auch allgemeine Regeln, an die sich halten müssen, wie zum Beispiel die Abstandsregelung und das im Klassensaal und im Bustransport.

Es gibt im Gebäude und im öffentlichen Transport eine Maskenpflicht und im Klassensaal darf man die Maske abnehmen, aber es wäre besser, wenn man auch in der Klasse eine Maske trägt. Logischerweise ist aber die Sprache und der Mund sehr wichtig um zu lernen, deshalb ist es nicht obligatorisch.

Jeder Schüler und Lehrer bekommt 2 Masken zur Verfügung gestellt.

Jede Stunde muss man seine Hände desinfizieren.

Jeder Schüler soll nur in seiner Klasse bleiben und die Kantine wird geschlossen bleiben. Man schaut ob man irgendwie anders den Kindern Essen zur Verfügung stellt, das wird sich in den nächsten Tagen noch klären.

Man wird auch in der Schule die Gänge kennzeichnen, wie man gehen muss.

Es wird eine Pause draussen geben, aber hier wird die Pause auch versetzt eingesetzt, so dass nicht zuviele Schüler im Schulhof sind.

Der Sportunterricht wird ausfallen bis zum nächsten Schuljahr.

Kinder, die Risikopatienten sind können den Kurs per Internet miterleben. Das bedeutet, dass man den Kurs filmt und dann an die Schüler weiterleitet.

Die Grundschule wird warscheinlich geöffnet von 8:00-13:00 und dann nach Hause gehen können.

Die Zeitschiene ist provisorisch und man muss sich nach dem Virus richten und so kann es sein, dass die Schule trotzdem später oder aber auch früher aufgeht:

ab dem 4 Mai kommen die Abschlussklassen wieder in die Schulen und die Schüler die im Abschlussjahr der Berufsausbildung sind.
ab dem 11. Mai werden noch ein paar obligatorische Tests gemacht und in der Woche vom 18. Mai kann man dann noch zusätzliche Tests machen, die aber freiwillig sind um seine Durchschnittsnote aufzubessern.
ab dem 25. Mai wird dann ganz normal das Examen beginnen und auch hier werden spezielle Räume eingerichtet, damit die Schüler mit grösstmöglichem Schutz den Test schreiben können.

Es gibt viele offene Fragen, die die Schüler der Abschlussklassen haben. Morgen wird man die wichtigsten Fragen beantworten und den Schülern zukommen lassen.

Das Abschlussjahr der Berufsausbildung wird genau so garantiert sein und man wird nur über die 5 vollständigen Semester befragt werden und nicht über das 6. Semester, weil dies ja nicht ganz gelernt werden konnte.

Die andern Lyzeum-Schüler kommen dann am 11. Mai in die Schule. Bis dahin sollten am besten noch Projekte gemacht werden mit den Schülern. Die Schüler können die schlechteste Note streichen um ihre Durchschnittsnote zu verbessern. BTS Klassen werden auch am 11. Mai geöffnet. Die Praktika fangen aber am 4. Mai schon wieder an.

Die Schüler der Grundschule kommen dann normalerweise am 25. Mai wieder in die Schule. Hier wird aber natürlich noch über Verschiedenes diskutiert mit den Gemeinden, mit den Betreuungsstrukturen. Die Betreuungsstrukturen werden offen sein für alle Kinder, nicht nur die, die schon eingeschrieben waren.

Am 25. Mai können die Krippen und der Cycle 1 wieder öffnen, aber auch hier gibt es noch einige Fragen, die zu einem späteren Moment beantwortet werden.

Die Musikschulen dürfen auch am 11. Mai wieder öffnen, aber auch nur unter verschiedenen Vorsichtsmassnahmen und nur für Individualunterricht.

Die nächste Woche kann man unter www.schouldoheem.lu zusätzliches Material bekommen, wo die Universitätsstudenten filmisches Material zur Verfügung stellen, wo man verschiedene Themen der Grundschule erklärt bekommt.

Es ist ein wichtiger Schritt für die Kinder, dass wieder Leben in die Schulen kommt.

Die Schulferien werden wie geplant am 15. Juli beginnen.

Man kann vor dem 25. Mai noch den speziellen Familienurlaub nehmen um die Schüler zu betreuen und auch nach dem 25. Mai gibt es die Möglichkeit des speziellen Familienurlaubs, weil die Schüler ja nicht jede Woche in der Schule sind.

Sollte ein Kind nun in der Schule positiv getestet werden, dann wird das direkte Umfeld auch getestet aber die Schule bleibt offen. Die Lehrer werden eine Information bekommen, wie sich sich verhalten sollen.

Man hat sich von vielen Experten beraten lassen, wie und wann man die Schulen wieder öffnen kann.

Es ist aber wichtig, dass man immer wieder auf die Infektionszahlen im Auge behält und je nachdem auch die Schule doch länger zulässt oder früher aufmacht.

Die Kinder können natürlich die ersten Tage in der Schule sich darüber austauschen, wie sie sich gefühlt haben aber man hat nicht mehr so viel Zeit das Lehrprogramm durchzugehen.

Man hat mitbekommen, dass der Heimunterricht doch gut funktionniert und man erhofft sich, dass diese 2 unterschiedliche Wochen zu einem guten Unterricht führen werden.

Warscheinlich werden alle Sportaktivitäten, Sportvereine bis zum Sommer geschlossen bleiben um eine weitere Infektionswelle zu vermeiden.

Die Spielplätze werden auch noch eine Weile geschlossen bleiben.

Man wird sich noch zusammensetzen mit den Vertretern der Krippen und „maison relais“ und Schulklassen des Cycle 1, um zu schauen, welche Regeln dort gelten werden am 25. Mai.

Wenn ein Elternteil eines Kindes risikogefährdet ist, dann besteht die Möglichkeit der Schule zu Hause immer noch. Man muss sich dann eben speziell mit den Lehrern daran anpassen.

Man wird schauen mit dem Bustransport, ob man beispielsweise mehr Busse einsetzt, aber man muss daran denken, dass es eine Maskenpflicht gibt im öffentlichen Verkehr.

 

15.04.2020

Pressekonferenz mit Xavier Bettel und Paulette Lenert

 

Xavier Bettel:

Es gibt neue Massnahmen um in eine nächste Phase zu gehen. Wir wollen aber das Risiko so klein wie möglich halten, so dass nicht alles zusammen wieder öffnen kann.

Die 1. Phase beginnt am 20. April. Die gesamten Baufirmen und Handwerker dürfen wieder Ihre Arbeit machen. Es gibt aber auch genaue Regeln, wie zum Beispiel der Abstand zwischen Personen oder beispielsweise das Tragen eines Mundschutzes. 

Dann dürfen die Baumärkte auch wieder öffnen und die Recyclingzentren werden geöffnet, auch dies nur unter den Regeln, dass ein 2 Meter abstand eingehalten werden kann und muss.

Die Lyzeum Schüler dürfen am 11 Mai wieder in die Schulen gehen, aber sie werden aufgeteilt um die Klassen nicht zu überfüllen und damit der öffentliche Transport auch einigermassen geregelt sein kann.

Der Bildungsminister Claude Meisch wird am Donnerstag, dem 16. April genauere Informationen zur Schule geben.

Der Regierungsrat hat auch über weitere Hilfen für verschiedene kleinere Firmen gesprochen.

Diese Phasen sind aber nicht ganz sicher. Das hängt immer wieder von unserem Gesundheitssystem ab.

Bis zum 31. Juli werden alle grösseren Feste oder Sportaktivitäten verboten sein.

Man kann noch kein genaues Datum sagen, wann die Restaurants und Bars wieder öffnen können.

Der Mundschutz wird obligatorisch, wenn man in Kontakt treten muss mit anderen Personen.

Jeder Bürger bekommt einen Mundschutz nach Hause geschickt. Im Betrieb muss man auch eine Maske tragen wenn man die 2 Meter Abstand nicht einhalten kann. Wenn man in den Baumarkt geht oder in den Einkaufsladen muss man einen Mundschutz tragen oder zum Beispiel im öffentlichen Verkehr, was zum Beispiel auch für die Schüler gilt, wenn die Schule wieder öffnet.

Der Staat wird mit Hilfe der Gemeinden 6-7 Millionen Masken unter den Bürgern verteilen.

Wenn man keine Maske trägt wird bestraft.

Es ist sehr wichtig weiter die Regeln einzuhalten, damit man in 2 Wochen nicht von vorne mit allen Massnahmen anfangen muss.

Die Grenzkontrollen in Deutschland wurden um 20 Tage verlängert. Jede Person darf aber über die Grenze um zu arbeiten, wenn er ein gültiges Dokument hat und darf dann normalerweise die Grenze schneller passieren.

Der Kollektivurlaub wird mit verschiedenen Partnern und dem Arbeitsminister besprochen, ob er dieses Jahr bleibt oder wegfällt. Bis jetzt gibt es aber keine Entscheidung.

 

Paulette Lenert:

Die Zahlen gehen zurück, aber wir können jetzt diesen 1.Schritt machen um verschiedene Bereiche wieder zu öffnen. Kleine Schritte können wir machen aber wir müssen aufpassen zu jedem Zeitpunkt. Wir müssen den Virus verlangsamen weil es gibt noch immer kein Impfstoff. 

Es ist wichtig eine 2 schlimme Welle des Virus zu vermeiden. Es ist wichtig, dass jeder versteht, dass jetzt nicht alles ist wie vorher und dass jeder versteht, dass man trotzdem noch immer zu Hause bleiben soll.

Wir müssen lernen auch in Zukunft mit dem Virus zu leben.

Es sind jetzt weniger als 200 Patienten im Krankenhaus wegen dem Virus. 

Es ist wichtig, dass die Personen im Altenheim gesichert sind und trotzdem dass es ihnen moralisch auch gut geht. Das gesamte Pflegepersonal wird jetzt regelmässig getestet.

Es wird weiterhin viel getestet und wir testen weltweit am meisten.

Es wird in den nächsten Tagen ein Test starten wo über Bluttests Leute getestet werden um zu schauen wieviele Leute ungefähr schon das Virus hatten. Nicht jede Person wird diesen Bluttest machen müssen. Die Resultate werden auch jedem mitgeteilt werden. Es werden zufällig Leute ausgewählt für diesen Test. 

Die „centre de soins avancés“ bleiben aber natürlich offen, so lange wie die Pandemie anhält.

Das Gesundheitsministerium  gibt keine generelle Richtlinie heraus, ob der Arbeitgeber das Personal testen muss oder nicht.

Man wird in der nächsten Woche kontrollieren, welche Praxen von Ärzten wieder öffnen können und welche nicht.

Danke an das ganze Personal des Gesundheitssystems.

 

14.04.2020

Pressekonferenz mit Dan Kersch

 

Der „chômage partiel“ ist die bis jetzt grösste Hilfe, die der Staat je gemacht hat. Ungefähr 370 Millionen Euro werden an die Betriebe ausbezahlt um die Löhne der Angestellten zu bezahlen.

Keine Person darf unter dem Mindestlohn verdienen. Jeder bekommt mindestens 80% von seinem Lohn bezahlt. Im „chômage partiel“ darf keine Person entlassen werden. Kontrolle über diese Regeln hat die ITM, die auch schon sehr viele Kontrollen gemacht hat.

Der Minister unterstreicht, dass die Mitarbeiter der ADEM sehr viel Arbeit haben und oft sehr lange und am Wochenende arbeiten um die Anträge zu bearbeiten.

Wenn man den „chômage partiel“ hat, dann kann man nicht den speziellen Familien-Urlaub beantragen.

Die ITM arbeitet auch jetzt an neuen Regeln für die Arbeitswelt, wenn irgendwann jeder wieder arbeiten kann.

9933 Betriebe bekommen bereits Geld vom Staat für den „chômage partiel“. Insgesamt wurden 14728 Anträge gestellt. Es sind über 180.000 Löhne die bezahlt werden.

Wenn man seine eigene Putzfrau entlassen möchte, dann muss man den Personen je nach Arbeitsjahren noch 2, 4 oder 6 Monate bezahlen.

Der Minister unterstreicht, dass die Personen, die mehr Geld haben und besser verdient haben die letzten Jahre jetzt auch mehr Last tragen müssen und eben nicht so viele Hilfen beantragen können.

Der Finanzsektor und Versicherungssektor ist aber von dem „chômage partiel“ ausgeschlossen, denn diese Bereiche haben keine finanziellen Einbussen durch den Virus.

Betriebe, die sich nicht an die Regeln des „chômage partiel“ halten, werden per Gesetz bestraft und der Minister wird noch nächste Woche höhere Strafen fordern bei der Regierung, damit jeder solidarisch damit umgeht.

 

10.04.2020

Pressekonferenz mit Paulette Lenert:

 

Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 108 Personen.

Insgesamt gibt es 54 Tote die in Zusammenhang mit dem Corona Virus sind. Der Altersdurchschnitt der verstorbenen Personen liegt bei 84 Jahren. Im Moment liegen 234 Personen im Krankenhaus, davon 32 auf der Intensivstation.

Wir müssen immer noch aufpassen, weil es ist noch nicht vorbei. Die Massnahmen der Regierung haben geholfen, aber es ist noch nicht fertig. Man muss sich weiter an die Regeln halten.

Es ist aber wichtig, dass man weiter seinen Arzt kontaktiert und die Notaufnahme bleibt natürlich offen für alle Notfälle. Gehen Sie zum Arzt wenn es Ihnen nicht gut geht, auch wenn es keine Corona Symptome sind.

Luxemburg testet sehr viel und man wird dies auch beibehalten. Personen mit Vorerkrankungen werden sofort getestet, wenn ein Verdacht besteht.

Es gibt eine App, die die Corona-Patienten berät und betreut und es gibt telefonischen Kontakt mit den verschiedenen Patienten.

Es gibt im Moment noch keine Maskenpflicht, aber es ist immer besser eine Maske zu tragen als keine Maske zu tragen. Die höchste Priorität der Masken ist im Gesundheitswesen. Die Gemeinden sind noch nicht ausreichend ausgestattet um jeder Person Masken zu geben.

Im Moment gibt es auch ein Mangel an Masken, das heisst, dass es nicht genügend Masken in Luxemburg gibt. Es laufen Bestellungen, aber man muss sich gedulden.

Es gibt mit dem Familienministerium eine Zusammenarbeit um die Situation in den Altenheimen zu organisieren und im Auge zu behalten. Das Personal ist aber gut ausgebildet und das Ministerium versucht zu unterstützen, wo es kann.

 

 

Pressekonferenz vom 03.04.2020

Xavier Bettel:

Wir müssen uns alle weiterhin an die Regeln halten und es ist noch nicht vorbei.

Wir arbeiten an verschiedenen Möglichkeiten, um zu schauen, wann wir wieder langsam in die Normalität zurückkehren können. Jetzt geht das aber noch nicht.

Die Kontrollstationen für die Autos bleiben weiterhin offen, aber die technische Kontrolle bleibt jetzt erstmal gültig bis nach der Krise auch wenn man nicht zur Kontrolle geht. Man darf aber dann nur in Luxemburg fahren, denn im Ausland gilt diese Massnahme nicht.

Der spezielle Familienurlaub wurde erweitert und zwar für Familien mit einem behinderten Kind über 13 Jahre. Diese Kinder brauchen länger eine Betreuung und so kann man diesen Urlaub anfragen. Das gleiche gilt für ältere Menschen, die normalerweise in speziellen Einrichtungen betreut werden. Diese sind aber im Moment zu und so kann man auch den speziellen Familienurlaub beantragen.

Im Moment gibt es keine Maskenpflicht in Luxemburg. Trotzdem besser eine Maske tragen als keine Maske, aber es gibt keine Garantie sich nicht anzustecken, wenn man eine Maske hat.

Man soll alleine einkaufen gehen und es ist wichtig zu verstehen, dass das Einkaufen kein Ausflug ist. Im Supermarkt soll man natürlich auch die 2 Meter Abstand halten.

Es wäre am besten, man könnte eine Exit-Strategie auf europäischem Plan erarbeiten aber im Moment ist es sehr schwer auf gemeinsame Punkte zu kommen.

 

Paulette Lenert:

Die Zahl der infizierten Personen geht leicht zurück, das bedeutet aber nicht, dass man jetzt aufhören darf sich an die Regeln zu halten, weil die schwere Zeit für das Gesundheitswesen kommt erst noch.

Wir werden weiterhin sehr viel testen. Die Zahl der Abgänge aus dem Krankenhaus geht auch in die Höhe und es sind ungefähr 500 Personen, die wir als geheilt bezeichnen können.

3 Cargolux Flieger sind angekommen und haben viel Material mitgebracht wie zum Beispiel Beatmungsmaschinen.

Die Masken, die genäht werden sind gut aber schützen nicht zu 100%. Die Distanz zu behalten zu den anderen Personen ist das einzige was hilft.

Jede Person, die Corona-Symptome hat, wird ab jetzt getestet. Bitte rufen Sie zuerst einen Arzt an und der wird dann einen Test anordnen.

Wenn Personen positiv getestet werden, sind wir in der Lage Ihnen jetzt Material zukommen zu lassen. Es ist aber sehr wichtig, dass man dann in Quarantäne bleibt und wartet bis man geheilt ist.

Man testet ein paar Schnelltest, die schneller zeigen können ob man das Corona Virus hat. Im Moment ist man noch in einer Testphase von diesen Schnelltests.

Das Material für die Tests der Herdenimmunität ist da und man wird in den nächsten Wochen damit beginnen. Eine Pressekonferenz wird für dieses Thema noch stattfinden.

Personen im Alter von 70-79 Jahren haben sich sehr viel infiziert die letzten Tage. Bitte an alle respektiert die Massnahmen der Regierung. Das ist sehr wichtig für die Gesundheit ale Personen.

Die Besuche in Altersheimen ist nach wie vor nicht erlaubt und es ist wichtig dass diese Personen so viel wie möglich geschützt werden.

Wir testen im Moment sehr viel, aber wenn wir die Möglichkeit an Material haben, dann könnten wir noch mehr testen.

Im Programm Discovery machen 7 Länder mit und es geht darum verschiedene Medikamente zu testen, die gut gegen das Corona Virus helfen sollen.

 

02.04.2020

Pressekonferenz mit Claude Meisch:

 

Die Regierung hat entschieden, dass die Schulen und Betreuungsstrukturen bis zum 4. Mai geschlossen bleiben. Man kann im Moment noch nicht sicher sagen, dass am 4. Mai die Schulen wieder aufgehen.

Jeder muss daran mitarbeiten, dass die Kinder und Jugendlichen gut aus der Krise herauskommen. Man kann das Lernen zu Hause aber nicht mit dem Lernen in der Schule vergleichen.

Jeder muss sich gegenseitig unterstützen, sowohl die Lehrer die Eltern als auch die Eltern die Lehrer.

Die Osterferien bleiben bestehen, weil jeder sich diese Ferien verdient hat.

Man wird den Eltern für die Osterferien ein adaquätes Programm zur Verfügung stellen, dass man sich zum Beispiel unter www.schouldoheem.lu oder www.kannerdoheem.lu ansehen kann.

Man möchte dieses Jahr erfolgreich abschliessen und nicht das Schuljahr verlieren.

Man wird das Programm anpassen, das bedeutet, dass man sich auf das Wesentliche konzentriert und unwichtigere Lektionen weglassen wird.

Die Lehrer werden sich mit dem Ministerium zusammensetzen um sich auf ein geeignetes Programm festzulegen. 

Es gibt jetzt keine 3 Trimester weil zuviele Wochen verloren gegangen sind sondern man legt die letzten beiden Trimester zusammen so dass man jetzt 2 Semester bewerten wird.

Im Moment geht man davon aus, dass diese Massnahmen, die jetzt in Kraft treten, reichen, um den Schülern alle Möglichkeiten zu geben um gut vorbereitet ins nächste Schuljahr zu gehen.

Im Lyzeum kann man in Mathematik, in den Sprachen und in den Fächern zur Spezialisierung freiwillige Tests machen, die vom Lehrer geschickt werden. Diese zählen aber nicht, sondern die sind nur damit man für sich selbst bemerkt, ob man das Gelernte gut kann oder nicht.

Die richtigen Tests kommen erst wieder, wenn die Schule wieder öffnet.

Die Schüler der 7ième bis 2ième können ihre schlechste Note aus dem 1. Trimester streichen lassen, weil oft im 1. Trimester die Noten etwas schlechter sind.

Am 25. Mai fangen, wie geplant die 1ière Examen an. Die Jahres-Durchschnitts-Note kann nun auf 2 Weisen berechnet werden:

Man kann nur das 1. Semester zählen lassen
Man kann beide Semester zählen lassen und aber noch freiwillig einen Test schreiben, der dann noch in die Endnote mitfliessen kann.

Die 1ier Schüler werden nur den Lehrstoff im Examen abgefragt, der in der Schule gelernt wurde.

In den 1ier Examen bleibt es auch beim mündlichen Examen.

In der Berufsausbildung gilt das Gleiche, hier wird auch ein angepasstes Programm gestartet und man wird sehr viel virtuelle Dienste und Augaben verteilen. Alle Schüler sollen Ihr Jahr absolvieren können.

Man hat ein paar Massnahmen für die schwächeren Schüler ergriffen, wo man bis jetzt noch überhaupt keinen Kontakt hatte, weil Sie nicht auf die Anfragen der Lehrer eingegangen sind. Man wird diese Familien nach den Osterferien vermehrt kontaktieren um auch hier eine gute Lösung zu finden. 

In absoluten Notfällen wird es möglich sein, dass verschiedene Kinder in der Schule das vorgegebene Programm in Ruhe abarbeiten kann, weil die Kinder es zu Hause nicht machen können wegen fehlendem Material oder weil die Eltern nicht helfen können.

Man muss aber beachten, dass die Schulpflicht nicht vorbei ist, nur weil die Schule geschlossen ist. Es ist obligatorisch daran teilzunehmen, sonst werden die Direktionen der Schule sich bei diesen Eltern melden und es wird Konsequenzen haben.

Die Schüler der Universität, die das Lehramt studieren können jetzt einen befristeten Vertrag vom Staat bekommen um in der Grundschule zu helfen, das Restprogramm den Kindern bestmöglichst beizubringen.

In den Flüchtlingsheimen ist es nochmal schwerer, dort den Kindern und Jugendlichen einen angepassten Lehrplan zu geben. Man arbeite aber daran.

Man denkt im Moment noch nicht daran, dass man die Sommerpause kürzen muss wenn alle Massnahmen greifen und man ist der Meinung, dass man mit dem angepassten Programm gut mit der Krise fertig wird.

Man hilft natürlich auch der Universität und den Studenten, falls es zu Problemen kommt. Man kann immer über alles diskutieren.

Man kann in den nächsten Wochen auch Online Nachhilfe anfragen, wo dann Lehrer versuchen, den Kindern oder Jugendlichen den Schulstoff zu erklären.

Die Orientationstests für den Cycle 4.2 werden ausfallen. Die Orientation erfolgt durch den psychologischen Test und der Gesamteindruck des Schülers im Cycle 4.

Man kann sich aber auch immer unter der Nummer 8002 9090 melden um weitere Informationen zu bekommen oder aber psychologischen Halt.

 

 

30.03.2020

Pressekonferenz mit Paulette Lenert und Alain Schmit

 

Paulette Lenert (Gesundheitsministerin):

Die neuen Zahlen sind 1988 Personen, die mit dem Corona Virus infiziert sind und wir sind jetzt bei 22 gestorbenen Menschen.

202 Personen sind im Krankenhaus wegen dem Corona Virus und davon 31 Personen die auf der Intensivstation liegen und 80 Personen, die wieder nach Hause gehen konnten.

Es wurden bis jetzt 16199 Personen auf das Corona Virus getestet.

Es wurden 10 verstorbene Personen in Altenheimen, 11 verstorbene Personen im Krankenhaus und eine Person, die zu Hause gestorben ist, registriert.

In der Regel sind die verstorbenen Personen älter und haben andere Vorerkrankungen.

Das Gesundheitsministerium und die Verantwortlichen des Gesundheitswesen sind der Überzeugung, dass man sich jetzt umorganisieren muss während der Zeit der Corona Krise.

Das gemeinsame Ziel ist die Aufrechterhaltung der Gesundheitsdienstlungen.

Alle nicht wichtigen Behandlungen werden auf ein späteres Datum verschoben, das bedeutet aber nicht, dass sonst nichts mehr läuft im Gesundheitswesen. Natürlich werden die Patienten mit Ihren Erkrankungen weiter behandelt.

Die Patienten und die Ärzte müssen flexibler sein, weil das Gesundheitswesen im Moment eben nicht so läuft wie immer, sondern sich umorganisiert hat für die Corona Krise.

Vorrangig für die Patienten ist die Video-Behandlung oder Telefon-Behandlung für den Moment, so kann man am allerbesten den Arzt befragen und einen Behandlungsplan bekommen.

Der Arzt kann dann auch weitere Schritte mit den Patienten klären, ob er in das Krankenhaus gehen soll, ob er in ein Zentrum für erweitere Pflege gehen muss oder aber in die Praxis des Arztes oder ob der Arzt einen Hausbesuch bei dem Patienten macht.

Es gibt 3 verschiedene Schutzlinien:

für Ärzte, die sich dann hauptsächlich Tele-Behandlung machen oder aber Hausbesuche, was in der Regel keine Virus-Patienten sind.
für Ärzte, die in den Zentren für erweiterte Pflege im Einsatz sind und auch Hausbesuche machen können
für die Ärzte in den Altenheimen, die jetzt 24 Stunden pro Tag für die Altenheime zur Verfügung stehen

Das bedeutet, es ist möglich, dass man in der Krisenzeit nicht mehr mit seinem normalen Arzt zu tun hat.

Niemand aus dem Gesundheitswesen lassen wir alleine. Es gibt Praxen, die vielleicht zumachen müssen wegen dem Corona Virus da eine Behandlung nicht mehr möglich ist, so kann man zu einem befristeten Vertrag beim Staat wechseln, der dann nach 2 Monaten wieder endet, ausser die Krise würde länger dauern. Dieser Vertrag gilt für alle Personen, die einen Gesundheitsberuf erlernt haben.

Es wird in der Zeit der Corona Krise eine vereinfachte administrative Möglichkeit der Abrechnung für die Ärzte geben, damit dies einfacher zu handhaben ist.

In den Altenheimen gibt es nun ein Verbot arbeiten zu gehen, wenn man Symptome des Corona Virus hat. Man muss dies dem Arbeitgeber sofort Bescheid sagen und man muss sich testen lassen. Der Direktor des Altenheimes ist verpflichtet, jede Person, die das Carona Virus hat aufzulisten und diese Liste dem Gesundheitsministerium mitzuteilen. Es gibt auch hier nun erweiterte Sicherheitsvorschriften, die die Kleidung und spezifischere hygienische Vorschriften für die Mitarbeiter.

Im Moment versuchen wir das Personal zu benutzen, was sich freiwillig gemeldet hat. Man kann aber nicht ausschliessen, dass man verschiedene Personen unfreiwillig anfordern muss, was dem Staat in Krisenzeiten erlaubt ist.

Man kann die Gefahr nicht genau einschätzen, ob die Nachbarländer das Gesundheitspersonal anfordern werden in der nächsten Zeit, aber es ist ganz normal in Krisenzeiten, dass man sich darauf vorbereitet.

Mehrere Informationen zum Thema Herdenimmunität gibt es am Mittwoch oder Donnerstag.

Man kontrolliert nach wie vor mit wem eine Person Kontakt hatte, wenn er positif auf das Corona Virus getestet wurde und gibt diesen Personen Bescheid.

Es gibt keine direkte Vorschrift eine Schutzmaske anzuziehen, weil wir auch nicht genügend Masken haben um die ganze Bevölkerung auszustatten. Man sollte aber eine Schutzmaske anziehen, wenn man Kontakt haben muss mit einer gefährdeten, verwundbaren Person.

Das Personal, die in der Haus-zu-Haus Pflege arbeiten, müsste auch ausreichend ausgestattet sein, um sich und die andern Personen zu schützen.

Die letzte bekannte Zahl an Personal aus dem Ausland, was sich hier in Luxemburg in einem Hotel befindet, liegt bei 330 Personen + 20 Familienmitglieder.

Die Krankenhäuser haben sich anders organisiert wegen dem Corona Virus aber trotzdem sind die Notfallzentralen offen.

 

Alain Schmit (Präsident der Doktorschaft (AMMD)):

Organisation der Ärzte und Zahnärzte musste umorganisiert werden, damit allen Patienten, ob Corona Virus Patienten oder andere Patienten schnellstmöglich und bestmöglich geholfen werden kann.

Man kann sich unter der Nummer 8002 8080 melden und man wird dann weitergeleitet zu den richtigen Ärzten in den Zentren für erweitere Pflege oder aber zu der Notfallzentrale der Zahnärzte.

Es ist wichtig, dass wenn man sich nicht gut fühlt, dass man sich bei seinem Arzt meldet oder unter 8002 8080 anruft, damit ein Arzt helfen kann.

Alle Notfälle und normale Krankheiten werden ganz normal weiterhin behandelt und man muss keine Angst haben sich mit dem Corona Virus anzustecken, denn alle Vorsichtsmassnahmen werden beachtet.

 

27.03.2020

Pressekonferenz mit Dan Kersch

 

https://www.youtube.com/watch?v=8ilOBD9hBkU

 

Ein wichtiger Punkt ist die Kurzarbeit, was den Betrieben eine Hilfe sein soll, um durch diese schwere Zeit zu kommen. Der Staat übernimmt so die Löhne der Angestellten einer Firma.

Normalerweise bekommt man bei der Kurzarbeit 80% vom normalen Lohn, aber jetzt wird mindestens der Mindestlohn ausbezahlt. So kann durch die Kurzarbeit mindestens 2141,99 € bekommen und maximal 5262,48€ erhalten.

Die Kurzarbeit kann von jedem Betrieb in Luxemburg beantragt werden.

Beim Arbeitsamt gibt es auch neue Regelungen. Wenn eine Person zum Beispiel jetzt im Fall ist, dass das Arbeitslosengeld zu diesem Zeitpunkt enden würde, so bleibt das Arbeitslosengeld bis die Krise beendet ist und sich die arbeitslose Person wieder um Arbeit bewerben kann.

Familien mit einem behinderten Kind, das älter ist als 13 Jahre können jetzt auch den speziellen Familien-Sonderurlaub nehmen.

Diesen speziellen Sonder-Familienurlaub dürfen aber nur die Personen nehmen, die sonst keine Möglichkeit haben, um auf die Kinder aufzupassen. Wenn eine Person sowieso zu Hause ist, dann darf die andere Person nicht den Sonderurlaub beantragen.

Ab nächster Woche Montag muss man den Sonderurlaub neu beantragen. Man findet das Formular unter www.guichet.lu.

Es gibt eine neue Arbeitszeitregelung für die Zeit der Krise, die in der Dauer der Krise 60 Stunden pro Woche arbeiten können und 12 Stunden am Tag. Das kommt aber nicht nur alleine von der Regierung sondern ist auch eine Bitte von den Menschen, die jetzt noch arbeiten müssen.

Studenten im Gesundheitsbereich können jetzt auch helfen und einen befristeten Vertrag unterschreiben und maximal 40 Stunden pro Woche arbeiten/helfen.

Die Betriebe in Luxemburg sollen unbedingt die Kurzarbeit beantragen, um von den Hilfen zu profitieren. Das Formular findet man bei www.guichet.lu.

Putzfrauen, die in Privathäusern angestellt sind, können keine Kurzarbeit beantragen. Wir suchen aber noch nach Lösungen für diese Fälle.

Helpline häusliche Gewalt

Per Telefon und Mail

Ab dem 14.04.2020 gibt es eine Helpline für Opfer von häuslicher Gewalt (Frauen und Männer) um auch das Ansteigen der häuslichen Gewalt zu reagieren, die wegen der COVID-19 Krise da ist. 

Es gibt eine Notfalltelefonnummer, sie ist anonym. Hier hört jemand einem zu und unterstützt einen und gibt ORientierung im Bereich der häuslichen Gewalt. Die Telefonnummer ist 7 Tage auf 7 Tage auf und von 12 bis 20 Uhr.

Telefonnummer 2060 1060 und  Mail info@helpline-violence.lu hier bieten Professionelle aus dem Bereich der häuslichen Gewalt ihre Hilfe an. 

Eine Internetseite helpline-violence.lu ist in Bearbeitung.

Eine gewissen Anzahl an Männern und Frauen, erleben in ihrer Beziehung oder ihrer Familie Spannungen, die beim Zusammenwohnen schwer werden können und es könnte zu Gewalt kommen. 

Auch spielt Stress eine wichtige Rolle und kann dazu beitragen, dass mehr Gewalt passiert. 

Dann kommt noch hinzu dasss wir viel zusammen sin wegen der Pandemie COVID-19, die Opfer haben keine sozialen Kontakte mehr und können im Moment nicht wie gewohnt zu ihrem professionellen Helfer gehen.  

5 Vereinigungen, die mit dem Gleichheitsministerium konventioniert sind, und viel Erfahrung im Bereich der Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt haben, haben dieses Projekt gestartet: 

·         Fondation Pro Familia

·         Fondation Maison de la Porte Ouverte

·         infoMann (asbl actTogether)

·         a.s.b.l. Femmes en Détresse

·         Conseil national des Femmes du Luxembourg, asbl

Diese Helpline wurde mit der Unterstützung des Minsiteriums für Gleichheit zwischen Frauen und Männern gemacht. 

 

Büro für leichte Sprache klaro!

Video "Wann darf ich hinausgehen"

Video in leichter Sprache (mit Untertiteln)

Information von der Vereinigung LACI für Menschen mit einem Cochlear Implantat

 

Müssen Menschen mit CI dieser Tage wegen einer Infektion in die Klinik, kann die Hörsituation schnell kritisch werden.

Das überlastete Personal findet nicht unbedingt Zeit, sich mit der Technik auseinanderzusetzen.

Unsere Bayrischen Kollegen haben deshalb Erklärungsblätter entworfen, die in dieser Situation helfen können. 

Leider haben wir ähnliches auf Französisch noch nicht gefunden, wir suchen aber weiter

Danke im Voraus, liebe Grüsse und bleibt gesund!

 der LACI-Vorstand

27.03.2020

Pressekonferenz mit Xavier Bettel

 

https://www.youtube.com/watch?v=3pB947cFoNY

 

Es gibt 15 Tote jetzt in Luxemburg durch das Corona Virus.

Es ist keine tote Person dabei, die nur wegen dem Corona Virus verstorben ist, sondern alle Personen hatten Vorerkrankungen und/oder waren geschwächte, ältere Menschen.

Es muss weiter Disziplin beibehalten werden. Wir müssen weiter auf Kontakt verzichten und auch zu Hause bleiben. Einkaufen ist kein Vergnügen. Man soll das Nötigste machen und auch alleine einkaufen gehen.

Wir haben heute ein Gesetz angenommen, dass die Personen, die sich gemeldet haben beim Aufruf zur Hilfe, jetzt in einem befristeten Vertrag schnell eingestellt werden können für die Zeit der Corona Krise.

Die Studenten können jetzt auch in einem befristeten Vertrag arbeiten in der Dauer der Corona Krise.

Die Personen, die sich in der Kurzarbeit befinden, bekommen normalerweise nur 80 Prozent vom Lohn bezahlt, aber die Regierung hat entschieden, dass immer mindestens der Mindestlohn ausbezahlt wird.

Der speziell eingeführte Familien-Sonderurlaub ist nicht da um zu Hause zu bleiben, wenn eine andere Person im Haushalt sowieso zu Hause ist.

Wir haben ein Budget von 800.000 Euro freigegeben für die Initiative Cepi, die auch nach einem Impfstoff suchen.

Bei der Wirtschaft haben die Finanzministern als Aufgabe dass Sie sich zusammen setzen sollen und dann neue Ideen herausarbeiten sollen um die Exit-Strategie vom Virus bestmöglichst zu organisieren. Italien und Spanien werden sehr hart leiden in nächster Zeit auch nach dem Virus.

Die Idee mit dem Teletravail wird auch nach dem Virus eine Option bleiben, aber man muss dies mit den Unternehmen diskutieren.

Wenn man helfen will, wie bei den ausgeschriebenen Arbeitsstellen bei govjobs, verliert man natürlich nicht seine Rechte vom Arbeitslosengeld.

Im Moment gibt es noch kein genaues Datum, wann Luxemburg wieder mehr erlaubt und z.B. die Geschäfte wieder aufgehen.

 

 

Pressekonferenz mit Paulette Lenert:

Wir haben nun 15 Tote in Luxemburg. Der Altersdurchschnitt der toten Opfer liegt bei 80 Jahren. Die jüngste Person hatte 53 Jahre, hatte aber Vorerkrankungen.

Die Zahl der infizierten Personen liegt bei 1605. Das Durchschnittsalter der infizierten Personen liegt bei 46 Jahren.

In Altenheimen gibt es auch infizierte Personen und 5 Personen sind durch das Virus gestorben.

40 Personen sind geheilt. Die nächsten Tage wird diese Zahl aber noch schneller in die Höhe gehen.

Wir haben bis jetzt 13738 Tests gemacht, das ist auch weltweit eins der besten Ergebnisse weltweit.

Es sind 148 Personen im Krankenhaus wegen dem Corona Virus und 25 Personen sind auf der Intensivstation.

 

 Wir haben insgesamt 2357 Betten in den Krankenhäusern. Es können aber weitere 230 Betten hinzukommen im Notfall.

119 Intensivbetten gibt es im Moment und 80 Intensivbetten können wir auf Abruf schnell einrichten. Es gibt noch weitere 100 Beatmungsmaschinen, die eingesetzt werden können falls nötig.

Es laufen noch weitere Bestellungen von Material, die unterwegs sind.

Es gibt 4 neue Scanner. Der 1. wird in Ettelbruck am 3. April in den Einsatz gehen.

Die andern 3 Scanner werden beim CHL in Container aufgebaut und das benötigt noch mehr Zeit.

In der Zitha gibt es einen Teil, wo keine Virus Patienten zutritt haben und nur andere Notfälle behandelt werden.

Es gibt auch neue Kenntnisse im Bereich der „Herdenimmunität“. Das bedeutet, das nächste Woche man durch Stichproben (Bluttests) in der Bevölkerung durchführen möchte, um zu sehen, wie der Virus schon verbreitet ist in Luxemburg.

Ich mache einen Aufruf wegen dem Cargo-zenter. Material ist angekommen. Langsam kommt immer mehr Material. Bei govjobs gibt es Jobangebote um dort zu helfen, aber wir benötigen noch mehr Personal. Wenn Sie helfen können, dann melden Sie sich.

Die Richtlinien für eine geheilte Personen sind in Luxemburg sind seit dem positiven Test müssen 14 Tage vergehen und 48 Stunden nach den letzten Symptomen des Virus.

Selbst genähte Masken, wo es ein Aufruf der Ministerin gab, werden helfen, falls es bei den andern Masken zu einem Engpass kommt. Aber die Masken helfen nur bedingt. Man muss den Sicherheitsabstand immer halten.

 

 

 

26.03.2020

Pressekonferenz mit Dr. Romain Nati und Dr. Thérèse Staub

 

https://www.youtube.com/watch?v=lQpBXbw81AA

 

Es wird eine Studie mit dem Namen „Discovery“ gestartet.

Der Hauptsitz ist in Frankreich. 6 Länder arbeiten zusammen um 4 Medikamente zu testen.

Das sind Medikamente, die vielleicht eine Wirkung gegen das Corona Virus haben.

Es werden nur Personen herausgesucht mit schweren Symptomen des Corona Virus. Es werden nur Personen genommen, die schon Atemwegsprobleme haben und Sauerstoff brauchen.

Die Personen können freiwillig teilnehmen und müssen ihr Einverständnis geben.

Es werden ein paar tausend Personen in all diesen Ländern genommen.

Wir wissen noch nicht wie viele Medikamente Luxemburg bekommt.

Sollte man bemerken, dass eins der 4 Medikamente gute Ergebnisse zeigt, dann wird man sich konzentriert mit diesem Medikament befassen.

Es gibt eine Kampagne mit den Antikörpern von geheilten Corona Virus Patienten, die momentan getestet wird, aber da gibt es im Moment noch keine Resultate.

Es ist unterschiedlich, wie lange ein Patient das Virus in sich hat. Es gibt Patienten, die sehr lange das Virus noch in der Nase haben. Wenn die Patienten fast keine Symptome mehr haben, dann können sie nach Hause und müssen dann aber noch 14 Tage isoliert bleiben.

Die Videoplattform findet man unter www.econsult.esante.lu oder www.cns.lu und auf den Internetseiten der Krankenhäuser. Dazu auf der Internetseite von www.sante.lu und auf der Internetseite des Corona-Virus der Regierung.

 

Pressekonferenz mit Christian Oberlé (Präsident der CNS und von der Agence E-Santé)

Es gibt eine neue Plattform für Patienten und Ärzte.

Das ist ein Videokonferenz-Plattform, die gratis ist, wo über Internet und mit größtem Datenschutz, die Patienten ihre Ärzte befragen können und behandelt werden können.

Die Telekommunikation-Beratung ist gedacht für Ärzte, Zahnärzte und Hebammen. Die Preise sind die gleichen als wenn man normal zum Arzt geht und werden wie immer von der CNS übernommen.

Man soll dem Arzt die Apotheke angeben, wo man hingehen möchte und der Arzt schickt dann per E-Mail das Rezept für die Medikamente dahin.

Der Arzt kann so auch ohne Probleme einen Krankenschein und die Rechnung schicken über einen elektronischen Weg.

Man muss sich nur ausweisen und man bekommt die Medikamente. Es soll so weit wie möglich auf Papier verzichtet werden und auf Postbriefe, um das Postamt nicht zu überfordern.

Der Krankenschein muss nur noch an den Arbeitgeber weitergeleitet werden und nicht mehr an die CNS, denn die CNS bekommt automatisch den Krankenschein über die Telekommunikation- Beratung vom Arzt.

Es gibt noch 2 andere Möglichkeiten für die Video-Plattform über Doctena und Doktor + und man ist mit diesen Anbietern im Austausch, dass man auch hier alle Dokumente über den elektronischen Weg bekommen kann.

Das Rezept wird aber auch per Post an die Patienten geschickt, falls die Apotheke nicht mehr offen ist und so kann man in eine andere Apotheke gehen.

Man soll dem Arzt auch Bescheid geben, dass wenn ein Verdacht auf das Virus ist, zu welchem Labor er gehen möchte. So schickt der Arzt das Rezept für den Test sofort zum richtigen Labor.

 Es ist wichtig, dass man zuerst die Videoplattform benutzt, um sich gut vor dem Virus zu schützen.

Alte Menschen ohne Internet können die Ärzte auch immer noch anrufen und so ihre Behandlung zu bekommen.

 

Pressekonferenz mit Dr. Pierre Hertz (Mitglied der Krisengruppe vom Ministerium und Leiter der neuen Zentren für erweiterte Pflege)

Die Zentren wurden aufgebaut um Patienten, die einen Verdacht haben das Virus zu haben, zu helfen und zu behandeln aber auch für Personen, die andere Pflege oder ärztliche Hilfe benötigen.

Die Patienten werden hier sofort am Eingang eingeteilt in mögliche Virus Patienten und in Patienten mit anderen Problemen, um eine Verbreitung des Virus zu verhindern.

Die Ärzte, die in den Zentren arbeiten, können sich ganz genau um Patienten mit dem Virus kümmern und Krankenscheine, Rezepte ausstellen und der Virus Test wird auch sofort von dem Arzt gemacht. Dann wird entschieden ob der Patient wieder nach Hause gehen kann oder ob er in ein Krankenhaus gebracht wird.

Zuerst sollte man die Telekommunikation mit dem Hausarzt machen. Der Arzt kann dann beurteilen, ob der Patient in ein Zentrum für erweiterte Pflege (CSA) gehen soll oder ob ein Hausbesuch nötig ist.

Man kann aber auch ohne vorherige Telekommunikation mit dem Hausarzt spontan in ein Zentrum für erweiterte Pflege gehen und sich untersuchen lassen.

 

Pressekonferenz mit Dr. Stéphanie Obertin (Präsidentin der Allgemeinmediziner)

Die Patienten sollen nicht sofort zu den Ärzten gehen, sondern man soll die Ärzte anrufen oder E- Mail schreiben, um dann eine Orientierung vorzunehmen oder nach einer Behandlung zu fragen.

Es gibt Rezepte für starke Medikamente (blaue und rosa Rezepte), die man aber noch beim Arzt abholen muss.

 

Pressekonferenz mit Zahnarzt Dr. Carlo Ahlborn (Vizepräsident der AMMD)

Die Zahnärzte haben zu. Es gibt aber 3 Notaufnahmen, die immer abwechselnd aufhaben. Die Praxen sind im Norden, im Zentrum und im Süden.

Im Moment reicht das, aber man kann noch mehr Praxen öffnen fals nötig.

Man kann sich unter der Nummer 8002 8080 melden und dann wird man zu der richtigen Notaufnahme geleitet. Man kann dort auch nachfragen, dass wenn man denkt, dass man ein Notfall hat sich dort melden.

 

 

 

25.03.2020

Pressekonferenz mit Franz Fayot (Wirtschaftsminister), Lex Delles (Mittelstandsminister) und Pierre Gramegna (Finanzminister)

 

https://www.youtube.com/watch?v=MZNpYm_0T28

 

EZB will die wirtschaftliche Stabilität garantieren.

Es gibt 5 Fälle, in denen die Konkurrenzregeln hier in Luxemburg geändert werden.

In Europa ist die Wirtschaft ins stocken geraten.

 

Diese 8,8 Milliarden Euro, die der luxemburgische Staat mobilisieren kann, machen 14 % vom PIB in Luxemburg aus.

 

Für die Kurzarbeit (2 Monate) rechnet der Staat mit 1 Milliarde Euro.

Gesetz für mittlere und kleine Unternehmen  wird mit 300 Millionen Euro gerechnet.

Für den Urlaub aus familiären Gründen wird mit 400 Millionen Euro für 2 Monate gerechnet.

 

Direkt Steuern können erst später bezahlt werden

Indirekte Steuern können erst später bezahlt werden.

Sozialversicherungsbeiträge können erst später bezahlt werden.

 

Banken müssen mit ihren Kunden (Unternehmen) solidarisch sein.

6 Banken werden die nächsten 6 Monate die Rückzahlung der Zinsen verschieben!

Das Risiko wird also zu 15% von den Banken getragen und zu 85% vom Staat getragen.  

Zu diesen 6 Banken gehören die Sparkasse, BGL BNP Paribas, Bil, Banque de Luxembourg, Raiffeisen und ING.

Der Privatsektor und der Staat arbeiten eng zusammen.

Es ist sehr wichtig, dass die offenen Rechnungen bezahlt werden! So kann die Wirtschaft sich schneller wieder erholen.

 

 

35 000 kleine und mittlere Betriebe haben in Luxemburg eine schwere Zeit.

Eigentümer von Gebäuden: bitte zeigt Solidarität und Nachsicht mit den Menschen und Firmen, die ihre Miete nicht bezahlen können.

 

Kleine Unternehmen mit maximal 9 Angestellten die mindestens 15 000 Euro im Jahr Umsatz machen und die zumachen mussten wegen der Krise bekommen eine Hilfe von 5000 Euro. Diese Summe muss nicht zurückbezahlt werden und ist steuerfrei.

Es ist auch möglich sich als Firma vom Staat Geld auszuleihen.

SNCI (Sociéte Nationale de Credit et d’Investissement) also die Nationale Kredit- und Investitionsgesellschaft unterstützt auch und gibt Kredite an Firmen, damit sie weiter bestehen bleiben können.

Unsere Arbeitsplätze müssen unbedingt weiterhin garantiert werden.

Es werden große, mittlere und kleine Unternehmen aber auch Selbstständige von der Regierung unterstützt.

 Die geplante Steuerreform wird weiterhin bearbeitet aber wird vielleicht etwas nach hinten verschoben.

 

 

 

 

25.03.2020

 

Pressekonferenz mit Premierminister Xavier Bettel

 

https://www.youtube.com/watch?v=Gmk09IgAcTY

 

Heute in der Früh war ein außerordentlicher Regierungsrat.

1333 Personen haben sich mit dem Virus infiziert.

Immer mehr Leute haben starke Symptome und müssen ins Krankenhaus gehen.

Es ist wichtig, dass sich so wenig wie möglich Personen anstecken!

Die Wirtschaft muss in Zukunft gestärkt werden.

Die Krise überwinden kostet, was es kostet.

Insgesamt kann eine finanzielle Hilfe von 8,8 Milliarden Euro vom Staat mobilisiert werden.

Die Kurzarbeit (Chômage partiel) war anfangs nur auf einzelne Bereiche begrenzt, jetzt wurde sie auf alle Bereiche ausgeweitet. In diesen Fällen werden 80 % der Gehälter vom Staat übernommen. Hier werden 500 Millionen Euro pro Monat vorgesehen.

Es wurden bereits 4600 Anfragen per Post und 3700 Anfragen per Email gestellt.

15 0000 Betriebe (mit 100 000 Angestellten) wurden wegen Regierungsmaßnahmen geschlossen.

 

Bis jetzt wurden 20 000 Anfragen für „Urlaub aus familiären Gründen“ gestellt.

Hierfür werden vom Staat 200 Millionen für die 2 Monate vorgesehen.

Für kleine Betriebe (bis maximal 8 Personen) werden jeweils 5000 Euro vorgesehen.  

 

Alle vorgesehenen Maßnahmen haben einen großen finanziellen Impakt aber es geht um Menschenleben. Das ist die höchste Priorität.

Luxemburg haben eine starke Wirtschaft, deshalb kann Luxemburg das auch schaffen.

Solidarität ist gefragt!

 

Es gibt immer noch Personen, die die Maßnahmen nicht einhalten! Bitte reduziert eure sozialen Begegnungen! Wenn die Regeln nicht befolgt werden, bedeutet das eine Gefahr für alle! Bitte bleibt Zuhause!

 

Über die Seite https://govjobs.public.lu/fr.html haben sich sehr viele Menschen gemeldet. Hier werden noch weitere Kategorien hinzugefügt, also bitte regelmäßig nachschauen.

Dann weiß die Regierung auf wen sie zurückgreifen kann, wenn sie jemanden braucht.

 

Wir sind ein Teil des Problems, wenn wir die Regeln nicht befolgen.

Wir sind ein Teil der Lösung, wenn wir uns an die Regeln halten.

 

 

 

Pressekonferenz mit Gesundheitsministerin Paulette Lenert

In Luxemburg werden sehr viele Tests gemacht – es werden mehr als im Ausland gemacht deshalb sind die Zahlen der Infizierten hier sehr hoch. Auch zählen in Luxemburg die Personen zu den infizierten Personen, von denen man auch ohne Test weiß, dass sie das Virus haben (wegen ihren Symptomen).

Insgesamt befinden sich 143 Personen wegen dem Virus im Krankenhaus.

Davon sind 21 Personen auf der Intensivstation.

6 Personen davon kommen aus Frankreich und werden hier in Luxemburg behandelt.

Ein weiterer Patient ist bereits aus Frankreich unterwegs.

Diese Patienten brauchen intensive Pflege und müssen mit Maschinen beatmet werden.

Weil Luxemburg so gut vorbereitet ist, können wir kranke Menschen aus Frankreich aufnehmen und behandeln.

 

In Luxemburg gibt es seit 2 Tagen keine neuen Sterbefälle (es sind bisher 8 Personen gestorben).

 

Die Organisation hier in Luxemburg klappt gut. In der Luxexpo, in Esch (Rockhalle) und in Ettelbrück (Däischhal) haben die „Centre de Soins Avancés“ (CSA) also erweiterte Pflegezentren bereits ihre Türen geöffnet. Am Freitag öffnet das Pflegezentrum in Grevenmacher (Kulturzentrum).  

Es arbeiten schon 75 Personen dort – alles Freiwillige.

Man soll zuerst zum Hausarzt gehen und der macht dann eine Überweisung zum Pflegezentrum. Wenn man kein Hausarzt hat, kann man auch ohne Überweisung hingehen aber besser ist es eine Überweisung zu haben.

Die „Cellule de Crise“ trifft sich täglich.

Zahnärzte, Tierärzte, usw. sollen ihre Aktivitäten auf Notfälle zurückschrauben.

 

Wir haben in Luxemburg nicht unendlich viel Testmaterial – viele Bestellungen sind noch nicht angekommen. Deshalb wird probiert das Material effizient einzusetzen.

Insgesamt wurden schon 10 000 Personen getestet – im Ausland wird weniger getestet.

Teste machen keinen Sinn bei Menschen, die keine Symptome haben.

Wir warten noch auf Bestellungen mit Schutzmaterial.

Aber es wurden 4 Scanner gekauft, jeweils einer für jedes Krankenhaus.

Der Scanner kann den Corona-Test ersetzen, mit Scanner-Bild können die Lungen auf das Virus überprüft werden.

Luxemburg macht bei der Studie „Discovery“ mit. Das ist eine klinische Studie aus Frankreich, die 4 verschiedene Medikamente gegen das Corona-Virus testen. Insgesamt machen 7 Länder mit.

Es gibt ungefähr 130 Bette für Corona-Patienten auf der Intensivstation.

 

 

 

24.03.2020

Pressekonferenz Taina Bofferding (Innenministerin):

 

https://www.youtube.com/watch?v=Ke8BnpVnDec

Das Innenministerium versucht die Notfallversorgung bestmöglichst zu ermöglichen. Man muss die Situation in Luxemburg die ganze Zeit überwachen.

Es ist wichtig, dass das CGDIS und beispielsweise die Zentrale des 112 so gut wie möglich organisiert ist und immer einsatzbereit ist.

Das CGDIS ist zu 100 Prozent einsatzfähig und die zivile Sicherheit ist garantiert.

Die Bereitschaft zu helfen ist sehr groß. Es ist sehr wichtig, dass es ehrenamtliche Helfer gibt. Die CGDIS kommt noch immer ganz normal zu den Personen, die einen Unfall haben, ob zu Hause oder unterwegs. Die Hilfe wird immer weiter geleistet.

Es kann sein, dass durch die Isolation zuhause der Stress steigt und dass es zu einer höheren Gewaltbereitschaft kommt. Häusliche Gewalt ist dann eine Folge von dem Stress.

Sie können sich immer wieder melden bei den verschiedenen Organisationen, die für solche Fälle offen sind (zum Beispiel bei sozialen Beratungsstellen wie „SOS Détresse“ oder „violence.lu“).

Natürlich ist die Beratungsform eine andere und zwar über Telefon oder E-Mail. Sie können sich aber immer dort melden. Sollte es aber zu häuslicher Gewalt kommen, dann melden Sie sich beim 113, damit die Polizei eingreifen kann.

Der CGDIS hat alles gemacht, dass auch die eigenen Leute (Feuerwehr, Krankenwagenfahrer usw.) den bestmöglichen Schutz bekommen, damit Sie sich nicht anstecken.

Ab dem 1. April 2020 ist noch ein zusätzlicher SAMU im Einsatz vom Findel aus in Zusammenarbeit mit der Air-Rescue. Das ist eine Mannschaft bestehend aus einem Arzt und einem Krankenpfleger.

Die Gemeinden haben große Herausforderungen und eine große Verantwortung. Die SYVICOL (Dachverband der Gemeinden) arbeitet mit dem Ministerium zusammen.

Die Gemeinde muss die Abwasserkanäle überwachen, die Wasserversorgung überprüfen, die Müllabfuhr muss gemacht werden. Das Bürgeramt muss seine Arbeit machen (zum Beispiel indem Sie spezielle E-Mailadressen eingerichtet haben und man dort zuerst nachfragen soll, wie man zum Beispiel eine Geburt oder ein Sterbefall melden soll) und die Polizei auf Gemeindeebene muss auch funktionieren.

Die Gemeinden müssen sich organisieren, damit das Personal geschützt bleibt und trotzdem alles funktioniert. Die unwichtigeren Aufgaben der Gemeinde können somit bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

Der Gemeinderat oder Schöffenrat kann auch jetzt noch wichtige Entscheidungen treffen und sich zum Beispiel per Videokonferenz austauschen und entscheiden.

Ein großes Danke an die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen, die eine gute Arbeit leisten und auch an die freiwilligen Initiativen, dass beispielsweise das Personal der Gemeinde für ältere Menschen einkaufen geht, damit diese Personen dem Virus beim Einkaufen nicht ausgesetzt sind.

In Altersheimen und für Einrichtungen mit Menschen gibt es auch spezielle Richtlinien, die eingehalten werden müssen, damit die Verbreitung des Virus nicht weiter fortschreitet.

 

Generaldirekter des CGDIS Paul Schroeder:

Der CGDIS muss weiter funktionieren. Es kommt im Moment zu weniger Autounfällen und Arbeitsunfällen aber Haushaltsunfälle, normale medizinische Notfälle und Brände können immer noch auftreten.

Wir können aber noch zusätzliche Aufgaben übernehmen, wie eben jetzt mit der Corona Krise.

 

Danke an das ganze Personal, ob freiwillig oder berufstätig, das die ganze Zeit eine gute Arbeit leistet.

Wir arbeiten zusammen mit den verschiedenen Krankenhäusern, die die Versorgung aller Personen ermöglicht.

Wir haben alle nicht wichtigen Aufgaben gestoppt wie zum Beispiel die Weiterbildungen. Wir schauen genau jeden Tag wie viele Krankheitsausfälle wir haben damit wir trotzdem immer gut aufgestellt sind und gut funktionieren können.

Der Flughafen ist auch weiter gesichert, denn ohne die Feuerwehr kann kein Flugzeug landen oder abheben. Das ist wichtig wegen der Cargoflugzeuge, die immer wieder neue Ware nach Luxemburg bringen.

Dann gibt es Haupteinsatzzentren in der Nordstadt, in Luxemburg Stadt und in Esch, die immer besetzt sein müssen. Der SAMU muss auch immer besetzt sein und auch dies wird garantiert sein. Natürlich unterstützt der CGDIS auch den ganzen Funk und Informatikverkehr.

Das Personal wurde im Umgang mit den Patienten mit dem Virus informiert. Die Krankenwagen können auch richtig desinfiziert werden in Luxemburg Stadt.

Das Personal in dem Krankenwagen wurde auf 2 Personen gekürzt, damit man so lange wie möglich aushalten kann, um in der Krise immer einsatzfähig zu sein.

Es sind fast alle Krankenwagen im Einsatz und mit Personal besetzt, das sind normalerweise nicht so viele wie jetzt, also ist immer bei einem Notfall die Versorgung garantiert.

Der CGDIS kontrolliert auch alle Personen in Quarantäne, um zu schauen, wie es ihnen geht. Das bedeutet, dass sie sich bei den Personen melden und nach dem Zustand der Person fragen.

Die Leitung der Hotline über den Corona Virus wird auch vom CGDIS gemacht. Es gab bis jetzt schon mehr als 24 000 Anrufe.

Sie haben den genauen Überblick über die genaue Anzahl an Betten von den verschiedenen Krankenhäusern. Sie werden diese Informationen verwenden, damit alle Patienten so schnell wie möglich behandelt werden können.

Es kann also sein, dass nicht unbedingt immer das nächste Krankenhaus angefahren wird, sondern ein Krankenhaus weiter weg, weil dort mehr Betten frei sind.

Die Organisation von Krankentransporten aus dem Ausland nach Luxemburg leitet die CGDIS, um die Hilfe, die die luxemburgische Regierung angeboten hat, umzusetzen.

Im Moment ist die CGDIS sehr gut aufgestellt und es gibt keinerlei Probleme mit der Bewältigung der Arbeit.

Das Personal des CGDIS wird natürlich auch getestet, wenn es Verdachtsfälle gibt und wenn einer positiv ist, dann werden die Regeln befolgt vom Ministerium.

 

 

 

 

23.03.2020

Pressekonferenz Jean Asselborn

 

https://www.youtube.com/watch?v=BhjvIa-MEOY

 

Heute hat eine EU-Ratssitzung stattgefunden.

Dort wurde neben der schlimmen Situation in Syrien auch über das Corona-Virus diskutiert.

Der Schengenraum (zu dem 26 europäische Länder gehören) sollte am 26. März seinen 25. Jahrestag feiern. Hier war es immer wichtig, dass alle Mitgliedsländer sich frei über die Grenzen bewegen dürfen.

Jetzt kontrollieren oder schließen 15 von 26 Ländern ihre Grenzen.

Die Grenzen schließen hilft jedoch nicht, das Virus einzudämmen. Darüber hinaus ist es diskriminierend und gegen die EU-Gesetze.

Luxemburg ist abhängig von den Pendlern, die jeden Tag nach Luxemburg kommen.

Viele davon arbeiten im Pflege- oder im Gesundheitsbereich. Deshalb ist es wichtig, dass die Grenzen weiterhin offen für Pendler bleiben.

Im „Grand Est“ in Frankreich, ist die Situation gerade sehr schlimm. Deshalb hilft Luxemburg. Es werden Personen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben, mit dem Helikopter eingeflogen und in Luxemburg in der Intensiv-Station behandelt.

Am 18. März wurde beschlossen, dass die Außengrenzen des Schengenraums zugemacht werden, und somit die Innengrenzen zwischen den Ländern aufbleiben. Das ist aber nicht passiert.

Es ist sehr wichtig, dass die Grenzen wieder aufgemacht werden!!

Es sind noch ungefähr 300 Luxemburger in der Welt unterwegs. Es wird versucht, die Leute wieder nach Luxemburg zu bringen.

Deshalb ist es auch sehr wichtig, dass die Flughäfen aufbleiben!

Luxemburg hat keine direkten Flugverbindungen zu anderen Kontinenten.

Trotzdem flieg jetzt ein Flugzeug nach Kap Verde (Afrika) um Luxemburger und Personen aus dem Schengenraum mitzubringen – als Zeichen der Solidarität.

Außerdem ist es wichtig, dass man sich bewusst ist, was passiert, wenn in Afrika der Virus bis ausbricht. Das wäre sehr schlimm. Deshalb muss geholfen werden, wo Hilfe gebraucht wird!

Es wird auch versucht, mehr Grenzen nach Deutschland aufzumachen. Eine extra Spur für Pendler aus Deutschland wurde aufgemacht, so dass nicht immer so viel Stau ist.

In Ungarn ist die Situation auch sehr schlimm. Dort hat die Regierung die Vollmacht. Das ist nicht wie in Luxemburg zeitlich begrenzt. Auch das Parlament (Chambre) hat in Luxemburg noch seine normale Funktion.

In den letzten Stunden ist eine Lieferung mit Material angekommen. Weiteres wichtiges Material ist noch unterwegs.

 

 

  

 

22.03.2020

Pressekonferenz von Gesundheitsministerin Paulette Lenert

Link für die Übersetzung in Gebärdensprache:

https://youtube.be/a0TavkKW33Q

 

Infizierte: 798 Personen, 34 Personen im Kankenhaus und 3 Personen auf der Intensivstation in Behandlung.

Jeden Tag wird die Situation mit allen Akteuren besprochen. Die Krankenhäuser haben die Hälfte ihrer Kapazität frei gemacht für Covid-patienten.

Unser Personal ist bereit und gesund. Wir versuchen so viel Kapazitäten um die Krankenhäuser zu schaffen, wie möglich. Wir haben nicht nur Covid Patienten, sonder auch die anderen Patienten müssen gut versorgt werden.

Beim CHL ist ein Zeltstruktur im Aufbau, für weitere 100 Betten.

In Colpach haben wir ein Centre de traitement/Behandlungszentrum aufgebaut, das wurde uns von der Croix rouge zur Verfügung gestellt.

Hier können Personen stationär aufgenommen werden, die keine akute behandlung benötigen.

Das Domaine Thermal in Mondorf kann, wenn nötig, binnen 4 Tage als weitere Struktur funktionieren.

Momentan ist der 1. Ansprechpartner der Hausarzt, hier können wir auch die Tele-Behandlung zurückgreifen ab nächster Woche.

 

Wir werden 4 Centre de soins avancés/ Zentren für Pflege aufbauen.

Ab Montag wird das Zentrum in der Luxexpo in Luxemburg Stadt bereit sein, ab 14 Uhr.

Diese werden die Ärztehäuser nach und nach ablösen.

Am Dienstag wird das 2. Zentrum in der Rockhalle in Esch funktionieren. Danach in der Deichhal in Ettelbruck.

Im Osten sind wir noch am schauen, welche Halle sich eignet.

So haben wir Platz für viel Patienten, es sind 4 grosse Strukturen.

Diese Zentren sind in zwei Bereiche eingeteilt: COVID oder Verdacht auf COVID und nicht COVID

Hier können wir in Zukunft, die Diagnose machen, Teste usw. das in Zusammenarbeit mit den Labors.

Die zwei Bereiche werden klar voneinander getrennt. Die Zentren sind für ambulante Behandlungen gedacht. Wenn nötig können in ihrer Umgebung Betten aufgestellt werden.

Hier haben wir die Möglichkeit die Patienten genau zu beobachten und auch den Verlauf genau zu untersuchen.

Forscher der Universität unterstützen uns hierbei.

Das erste Ziel ist dass das Virus sich so langsam wie möglich verbreiten, daher gilt immer noch ZUHAUSE BLEIBEN und KEINE SOZIALEN KONTAKTE!

Hier in Luxemburg haben wir zwei Risiken: das eine ist, dass uns das Material ausgeht, oder nicht schnell genug neues Material geliefert wird

das zweite ist, dass wir Personalmangel bekommen.

Am Morgen wird auf dem Internet bei govjobs zu lesen sein, welche Personen wir suchen und jeder der interessiert ist kann sich hier melden.

Wir brauchen medizinisches Personal, aber auch andere Personen, werden gebraucht.

Material: viele Bestellungen laufen, auch gemeinsam mit der EU haben wir bestellt. Die gemeinsame Bestellung soll Ende April kommen, wenn dies so ist, dann bekommen wir keine Engpässe beim Material. Wir haben aber auch noch andere Bestellungen laufen.

 

Masken: Im Moment verteilen wir die Masken nach unserer Prioritätenliste (Ärzte, Krankenpfleger, Apotheken, Masseure, Hebammen, Pflegeheime, Pflegedienste, Ambulanz)

Sollen wir genügend Masken bekommen, können wir sie auch an andere Personen verteilen, wie Kassierer, Busfahrer usw.

Daher gilt hier immer noch DISTANZ halten und Hände WASCHEN, fühlt man sich krank, soll man zuhause bleiben.

 

Heute haben wir Frankreich ein Zusage gegeben, Intensivpatienten hier aufzunehmen, weil wir im Moment diese Kapazitäten haben. Solidarität in EU ist sehr wichtig in diesem Moment.

 

Die Tests wurden am Anfang nur gemacht, wenn Personen Symptome hatten. Jetzt hat sich die Situation geändert, aber ohne Symptome ist ein Test sinnlos. 

Bald sollen alle getestet werden, die Symptome haben. Wir testen wo es Sinn macht, und wenn wir viele Tests bekommen, dann können wir auch flächendeckend testen.

Wir schauen wie sich die Situation weiter entwickelt und entscheiden dementsprechend wie lange die Leute noch getrennt bleiben sollen.

Hier in Luxemburg könnte der Höhepunkt in ein oder zwei Wochen kommen, was danach ist, müssen wir dann schauen.

Momentan werden 1500 Personen pro Tag gestestet. 1 von 1000 ist positiv, weil wir viel testen, haben wir höhere Zahlen als im Ausland.


Ab nächster Woche werden wir regelmässig Zahlen über die Anzahl an Geheilten geben können, jetzt sind es 10 Personen.
173 Grenzgänger nutzen das Angebot hier in Hotels zu wohnen im Moment.

 

 

 

21.03.2020

Sitzung in der Abgeordnetenkammer

Wir haben eine aussergewöhnliche Situation im Land. Während dem Notstand bleibt die Abgeordnetenkammer voll handlungsfähig. Die Kontrolle der Abgeordnetenkammer ist in dieser Situation wichtig und wir werden unsere Arbeit gewissenhaft machen. Das Gesundheitsrisiko dem die Gesellschaft ausgesetzt ist, ist gross und wir müssen alle zusammenarbeiten.

100 Mitarbeiter der Abgeordnetenkammer arbeiten von zu Hause aus, hier sitzen wir weiter auseinander als sonst und auch in anderen Räumen, damit wir den nötigen Abstand einhalten.

Ich stehe in engem Kontakt mit dem Staatsrat. Heute geht es um das Gesetzesprojekt 7535 über die Verlängerung des Notstandes für 3 Monate.

Wir brauchen mindestens 2/3 der Stimmen, damit das Gesetz angenommen ist.

Herr Bartolomeo:

Am Donnerstag 19.3.2020 wurde das Gesetzesprojekt 7535 abgegeben. Die Kommission hat das Projekt nach vielen Diskussionen angenommen.

Wir haben eine nationale und internationale Krise, viele Menschen auf der Welt werden durch COVID 19 krank und sterben und hat starke Auswirkungen auf unser Leben.

Bis heute gibt es kein Impfstoff oder Medikament, wir können aber etwas dagegen tun. Unsere Vernunft sagt uns dass das Retten von Menschenleben höchste Priorität hat. Daher müssen wir auch schnell reagieren, damit wir diese schwierige Situation bestehen können. Auch im Notstand behält die Abgeordnetenkammer all ihre Rechte und ihre Macht.

Krisenzustand der am 18.03.2020 ausgerufen wurde, war für 10 Tage, durch die Abstimmung des Gesetzes heute können wir den Notstand auf 3 Monate verlängern.

Wenn die Krise schon vorher vorbei ist, können wir den Notstand verkürzen und dann werden diese Sondervollmachten zurückgezogen.

Die Abgeordnetenkammer ist nicht ausgeschaltet während den 3 Monaten, wir werden gemeinsam mit der Regierung die neuen Massnahmen besprechen.

Die Rolle der Abgeordnetenkammer im Notstand ist in unserer Verfassung festgelegt. Gibt es Notfälle, dann muss auch schnell reagiert werden können. Jetzt geht es um Stunden, Tage usw, daher brauchen wir diesen Notstand. Die Verordnungen, die die Regierung während dem Notstant annimmt, können von Richtern kontrolliert werden.

Ich bitte die Abgeordnetenkammer diese Gesetzesprojekt, es ist das tiefgreifenste Projekt welches wir in den letzten Jahren stimmen werden, zu stimmen.

 

Alle Parteien haben das Gesetzesprojekt angenommen. Luxemburg ist für 3 Monate im Notstand.

 

 

 

20.03.2020

Pressekonferenz von Franz Fayot, Wirtschaftsminister um 18:00 Uhr

Der Impakt auf Wirtschaft durch das CORONA Virus ist jetzt schon enorm. Die Krise ist noch nicht fertig, wir brauchen auf nationalem und europäischem Plan Reaktionen.

Die jetzige Situation ist einmalig, es ist eine sanitäre Krise die in der Wirtschaft und den Betrieben angekommen ist.

 

Die EU Kommission in Brüssel hat ihre Unterstützung angeboten, wir brauchen eine europäische Herangehensweise. In der nacht wurde in Brüssel über die Situation in der Wirtschaft und einige Massnahmen gesprochen, um den Betrieben zu helfen. Der freie Verkehr von Lebensmitteln, Material und Medikamenten ist hier sehr wichtig, auch die Untenehmen müssen weiterhin mit Teilen beliefert werden, damit sie weiterarbeiten können. Es ist wichtig, dass die EU Bürger über die Grenzen dürfen, um zu arbeiten. In Luxemburg kommt die Hälfte der Arbeitskräfte aus dem Ausland. Daher ist es wesentlich für die Wirtschaft, dass die Grenzen offen bleiben.

 

Auch Luxemburg ist Produzent von Waren, die das Ausland braucht, wir produzieren zum Beispiel ein Material, welches für die Herstellung von Schutzanzügen wichtig ist. Wir sind zuversichtlich, schnelle Lösungen zu finden. In Interesse der Gesundheit alle EU Bürger muss der freien Warenverkehr in Europe garantiert sein. Deutschland hat seine Exporteinschränkungen für Produktsausstattungen aufgehoben. Hier in Luxemburg haben wir mehr Flexibilität, um den Unternehmen Hilfe anzubieten und den Impakt zu verringern. Wir arbeiten  daran den Unternehmen schnell zu helfen.  

 

Kurzarbeit: Der Staat übernimmt 80% das gilt für befristete und unbefristete Verträge, es gilt auch für Lehrjungen und Verträge zur Wiedereingliederung und zum Einstieg in die Arbeitwelt.

Die Kurzarbeit wurde auf alle Bereiche ausgebreitet. Wer den Urlaub aus familiären Gründen nimmt oder Telearbeit macht, kann nicht Kurzarbeit machen. Anträge auf Kurzarbeit von Vereinigungen werden von Fall zu Fall entschieden.

 

Die Adem macht ein online Formular, um Kurzarbeit anzufragen retroaktiv auf das Datum, an dem die Regierung die unternehmen geschlossen hat.  Wir brauchen Zeit all diese Prozeduren einzuführen. Auch Selbstständige und kleine Betriebe erhalten Hilfe, indem sie soziale Beiträge später bezahlen können und die TVAerklärung später einreiche können. Auch sind wir dabei ein Gesetzesprojekt auszuarbeiten um weitere Hilfen zu geben. Heute morgen haben wurde im Regierungsrat entschieden, dass die Hilfe(marche de manoeuvre)  die die Kommission uns gegeben hat, nicht auf 500.000 € sondern maximal 800.000 € pro Betrieb festgelegt wird.

 

Das Wirtschaftsministerium, das Finanzministerium und das Arbeitsministerium sind dabei ein COVID 19 Stabilisierungspaket für all diese Bereicht aufzustellen. Neue Massnahmen werden wir treffen.  Wir untersuchen genau was gebraucht wir und entscheiden dann welche Hilfen aufgebaut werden. Wir bekommen Unterstützung von externen Beratern und arbeiten auch mit dem SNCI und den Banken zusammen.

 

Die Finanzen des luxemburgischen Staates sind gesund und das erlaubt und das Paket kurz-, mittel und langfristig zu garantieren. Wir können nicht jedem einzelnen Betrieb helfen, aber wir tun unser Möglichstes. Es geht darum die Betriebe zu unterstützen und Arbeitsplätze zu erhalten. Die luxemburgische Wirtschaft läuft weiter, auch wenn sie etwas langsamer läuft.

 

Jeden Tag fahren noch Personen zu Arbeit, damit es weiterlaufen kann, das sind nicht nur Personen im Gesundheitsbereich, sondern auch in vielen anderen wichtigen Bereichen. Ihnen gilt ein ganz besonderer Dank. Alle sind jetzt schon Helden weil sie arbeiten müssen damit viel von uns zu Hause bleiben können.

 

 

20.03.2020

Pressekonferenz mit Premierminister Xaviel Bettel um 14 Uhr mit Übersetzung in Gebärdensprache - live.

Link für das Video mit Gebärdensprache:

https://www.youtube.com/watch?v=MCTVM0AOCvM

 

Anzahl an infizierten Personen: 484

Todesfälle: 5 (eine Person davon, wo nicht klar ist, ob sie am COVID Virus gestorben ist oder nicht.)

16 Personen sind im Krankenhaus, 3 Personen auf der Intensivsation

21 Personen sind im Krankanhaus, wo aber nicht klar ist ob sie das COVID Virus haben oder nicht.

Heute morgen hatten wir Regierungsrat und haben einige Präzisionen festgehalten.

Die Regel ist: zu Hause bleiben.

Die Ausnahmen Arbeit, Lebensmittel und Medikamente kaufen, dringende Arzttermine.

Wenn man unbedingt zum Optiker oder zum Hörgeräteakustiker gehen muss, dann ist das auch erlaubt. Aber nur wenn dringend!

Natürlich können Menschen, die Tiere halten, ihre Tiere verpflegen aber nicht mit andern Personen zusammen. 

Wenn Personen jetzt umziehen müssen, dann können sie das tun.

 

Es ist nicht verboten an die frische Luft zu gehen. Es geht darum raus zu können. Es geht nicht darum mit dem Auto einen Ausflug zu machen und an Ort zu fahren, zum Spazieren wo viele Menschen sind.

Nur mit den Personen nach draussen gehen,mit denen man zusammenlebt.

Nur da spazieren gehen, wo man den Abstand von 2 METERN zu anderen Menschen einhalten kann.

 

Es ist gut, dass viele Menschen sich an die Regeln halten. Jeder der die Regeln respektier ist Teil der Lösung.

Jeder der die Regeln nicht respektiert, bringt andere Menschen in Gefahr.

Die Polizei hat 400 Kontrollen gemacht. 2 Unternehmen haben eine Strafzettel bekommen.

Die Polizei hat einige Personen daran erinnert, dass die Spieplätze nicht benutz werden dürfen.

Die Lastwagen dürfen fahren, auch der Transitverkehr läuft weiter damit dei Waren auch geliefert werden, auch Sonntags.

Die Situation an den Grenzen ist stabil,  die Regierung ist in ständigem Kontakt mit den Nachbarländern.

Zollbeamte aus Luxemburg untersützen die Kollgen aus Deutschland an den Grenzen damit es nicht zu Problemen kommt.

Es gibt 2000 Unterkünfte für Grenzgänger, die im Moment hier im Land wohnen möchten. Im Moment sind 155 Zimmer von ihnen belegt.

wenn Grenzgänger aus anderen wichitgen Bereichen davon profitieren wollen, können sie einen Antrag machen.

Der Onlineshop für gefährdete Personen läuft gut.60 Bestellungen über Telefon und 350 über Internet wurden gestern gemacht.

Beim CHL wird gerade ein provisorischen zusätzliches Kranhenhaus aufgebaut. Es kommt aus Bari, Italien.

Dies ist möglich durch die Firma NSPA, die ihren Sitz in Capellen hat.

Dieses Krankenhaus wird aufgebaut für den Fall, dass die Situation sich verschlechtern. 

Wir haben eine Krisensituation, die Situation ist schwierig für alle.

Wichtig ist Respekt, Toleranz und Disziplin. Wir schaffen die Krise nur, wenn wir uns alle an die Regeln halten.

Die Lage ist ernst. Jeder von uns ist Teil der Lösung, wenn er sich an die Regeln hält.

Seid verantwortungsvoll!

 

Bei Familien wo das Sorgerecht geteilt ist, dürfen die Eltern die Kinder abholen. Für das Wohl der Kinder wäre es gut, wenn die Kinder nur in einem Haushalt leben. Wohnt ein Elternteil im Ausland, muss man sich an die Entscheidungen dieses Landes halten.

Pro Tag werden 700 - 750 Tests gemacht.

Es werden nur die Personen mit Symptomen auf COVID 19 gestestet. Man wird nur mit Attest vom Arzt getestet.

Es ist wichtig, dass Personen mit diesen Symptomen getestet werden, damit man schnell weiss ob sie infiziert sind oder nicht.

Luxemburg testet mehr als andere Länder.

Viele Labore machen die Teste, die Ergebnisse sind in einem Tag fertig.

Viele Labore haben Drive-ins eingerichtet um alle Personen zu schützen.

Es sind genügend Test da und neue sind schon bestellt.

 

Unternehmen, die geschlossen sind, weil die Regierung das entschieden hat, haben Recht auf Kurzarbeit.

Das kann so lange laufen, wie die Krise. Jetzt haben mehr Unternehmen das Recht Kurzarbeit anzufragen.

Bis jetzt weiss kein Spezialist wie lange die Krise noch dauern wird.

Solange Gefahr besteht, bleiben die Massnahme bestehen.

 

Die Arbeit der Regierung läuft weiter, die Mitarbeiter halten sich an die Regeln, die Hände werden immer beim verlassen oder betreten eines Büros gewaschen, alle Türen sind auf, damit niemand eine Klinke anfassen muss. Versammlungen werden per Telefon gemacht oder mit viel Abstand.

Sollte ein Mitglied der Regierung Symptome haben, wird diese Person getestet.

Die Minister werden aber nicht getestet, wenn sie keine Symptome haben.

 

Für Obdachlose gibt es Strukturen von der Croix rouge, auch hier gelten die gleichen Regeln wir für alle Personen.

 

Heute morgen gab es einen Fehler bei der Rechnung von der Zahl der Infizierten.

Ein Labor hat die Ergebnisse zweimal geschickt, das wurden die Zahlen auch doppelt gezählt. Daher die neue Zahl.

Diie Cargolux hilft im Moment sehr viel und bringt viel Material ins Land.

Telearbeit: Frankreich und Belgien sind einverstanden, die Regeln zur Besteuerung von Arbeit zu Hause von Grenzgängern im Moment nicht anzuwenden. Die Grenzgänger aus Belgien und Frankreich können also ganz von zu Hause aus arbeiten. Aus Deutschland hat die Regierung noch kein Antwort erhalten.

Im Moment ist der Kollektivurlaub der Baubranche keine Priorität.

Personen, die zu Hause Wifi haben, sollen ihr Wifi benutzen und nicht das 4G Netzwerk. Das 4G Netzwerk ist überlastet.

 

Putzkräfte: Wie werden sie geschützt? Müssen sie weiter in privaten haushalten arbeiten?

Die Arbeit ist wichtig und die Putzkräfte können weiter arbeiten. Viele Personen, brauchen jetzt ihre Arbeit.

 

Nächste Woche werden die zuständigen Minister über die Möglichkeiten für kleine Unternehmen und Selbstständige informieren.

 

 

 

19.03.2020

Pressekonferenz von Dan Kersch und Romain Schneider

Link zu den Videos in Deutscher Gebärdensprache:

https://www.youtube.com/channel/UCVZIMejammns_AsigHxxfFw

 

Dan Kersch:

Es ist wichtig Solidarität in Europa zu zeigen.  Eine grosse Verantwortung besteht für die Wirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze.

Luxemburg hat eine besondere  Situation mit über 200.000 Grenzgängern, viele Menschen auch im Gesundheitsbereich. Wir brauchen diese Grenzgänger, wenn das System funktionieren soll.

Diese Personen sollen über die Grenzen fahren können, das haben die Nachbarländern versichert. Europa hat die Pflicht seine Einwohner zu schützen.

 

Romain Schneider:

Die soziale Sicherheit spielt momentan eine sehr wichtige Rolle. Hier in Luxemburg haben wir ein sehr gutes soziales System.

Wir hatten mit den Arbeitgebern und den Gewerkschaften in den letzten Tagen viel Kontakt um gemeinsam zu schauen, wie wir die kommenden Probleme lösen können.

Es soll garantiert werden, dass alle ihre Hilfsleistungen erhalten, finanzielle und technische Hilfe.

Personen, die nicht in prioritären Bereichen arbeiten, sollen zu hause arbeiten.

Bei der CCSS arbeiten alle von zu Hause, sie sind zu erreichen per Mail und Telefon. Es ist in dringenden Fällen auch möglich einen Termin mit den Mitarbeitern zu machen.

Wichtig ist auch der Urlaub aus familiären Gründen: diese Möglichkeit besteht in Luxemburg seit einiger Zeit.

Man soll  diesen Urlaub nur nehmen, wenn es nicht anders geht. Die wichtigen Arbeiten sollen weiterhin gemacht werden.

Nutzt die Möglichkeit dieses Uralubs, aber macht es verantwortungsvoll.

15000 Personen haben bis jetzt den Urlaub aus familiären Gründen gefragt.

Man kann diesen Urlaub auch stundenweise nehmen.

Arbeitgeber müssen weiter das Gehalt bezahlen können. Mitte April werden die Arbeitgeber schon von der CCSS zurückbezahlt.

Das Gesetz zum Urlaub aus familiären Gründe soll geändert werden, damit auch Eltern von Kinder mit einer Behinderung, die älter als 13 Jahre sind, den nehmen können. 

Telebesprechung mit dem Arzt ist eine gute und neue Möglichkeit für Ärzte, Zahnärzte und auch Hebammen. So muss man nicht in die Praxis gehen.

Wichtige Nachricht: der Arzt entscheidet ob eine Person krank ist oder nicht.

Die Rückerstattung von der Krankenversicherung ist bei der Telekonsultation gleich hoch wie bei einer Behandlung in der Arztpraxis.

Bei Personen, die von der 78 Wochen Regelung (krankgeschrieben) betroffen sind, wird jetzt von Fall zu Fall entschieden.

Bei Grenzgängern wird die Regel, dass nur 25% der Arbeitszeit über Telearbeit gemacht werden darf, nicht angewendet.

Die Beiträge, die die Unternehmen zahlen müssen, können im Moment auch später gezahlt werden, wenn die Unternehmen Geldprobleme haben.

Landwirtschaft: der Bereich der Lebensmittelproduktion muss weiterhin laufen. Die Luxemburgische Landwirtschaft ist hier sehr wichtig.

Es wird weiter geliefert, es wird auch weiter gesät, damit wir neue Lebensmittel erhalten.

Die Bauer, Winzer und Gärtner dürfen weiterarbeiten, damit die Produktion weiterlaufen kann.

Die Personen können weiterhin direkt beim Bauer kaufen, aber sie müssen sich an die Regeln halten.

Milch und Milchprodukte werden weiterhin hergestellt und verkauft.

Auch die Fleischproduktion läuft weiter. Luxemburg hat viel Getreide und Gemüse. Auch der Import von weiteren Lebensmitteln ist garantiert.

Tiere: man muss sich weiter um die Tiere kümmern. Die Tierarztpraxen sind zu, aber sie sind für Notfälle da.

 

Dan Kersch:

Arbeitsbereich in Luxemburg:

Die Erhaltung der Arbeitsplätze ist sehr wichtig, dies hängt mit den Hilfen für die Unternehmen zusammen und auch mit der Schnelligkeit der Bearbeitung.

Jeder soll Ende des Monats sein Gehalt erhalten. Viele Menschen arbeiten im Moment noch, viele arbeiten sogar mehr als sonst damit alles weiter funktionieren kann.

Auch Personen die Telearbeit machen, müssen ihr Gehalt bekommen.

Es gibt aber auch Personen die krankgeschrieben sind oder in Quarantäne sind.

Wir müssen schnelle Prozeduren schaffen damit der Arbeitgeben schnell von uns zurückbezahlt wird, damit er seine Mitarbeiter weiterhin bezahlen kann.

Urlaub aus familiären Gründen, der Arbeitgeber bezahlt weiter das Gehalt und bekommt es danach zurück. Der Urlaub wird so lange verlängert, wie auch die Schulen usw. geschlossen bleiben.

Im Moment müssen viele Menschen Kurzarbeit machen, diese Personen bekommen nur 80% ihres Gehalts. Diese Personen haben jetzt eine schwere Zeit. Einige Arbeitgeber haben gesagt, sie würden den Rest bezahlen, andere haben die Möglichkeit nicht.

Bitte den Antrag nicht mit dem bestehenden Formular machen, sondern in 2-3 Tagen digital eingereichen. Die Adem macht alles um jeden Antrag so schnell wir möglich zu bearbeiten und die Arbeitgeber so schnell wie möglich zurückzuzahlen.

Entscheidung der Regierung: Kurzarbeit wird für alle Bereiche aufgemacht, das ist wichtig für Unternehmen, die das normalerweise nicht hätten anfragen können.

Unternehmen, die wegen den Massnahmen der Regierung schliessen mussten, bekommen eine einfacherere Prozedur um Kurzarbeit anzufragen. Das Formular wird in wenigen Tagen online sein. Das Formular muss mit Rechnungen über die Ausgaben diesen Monats und einer Rechnung über die im Februar gezahlten Gehälter. Die Anträge werden schnell bearbeitet.

Unternehmen, die nicht durch Massnahmen vom Staat geschlossen wurden, aber jetzt Probleme bekommen, können einen Antrag auf Kurzarbeit einreichen. Es ist auch möglich retroaktiv auf  den 16.3. entschädigt zu werden.

Unternehmen, die schon vorher auf Kurzarbeit angewiesen waren, können weiterhin ihre Anträge anreichen. 

2019 haben wir für die Kurzarbeit 5,5 Millionen Euro ausgegeben. Für 2020 sind 11 Millionen vorgesehen, diese Budget werden wir sprengen.

Die Kosten für die Kurzarbeit für eine Monat in der Baubranche schätzen wir auf 150 Millionen. Im Bereich des Baus arbeiten 45.000 Menschen.

Für dieses Jahr ist ein Gesamtbudget von 819 Millionen Einnahmen vorgesehen und  729 Millionen Ausgaben. Ein Unterschied von 90 Millionen, aber das reicht nicht um alle Massnahmen zu bezahlen.

Für Unternehmen, die arbeiten müssen, da sie wichtige Aktivitäten machen, wo aber ein Teil des Personals durch Krankheit ausgefallen ist gibt es jetzt die Möglichkeit Arbeitskräfte auszuleihen.

Alle Massnahmen werden viel Geld kosten, daher sollen Privatpersonen und Unternehmen nur das in Anspruch nehmen, was sie wirklich brauchen. Vieles wird vereinfacht aber es bleiben trotzdem Kotrollen der Anträge bestehen. In der jetzigen Situation kann nicht alles kontrolliert werden, aber es wird nachträglich überprüft. Wenn jemand zu Unrecht profitiert hat, dann wird er auch bestraft.

Der soziale Dialog läuft weiter über Telefon oder Videokonferenz zwischen Gewerkschaften, Ministerien und Arbeitgeber.

Nächsten Dienstag wird eine Versammlung mit allen Sozialpartner über Videokonferenz stattfinden um weitere Lösungen zu finden für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

 

 

19.03.2020

Ministerin Paulette Lenert Pressekonferenz

Aktueller Stand:  335 infizierte perosnen, 4 Todesopfer.

14 Personen werden im Krankenhaus behandelt,  4 Personen sind in einem kritischen Zustand.

Die 3 Ärztehäuser haben geöffnet für Patienten mit Verdacht auf CORONA Virus (Infektionen der oberen Atemwege).

Die Personen müssen sich bei ihrem Hausarzt melden. Der Hausarzt entschiedet ob man ins Ärztehaus gehen kann oder nicht.

Man darf nicht einfach ins Ärztehaus gehen.

Die Ärztehäuser sind im Moment von 8-16 Uhr offen.

Ab Samstag von 8-20 Uhr jeden Tag.

Hausbesuche von Ärzten bleiben  möglich.

Die Kapazitäten der Ärztehäuser werden wahrscheinlich nicht reichen. Ab nächster Woche wird es zusätzliche Möglichekeiten im Norden, Zentrum und Osten geben.

Das Gesundheitsministerium arbeitet an diener Teleberatung online. Ein System über das 3000 Ärzte arbeiten können und wo auch Verschreibungen direkt verschickt werden können. Auch Tierärzt sind für dringende Fälle zu erreichen.

Ab nächster Woche wird das möglich sein.

Die 4 Personen, die gestorben sind waren alle über 80 Jahre alt und hatten noch andere gesundheitliche Probleme.

Die Regierung denkt, dass der Höhepunkt der Pandemie in den nächsten 14 Tagen sein wird.

Daher auch die strengen Massnahmen, damit die Zahl der Ansteckungen kleiner wird.

Je weniger Personen sich durch Kontakt mit anderen Personen anstecken, desto weniger wird der Virus sich verbreiten. 

Das Durchschnittsalter der infizierten Personen ist 46 Jahre.

Die Bevölkerung scheint jetzt verstanden zu haben, wie wichtig es ist sich an die Regeln zu halten.

Die Aufklärung der Polizei bei den Menschen hat viel geholfen.

Es ist schwer jetzt zu sagen, wie es sich weiterentwickelt.

Es gibt 6 Personen die vom Virus geheilt wurden in Luxemburg. Da 14 Tage aber noch nicht um sind, ist es ncoh zufrüh zu sagen wie es wietergeht.

Sind geheilte Menschen immun oder müssen sie in Quarantäne bleiben?

Die WHO sagt nicht, dass geheilte Personen in Quarantäne müssen.

Der Virus ist neu. Es kann sein, dass man nach der Heilung immun ist, aber es ist noch nicht sicher. 

Lieferung von Material: die Lieferungen laufen, aber das Material ist noch nicht hier angekommen.

Anzahl an Test pro Tag:  gestern wurden 750 Tests gemacht.

Frankreich: Laut der Presse überlegt sein medizinisches Personal für sich selbst zu nutzen.

Luxemburg tut alles um das zu verhindern, informell gibt es die Zusage, dass Frankreich das nicht tut.

Wie viele Grenzgänger im mediznischen Bereich wohnen mittlerwele hier im Land: 110 Personen sind hier untergebracht.

Noch gibt es genug Platz in den Krankenhäusern.

Betten bis jetzt kein Problem, aber die Krankenhäuser können schnell an ihre Grenzen stossen.

Die Regierung ist dabei zu schauen wo noch Betten aufgestellt werden können.

Wir erhalten jeden Tag Informationen der Krankenhäuser über ihre Belegung.

 

 

 

 

19.03.2020

Pressebriefing von François Bausch

Es ist eine schwere Zeit. Es ist wichtig, dass wir uns alle an die Regeln halten!

Gestern hat die Regierung neuen Kontrollen und Strafen vorgesehen,

Ziel der Kontrollen und Strafen ist uns alle zu schützen und Menschenleben zu retten.

Die Regeln, die gelten sind extrem wichtig um uns gesund zu halten.

Die Personen, die sich nicht an die Regeln halten, bekommen einen Strafzettel.

Es gibt kein Verbot um nach draussen zu gehen.

Aber man soll nur nach draussen, wenn nötig.  

um zur Arbeit zu gehen

Auf der Arbeit ist es wichtig sich an die Regeln der Hygiene und des Abstand zu halten. Die Unternehmen sind verpflichtet ihre Angestellten zu schützen.

um einzukaufen, was man unbedingt braucht

Einkaufen ist erlaubt, für Lebensmittel und andere wichtige Sachen. Nur Einkaufen wenn nötig und auch schnell einkaufen.

Ältere und gefährdetet Personen sollen nicht selbst einkaufen gehen!

um spazieren zu gehen, aber nicht mit vielen Personen.

Nur da spazieren gehen, wo nicht viele Personen sind!

Keine Gruppenaktivitäten! Die Polizei kontrolliert und bestraft das.

 

Die Polizei kontrolliert streng wenn Geschäfte, Cafés und Restaurants, sich nicht an die Regeln halten.

Polizei und Armee unterstützen uns. Im Moment ist die Armee im Bereich Logistik im Einsatz.

Die Polizisten halten sich auch an die Regeln von Hygiene oder Abstand, wenn ihre Arbeit ihnen das erlaubt. Noch gibt es genüg Material um die Polizisten zu schützen.

1500 Polizisten sind im Einsatz, 20 % Reserve gibt es noch. Der Zoll unterstützt mit 40 Beamten.

Transport:

Flughafen ist jetzt für Passagierflüge auf, ab Montag wird der Flughafen für Personen geschlossen. Es werden nur noch Passagiere geflogen, wenn Personen nach Luxemburg  zurückkommen müssen/wollen. Es kann Schwierigkeiten geben, für Einwohner, die nach Luxemburg zurückkommen möchten. Die Leute sollen sich beim Aussenministerium melden, wenn sie Hilfe oder Informationen brauchen. Wer nicht unbedingt zurück muss, soll bleiben wo er ist.

Bekommen Personen, die eine Reise gebucht haben und nicht fahren möchten, obwohl das Flugzeug fliegt, ihr Geld zurück? Hier gelten die Passagierrecht und die Bedingungen der Reisegesellschaften.

Der Frachtverkehr bleibt offen. Cargolux fliegt viel medizinisches Material und Waren nach Luxemburg.

Wegen den Grenzkontrollen in anderen Ländern ist der Transport mit Lastwagen eingeschränkt, daher ist der Flugverkehr sehr wichtig.

Air rescue funktioniert weiter.

Öffentlicher Transport:

Zug, Tram und Bus fahren weniger. Es wird sich nach und nach der Situation angepasst. Es geht auch darum die Mitarbeiter zu schützen.

Herr Schrantz Infos von der Polizei:

Situation ist ernst, einen grossen Dank an alle Polizisten, die jetzt arbeiten und die ganze Bevölkerung unterstützen. Das Personal ist gut aufgestellt.

Wenn nötig kann Personal aus anderen Bereichen die Polizisten unterstützen.

Die Polizei kontrolliert ob die Unternehmen sich an die Regeln halten. Die meisten Unternehmen halten sich an die Regeln, bei den Privatpersonen gibt es mehr Schwierigkeiten.

Wir sollen alle Respekt haben, viele Personen arbeiten jeden Tag für uns.

Grenzen: ab heute machen Frankreich und Belgien keine Kontrollen mehr.  Deutschland macht noch Grenzkontrollen, es läuft aber gut.

 

Frau Solovieff von der Justiz:

Die aussergewöhnliche Situation erfordert auch aussergewöhnliche Massnahmen.  

Einige Personen profitieren von der Situation und werden straffällig. Das werden die Richter bei der Strafsprechung später berücksichtigen. Wir werden das nicht dulden.

Privatpersonen, die sich nicht an die Regeln halten, erhalten eine Strafe von 145 €. Sie muss binnen 30 Tagen bezahlt werden, sonst wird sie verdoppelt.

Unternehmen, die sich nicht an die Regeln halten, erhalten eine Strafe von  4000 €. Beim zweiten Verstoss wird es verdoppelt. Die Polizei und der Zoll haben das Recht Unternehmen zu schliessen.

Die Justiz funktioniert weiter, die wichtigen und dringenden Arbeiten werden weiter gemacht.

Es sind weniger Mitarbeiter vor Ort, sie sind räumlich getrennt.

Man kann alle per Mail und Telefon erreichen.

Alle Informationen stehen auf der Internetseite:  justice.lu

Im ministeriellen Erlass vom 17.03 steht welche Sitzungen gemacht werden.

Armee: Die Aufgaben der Armee sind in einem Gesetz festgelegt. Im Moment hilft die Armee sehr bei der Logistik, Aufbau von Infrastrukturen. Sollte die Situation es nötig machen, dass die Armee auch andere Arbeiten macht, kann sie das tun.

Internet-Netzwerk: Bist jetzt gibt es kein Problem mit dem Internet. Die Bevölkerung soll verantwortungsvoll damit umgehen und nicht unnötige Sachen machen.

Die Polizei hat ein internes System, dies ist unabhängig vom Internet.

 

 

 

19.03.2020

Aktualisierung der Informationen des Gesundheitsminsiteriums:

Neue Informationen zum Arztbesuch und den Ärztehäusern.

 

 

 

18.03.2020

Mitteilung des MENJE

Die Schulen und Betreuungsstrukturen bleiben bis zum 19.04.2020 zu.

Gilt für alle Schulen und Weiterbildungsstrukturen, öffentlich und privat und auch für die Betreuungsstrukturen (Maison relais, Crèches usw.).

Am 20.04.2020 sollen die Schulen usw. wieder öffnen.

Schulkalender:

Betreuungsstrukturen: Keine Aktivitäten bis zum 19.04.2020 eingeschlossen. Während den Osterferien sind die Strukturen geschlossen. 

Grund- und Sekundarschule: Keine Aktivitäten bis zum 3.04.2020 eingeschlossen. Die Schüler machen Lernen zuhause (Schoul doheem) bis zum 3.04.

Trimesterende ist auf den  30.04.2020 verschoben.

Grundschule: Die gemeinsamen Prüfungen des cycle 4.2 die in der Woche vom 16.03. geplant waren, finden in der Woche vom 20.04. statt.

Die gemeinsamen Prüfungen des cycle 4.2 die in der Woche vom 23.03. geplant waren, finden in der Woche vom 27.04. statt.

Die Bilanzgespräche die für Ende des 2. Trimesters geplant sind, können bis zum 8.5 einschliesslich gemacht werden.

Sekundarschule: Die Prüfungen die in der Woche vom 16.3. geplant waren, finden in der Woche vom 20.04. statt.

die Prüfungen die in der Woche vom 23.03. geplant waren, finden in der Woche vom 27.04. statt.

 

 

18.03.2020

Pressekonferenz vom 18.03.2020

 

Hier der Link für die Dolmetschung in die Gebärdensprache:

https://www.youtube.com/watch?v=ARPuyRyDCbw

 

Diesmal hat eine etwas andere Art von Pressekonferenz stattgefunden, da die Fragen von der Presse nur über das Internet gestellt werden konnten.

 

Die Regierung hat den Notstand deklariert.

Die Chambre hat nun 10 Tage Zeit, um ein Gesetz zu bestimmen. Der Notstand ist momentan auf 3 Monate festgelegt.

So kann die Regierung dann schnell auf die Situation reagieren.

 

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat das Coronavirus als weltweite Pandemie erklärt. Jetzt müssen wir gegen Virus kämpfen, um die Pandemie so klein wie möglich zu halten.

 

Man darf nur mehr das Haus verlassen, wenn es absolut notwendig ist. Also jeder der kann, soll zuhause bleiben. Soziale Kontakte sollen auf das absolute Minimum reduziert werden!

 

Personen dürfen das Haus verlassen, wenn sie wichtige Termine haben:

Arbeit (die Gesellschaft muss weiter funktionieren)
Medizinische Notfälle
Lebensmittel einkaufen
Medikamente kaufen
Bank, Versicherung, Post, Pflegebereich

Man darf draußen alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenwohnt, spazieren gehen. Nicht in Gruppen!

 

Geschäfte, Restaurants usw. bleiben weiterhin zu! Lieferungen bleiben weiterhin möglich.

Ab Freitag müssen alle Baustellen zu machen.

Verschiedene Techniker-Arbeiten, Wasser- und Stromzufuhr sowie die Mühllabfuhr müssen auch weiterhin ausgeführt werden.

Auch der Staat muss weiterfunktionieren.

 

Es gibt Strafen wenn die Regeln nicht eingehalten werden.

Darauf wird Minister Bausch morgen in seiner Pressekonferenz noch genauer eingehen.

Beispielsweise können Menschengruppen, die sich draußen aufhalten eine Strafe von bis zu 145 Euro erhalten. Restaurants, die sich nicht an die Regeln halten, können eine Strafe bis zu 4000 Euro erhalten.

 

Personen, deren Visum abläuft, bekommen eine Aufenthaltsgenehmigung, die auf die 3 Monate des Notstandes verlängert wird.

Wichtig: Bitte keine Hamsterkäufe! Es wird auch in nächster Zeit genug Lebensmittel geben.
Personen, die im Gesundheitsbereich arbeiten, können nur abends einkaufen gehen und die wollen auch Essen einkaufen. Solidarität ist heute sehr wichtig.

Bitte in Supermärkten mit Karte (nicht mit Bargeld) bezahlen.

 

Gesundheitsministerin Lenert versucht 23 von 24 Stunden am Tag Material zu bestellen. Natürlich besteht das Risiko, wenn die Pandemie länger dauert, dass uns das Material ausgeht. Aber es wird alles getan, dass genug Material nach Luxemburg kommt.

 

Morgen werden Herr Delles und Frau Cahen eine Pressekonferenz abhalten.

 

Verschiedene Friedhöfe haben zugemacht. Wenn es zurzeit Begräbnisse gibt, bitte diese im kleinen Kreis organisieren. Nach der Krise können dann wieder größere Begräbnisse gemacht werden.

 

Die Schulen machen nicht vor den Osterferien wieder auf!

 

Heute hat es in Luxemburg den 2. Todesfall gegeben.

 

Es gibt Europäer, die noch nicht wieder in Europa sind. Es wird momentan mit anderen europäischen Ländern organisiert, diesen Leuten die Möglichkeit zu geben, nach Hause zu kommen.

 

Irgendwann muss auch in Luxemburg auf die Armee zurückgriffen werden.

 

Es gibt zurzeit keine Informationen, dass Frankreich oder Belgien die Grenzen nach Luxemburg zumachen. Für Pendler gibt es jedoch schon Zertifikate.

 

Bitte bleibt zuhause!!

 

 

DT 18.03.2020

Deutschland hat seine Bestimmungen für Pendler angepasst.

ab jetzt brauchen die Pendler ein Pendlerbescheinigung.

Weitere Fragen werden auf der Internetseite der Bundespolizei beantwortet.
Es reicht jetzt nicht mehr die nationale Bescheinigung zu haben. Bis jeder diesen Pendlerausweis hat, soll man die Bescheinigung weiter dabei haben.

18.03.2020

TEST CORONA VIRUS

Die Laboratoires reunis bieten die Möglichkeit Test auf coronavirus im Drive-in zu machen. Man muss eine Bescheinigung vom Arzt haben, um den Test machen zu können.
alle Informationen finden sie hier:

Es ist Personal auf dem Parkplatz. Die Hörgeschädigten brauchen also nicht anzurufen. Sie werden von dem Personal gesehen und dann kommt das Personal zum Auto und macht den Test. IHR MÜSST IM AUTO SITZEN BLEIBEN! NICHT AUSSTEIGEN!

18.03.2020

Aktualisierte Version der Informationen der Internetseite des Gesundheitsministeriums.

18.03.2020

Das Formular für Grenzgänger die aus Belgien nach Luxemburg arbeiten kommen:

17.03.2020

Erklärung von Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert über das Corona-Virus SARS-Cov2 „COVID19“

Soziale Kontakte sollen auf ein striktes Minimum reduziert werden, damit jeder der medizinische Hilfe braucht diese auch erhalten kann.

Die Abgeordnetenkammer wird weiter funktionieren, die Vorschriften über Abstand werden eingehalten.

 

Premierminister:

Diese Situation hatten wir noch nie, wir müssen die Verbreitung einschränken.

Heute sind 140 Personen infiziert, wenn wir nicht zusammen arbeiten, wird es so weiter gehen.

Wir mussen die gefährdeten Personen maximal schützen, jede Person ist Teil der Lösung, wenn er sich an die Vorschriften hält.

 

Bleibt so lange wie möglich zu hause, das ist das wichitigtes Prinzip! Kein Kontakt mit anderen Personen haben.

 

Ausnahmen: Arbeit, medizinische Termine, die notwendig sind und nicht verschoben werden können, Lebensmittel einkaufen, zur Bank, wenn es nicht anders möglich ist.

Man darf in die Natur, aber alleine, nicht zu 3, 4 oder 5 Personen.

Die direkten sozialen Kontakte müssen auf ein maximales Minimum heruntergschraubt werden

Die Baustellen müssen jetzt geschlossen werden, sie werden jetzt noch abgesichert und dann darf nicht mehr dort gearbeitet werden.

Spätestens Freitag abend müssen alle Baustellen geschlossen werden. Handwerker können eine Notdienst garantieren, alle anderen Arbeiten sollen eingestellt werden.

alle Spielplätze bleiben geschlossen!

 

Die Welt und Luxemburg könnte in eine Rezession rutschen, wir tun alles um dies zu verhindern.

Wir haben finanziellen Spielraum, weil wir gut afgestellt sind. Die Unternehmen und die Arbeitsplätze werden gesichert und könen bestehen bleiben.

 

Die Frist zu Abgabe der Steuererklärung wurde auf den 30.06. verlängert.

Technischer Arbeitslosigkeit wurde eingeführt für viele Bereiche, damit die Angestellten, die nicht mehr arbeiten können/dürfen 80% ihres Gehaltes bekommen.

 

Luxembourg ruft den Krisenstand aus.

Das ist in der Verfassung in Artikel 32.4 vorgesehen.

Der Krisenstand wurde entschieden, um diese Krise schnell in den Griff zu bekommen.

Der Krisenstand ermöglicht es der Regierung schnell Entscheidungen zu treffen.

 

Wir können das nur überstehen, wenn wir uns an die Regeln halten. Sie sind für uns alle und im Interesse jedes Einzelnen.

Sich nicht an die Vorschriften zuhalten ist egoistisch und man gefährdet sich selbst und alle anderen.

Wir können es nur schaffen, wenn wir solidariisch sind und zusammenarbeiten.

 

Gesundheitsministerin:

Erinnerung:

wir nehmen diese Massnahmen, weil wir auf den Höhepunkt der Krise hinsteuern. Es ist wichtig jetzt diese Massnahmen zu nehmen und so die Leute aus dem Gsundheitssystem zu unterstützen.

Die zahlen sprechen für sich: 140 Infizierte.

Wir testen mehr als Personen als die Nachbarländer, daher ist es schwer voauszusehen wie sich die Situation entwickelt.

6 der infirzierten Personen sind im Krankanhaus, eine person davon auf der Intensivstation.

Geheilt kann man erst nach 14 Tagen sein, daher können wir nicht sagen wie viele Personen schon geheilt sind. Es ist noch zu früh.

 

Beim Gesundheitsministerium wurde schon im Januar der Krisenstab eingerichtet. Dies weil die Situation in China bekannt war. Dieser Krisenstab hat seit Januar gearbeitet. Das Gesundheitsministerium macht im Moment sonst nichts, als sich auf dei Coronakrise zu konzentrieren. Auch da können nicht alle arbeiten, einige Mitarbeiter sind krank, daher unterstüzten andere Ministerien das Gesundheitsministerium.

Das Gesundheitsministerium steht in Kontakt mit Ärzten, Krankenhäusen, CGDIS usw. Viele Informationen stehen auf der Internetseite für Professionelle und für die Bevölkerung. Die Informationen sollen so klar wie möglich sein

Monitoring über die Anzahl an Betten, Personal, Bedürfnissen (Masken, Mateial use.) im Bereich funktioniert ab heute, damit schnell reagiert werden kann mit Personal und Material.

Monitoring der Teste  wird gemacht, alle privaten und staatlichen Labors testen im Moment. 1500 Test wurden gemacht.

Es gibt noch nationalen Bestand (Material auf Lager) aber der Bestand ist begrenzt. Viele Bestellungen laufen, es gibt aber Verspätungen bei der Lieferung.

Daher wir jetzt nicht das gesamte Material verteilt, sondern nur da wo unbedingt nötig. Damit der Bestand reicht, bis die Lieferung ankommt.

Die Armee schützt das Material und verteilt es.

 

Krankenhäuser können Termine, die nicht so wichtig sind, absagen. So bleiben die Betten frei für Norfälle und Coronavirus-patienten. Rund um das CHL werden weitere Betten aufgestellt.

Auch die Hallen der  Luxexpo werden vielleicht genutzt um Betten aufzustellen.

Es werden zwei weitere Behandlungszentren eingerichtet zur Behandlung von Personen, die kein Notfall sind. 

Die Regierung ist zuverschtlich, dass das  Material bald ankommt. Daher können jetzt wieder Masken und anderes Material verteilt, werden.

 120000 Masken für Arzte wurden verteilt.  Die Armee verteilt das Material da wo es nötig ist. Es wird nach einer Strategie gearbeitet.

Das Material ist für:

Ärzte,  Krankenschwestern, Apotheken, Pflegedienste, Masseur, Kinesitherapeuten, Personal im Krankanhaus, Dienste für Hilfe zu Hause, Transport im Bereich Hygiene, Laboratorien,Zahnärzte.

 

Wenn klar ist, dass genug Material da ist, können auch Personen, die am Schalter oder der Kasse arbeiten, Material bekommen.

Hier ist die Gefahr nicht so gross, weil man nur kurz Kontakt mit den Personen ist und auch Abstand halten kann.

Daher ist es wichtig, dass wir uns alle an die Hygienevorschriften halten.

 

Maison medical /Ärztehäuser

Im Norden, Süden und Zentrum funktionieren diese Häuser ab 10 Uhr morgen (18.03).

Sie sind gedacht für Personen mit Armenbeschwerden! Hier können die Leute gestestet und betreut werden.

Im Zentrum wird das Ärztehaus auf das Gebäude des INS ausgeweitet.

Im Osten wird das noch aufgebaut.

 

Ärzte bieten Beratung über Telefon an, der Arzt kann denn beraten ob es nötig ist ins Krankenhaus oder das Ärztehaus zu gehen.

Es ist wichtig die Patienten nach wichtig udn weniger wichtig zu unterteilen.

Hier gibt es viele digitale Lösungsansätze.

 

Die Polizei ist draussen unterwegs, um die Leute daran zu erinnern den Abstand einzuhalten.

 

Es ist wichtig die Personen, die im Gesundheitsbereich arbeiten zu unterstützen und sie gesund zu halten.

Pendler können wieierhin ins Land bekommen, sie haben Bescheinigungen bekommen, damit sie über die Grenze kommen.

Hotels werden zur vVrfügung gestellt für die Grenzgänger und ihre Familien.

9 creche/Kinderhorte für Kinder von medizinischem- und pflege Personal sind eingerichtet.

 

Es gibt Listen mit Namen von Personen, die im Gesundheitsbereich einspringen können, wenn Bedarf ist.

 

Danach haben die Abgeordneten die Möglichkeit Fragen zu stellen und Anmerkunden zu machen.

 

Zusätzliche Informationen von Xavier Bettel und Paulette Lenert:
Jeder Arbeitgeber soll so viel wie möglich auf Teletarbeit umstellen.

Auch für Grenzgänger wird an Lösungen gearbetiet, mit Belgien besteht schon eine Abmachung.

 

Es ist wichtig zu verstehen, das auch Personen die nicht zu der Gruppe der Gefährdeten gehören, Komplikationen haben können.

Alle müssen geschützt werden. Es ist nicht klar wie lange die Krise andauern wird.

 

Luxemburger, die im Ausland sind, sollen schnellstmöglich nach Hause kommen, wir wissen nicht wie es weiter geht bei den Einreisemöglichkeiten.

Wir sind alle Teil der Lösung, wenn wir uns an die Regeln halten.

Jeder soll verstehn, dass der #bleib zuhause wichtig ist. Unser Ziel ist die Verbreitung abzuschwächen. Sich nicht an die Vorschriften zu halten, ist unverantwortlich!

 

Auch der öffentliche Transport wird verringert.

Vieles ändert sich von Tag zu Tag, die Regierung informiert so schnell es geht.

Definition der WHO über die Verdachtsfälle hat sich geändert. Momentan ist man Verdachtsfall wenn man Kontakt mit einer infizierten Person hatte oder selbst Symptome zu zeigen.

Die Hotline muss auch auf diese Entwicklungen reagieren, das ist nicht einfach. Im Zweifelsfall isolieren sie sich selbst.

Ein Flyer  in 5 Sprachen mit weiteren Informationen wird in den nächsten Tagen an alle Haushalte verteilt.

 

 

 

17.03.2020

Pressekonferenz vom 16.03.2020

Ab morgen (17.03.) wird täglich um 9:00 Uhr der Stand der angesteckten Personen aktualisiert.

Stand der angesteckten Personen: 81

Im Krankenhaus befinden sich 10 Personen.

Das Ziel ist es das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Deshalb muss die Bevölkerung zusammenarbeiten und ihre sozialen Begegnungen einschränken.

Gefährdete Personen sollen zu Hause bleiben.

Die Polizei kontrolliert schon, ob die Maßnahmen von der Regierung eingehalten werden. Ab morgen wird es stärker kontrolliert und bei Verstößen auch verbalisiert.

Was bleibt auch offen?

  • Strom- und Wasserversorgung,
  • Müllabfuhr,
  • Lebensmittelgeschäfte,
  • Restaurant (Takeout),
  • Labore
  • Gesundheits- und Pflegesystem,
  • Öffentlicher Verkehr
  • Finanzsektor

 

Der Urlaub aus familiären Gründen muss nicht vom Arbeitgeber bewilligt werden, das ist abhängig von dem jeweiligen Arbeitsbereich.  

 

Deutschland hat die Grenzen zugemacht. Ab morgen (17.03.) muss ein Pendlerzertifikat vorgewiesen werden um ins Land zu kommen.

 

Auch in der Region „Grand Est“ in Frankreich überlegen sie drastischere Maßnahmen zu nahmen (Quarantäne).

9 Krippen (Crèches) bleiben für Pflege- und Gesundheitspersonal offen:  

  • Rumelange
  • Biwer
  • Strassen
  • Habscht
  • Ettelbruck
  • Niederanven
  • Wiltz
  • Zitha
  • Ëlwen

 

Pendler dürfen mit ihren Familien hier in Hotels wohnen.  

Es gibt noch genug Material aber wir warten derzeit noch auf Bestellungen (Masken und Teste).

Es wird vielleicht in nächster Zeit auf Medizinstudenten sowie Pensionisten aus dem Gesundheitsbereich zurückgegriffen. Es wird eine neue Hotline eingerichtet, wo Freiwillige sich melden können.

Ab morgen wird es auch die Möglichkeit geben, Essens nach Hause zu liefern.

 

Wir befinden uns momentan in der 2. Phase (es gibt 3 Phasen insgesamt).

Auch die Zahl der getesteten Personen steigt jeden Tag. Trotzdem, um das Material nicht zu verschwenden, werden nur mehr gezielte Teste eingesetzt.

 

17.03.2020

Das Formular für Grenzgänger die aus Frankreich nach Luxemburg arbeiten kommen:

 

 

 

 

16.03.2020

Hier ist der Link für die Dolmetschung der Pressekonferenz vom 16.03.2020 in Gebärdensprache:

https://youtu.be/ejFa0ZYc-zg

 

 

 

 

 

16.03.2020

Urlaub aus familiären Gründen wegen des Coronavirus

Alle Schulen und maisons relais in Luxemburg sind mindestens bis zum 27.3.2020 geschlossen. Damit Eltern sich um Ihre Kinder kümmern können, gibt es den Urlaub aus familiären Gründen wegen des Coronavirus.

Wer kann den Urlaub beantragen?

  • Eltern die arbeiten und keine Möglichkeit haben ihr Kind betreuen zu lassen.
  • Es kann nur ein Elternteil den Urlaub aus familiären Gründen nehmen. Der Andere muss weiter arbeiten gehen. Die Eltern können sich abwechseln. In dem Fall müssen beide den Antrag machen.
  • Dein Kind muss unter 13 Jahre alt sein. Wenn dein Kinder 13 Jahre hat oder älter ist kannst Du den Urlaub aus familiären Gründen nicht nehmen.

Wie kann der Urlaub beantragt werden?

  1. Lade das Antragsformular herunter:
    https://guichet.public.lu/dam-assets/catalogue-formulaires/conge-enfant-malade/conge-enfant-malade-covid-19/demande-conge-raisons-familiales-covid-19-de.pdf
  2. Fülle es aus unterschreibe es.
  3. Du kannst das Formular ausdrucken und per Hand unterschreiben oder es auf dem Computer ausfüllen und elektronisch unterschreiben.
  4. Sage deinem Chef mündlich oder schriftlich Bescheid, dass Du den Urlaub aus familiären Gründen nimmst. Der Chef kann den Urlaub nicht ablehnen ausser wenn Du in einem sehr wichtigen Bereich arbeitest (z.B. Gesundheitsbereich)
  5. Schicke das Formular an die Krankenkasse:
    • Per Mail: cns-crf@secu.lu
    • Per Post: CNS
      Indemnités pécunaires
      L-2980 Luxembourg

Weitere Infos:

  • Wenn dein Kind älter als 12 Jahre ist und eine Behinderung hat kannst Du den Urlaub aus familiären Gründen wegen des Coronavirus nicht nehmen. Die Regierung wird bald weitere Infos herausgeben. Der normale Elternurlaub aus familiären Gründen (nicht wegen Coronavirus) bleibt bestehen.
  • Es steht kein Datum auf dem Antragsformular. Es gilt also solange, bis die Regierung sagt, dass es nicht mehr gültig ist.
  • Eltern können sich den Urlaub aufteilen.
    • Beispiel 1:
      Mutter: Montag und Dienstag
      Vater: Mittwoch, Donnerstag und Freitag
    • Beispiel 2:
      Mutter: immer vormittags
      Vater: immer nachmittags
  • Wenn Du den Urlaub aus familiären Gründen hast, brauchst Du kein ärztliches Attest von Arzt um zu Hause zu bleiben.
  • Es wird abgeraten, dass Großeltern oder andere gefährdete Personen, die Kinder betreuen! Eltern sollen deshalb den Urlaub aus familiären Gründen nehmen.

 

 

 

16.03.2020

Bescheinigung/Zertifikat für Berufspendler

Es ist möglich, dass die Grenzen zwischen Luxemburg und Deutschland in den nächsten Tagen verstärkt kontrolliert werden.

Die luxemburgische Regierung hat deshalb eine Bescheinigung erstellt. Wenn Du in Deutschland wohnst und in Luxemburg arbeitest, kannst Du das mit der Bescheinigung beweisen. Mit der Bescheinigung kannst Du also trotzdem die Grenze überschreiten.

  1. Lade das Formular unter diesem Link herunter und drucke es aus:
  2. https://gouvernement.lu/dam-assets/documents/actualites/2020/03-mars/Zertifikat-Berufspendler-Nachweis-Notwendigkeit-Grenzuebertritt.pdf
  3. Fülle es aus und unterschreibe es.
  4. Gebe die Bescheinigung deinem Chef. Er muss die Bescheinigung auch unterschreiben.
  5. Nehme die Bescheinigung immer mit wenn du aus Deutschland nach Luxemburg fährst.

 

 

 

 

16.03.2020

Alle Videos in Gebärdensprache können hier angeschaut werden:

https://www.youtube.com/channel/UCVZIMejammns_AsigHxxfFw

 

 

 

15.03.2020

Pressekonferenz

Stand der angesteckten Personen: 51

Die Situation ist ernst.

Prävention und Vorsicht sind wichtig.

Weitere Maßnahmen:

Jede gefährdete Person soll zu Hause bleiben. Sie soll nur raus wenn es unbedingt notwendig ist.

Gefährdete Personen sind

  • Personen über 65 Jahre,
  • Krebspatienten,
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem,
  • Personen mit Herzkreislaufproblemen und
  • Personen mit Diabetes.

Die Regierung ist dabei Lieferungen nach Hause von Supermärkten zu organisieren.

Für alle Personen gilt:

Nur sehr wichtige und nötige Besorgungen machen, alle anderen Fahrten nicht machen.

Erlaubt ist der Weg zur Arbeit, zum Arzt und Apotheke, wichtige Einkäufe, um anderen Personen zu helfen. Man kann draußen spazieren gehen oder so, man muss aber einen Abstand von zwei Metern zu anderen Personen einhalten.

Ab Mitternacht sind alle Restaurants, Cafes, Bibliotheken, Kinos, Sporthallen, Schwimmbäder, Fitnesszentren geschlossen.

Alle Feste und kulturellen Veranstaltungen sind abgesagt.

Alle Geschäfte sind geschlossen, AUSSER:

  • Lebensmittelgeschäfte, auch Bäcker und Metzger,
  • Apotheken,
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Zeitungskioske

Die Geschäfte werden weiter beliefert.

Im Bereich Hotel, Restaurant und Cafe sind Drive In, Auslieferung und Roomservice erlaubt.

Für Unternehmen: Nur die nötigen Aktivitäten machen, so viel wie möglich von zu Hause arbeiten (Teletravail).

Staat: die staatlichen Verwaltungen funktionieren weiter. Es wird mehr Teletravail gemacht und weniger am Schalter. 

Die Grenzen bleiben offen. Grenzgänger dürfen weiterhin zur Arbeit kommen.

Die Regierung ist dabei für Dienstag oder Mittwoch medizinische Dienste (maison medicale) im Zentrum, Süden und Norden aufzubauen. Dort sollen dann Personen behandelt werden, die Symptome haben.

Die Bevölkerung wird hierüber informiert.

Das CGDIS hat folgende EMail Hotline eingerichtet: coronavirus-hotline@etat.lu

Hier kann man seine Fragen stellen.

 

Hier ist der Link für die Dolmetschung der Pressekonferenz in Gebärdensprache:

https://www.youtube.com/watch?v=xEXEzwjvBbA&t=345s

 

 

 

13.03.2020

Pressekonferenz

Kurze Infos zum Pressebriefing

Familienministerium:

Alters- und Pflegeheime: bitte die Bewohner nicht besuchen.

Den Bewohnern wird geraten zu Hause zu bleiben.

Es ist wichtig dass alle Menschen sich an die Hygieneregeln zu halten.

Heime, Foyer usw. Für Menschen mit einer Behinderung: die Direktionen entscheiden selber ob sie für Besucher offen sind oder nicht.

Fonds national de solidarité: Personen sollen nur an den Schalter, wenn unbedingt nötig.

Personen die Revis erhalten bekommen einen Brief, dass sie nicht an den Schalter kommen müssen.

Profiling der Adem: wird auf Distanz gemacht, nicht im Büro.

Zukunftskasse: alles was man online machen kann, soll man online tun.

 

Gesundheitsministerium: 

Erster Todesfall wegen Coronavirus

Jetzt sind 34 Personen angesteckt mit Coronavirus.

Die Informationen auf der Internetseite des Ministeriums werden klarer und deutlicher geschrieben (ab Samstag verfügbar).

 

Transportministerium:

Adapto funktioniert weiterhin.

Öffentlicher Transport funktioniert nach dem Ferien-Fahrplan.

Die Informationen auf den Anzeigen und Apps können einige Tage nicht richtig sein.

Die Schalter sind offen. Man soll aber nur an den Schalter gehen, wenn die Anfrage nicht online machbar ist.

 

Hier ist der Link für die Dolmetschung der Pressekonferenz in Gebärdensprache:

https://www.youtube.com/watch?v=WlSEq4BU3QU&t=386s

 

 

 

 

13.03.2020

Das Gesundheitsministerium hat auf ihrer Internetseite viele Fragen zum Thema Corona-Virus beantwortet.

https://msan.gouvernement.lu/de/dossiers/2020/corona-virus.html

Da bekommt ihr schon viele Antworten auf eure Fragen.

Für weitere, andere Fragen könnt ihr auch eine E-Mail schicken: direction-sante@ms.etat.lu

Wenn ihr noch Fragen zu unseren Texten habt, dann meldet euch bei der Beratungsstelle.

 

 

 

12.03.2020

Pressekonferenz

Die INFORMATIONEN DER REGIERUNG stehen nach dem Briefing in Gebärdensprache zur Verfügung. 

https://www.youtube.com/watch?v=XL-POwZ_qPI&t=1053s

 

 

11.03.2020

Pressekonferenz

Die Regierung hat über die momentane Situation informiert.

Hier der Link für die Informationen in Gebärdensprache.

https://www.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=cVVHWpKCC7M&d=n&app=desktop