Pressekonferenz vom 03.04.2020

Xavier Bettel:

Wir müssen uns alle weiterhin an die Regeln halten und es ist noch nicht vorbei.

Wir arbeiten an verschiedenen Möglichkeiten, um zu schauen, wann wir wieder langsam in die Normalität zurückkehren können. Jetzt geht das aber noch nicht.

Die Kontrollstationen für die Autos bleiben weiterhin offen, aber die technische Kontrolle bleibt jetzt erstmal gültig bis nach der Krise auch wenn man nicht zur Kontrolle geht. Man darf aber dann nur in Luxemburg fahren, denn im Ausland gilt diese Massnahme nicht.

Der spezielle Familienurlaub wurde erweitert und zwar für Familien mit einem behinderten Kind über 13 Jahre. Diese Kinder brauchen länger eine Betreuung und so kann man diesen Urlaub anfragen. Das gleiche gilt für ältere Menschen, die normalerweise in speziellen Einrichtungen betreut werden. Diese sind aber im Moment zu und so kann man auch den speziellen Familienurlaub beantragen.

Im Moment gibt es keine Maskenpflicht in Luxemburg. Trotzdem besser eine Maske tragen als keine Maske, aber es gibt keine Garantie sich nicht anzustecken, wenn man eine Maske hat.

Man soll alleine einkaufen gehen und es ist wichtig zu verstehen, dass das Einkaufen kein Ausflug ist. Im Supermarkt soll man natürlich auch die 2 Meter Abstand halten.

Es wäre am besten, man könnte eine Exit-Strategie auf europäischem Plan erarbeiten aber im Moment ist es sehr schwer auf gemeinsame Punkte zu kommen.

 

Paulette Lenert:

Die Zahl der infizierten Personen geht leicht zurück, das bedeutet aber nicht, dass man jetzt aufhören darf sich an die Regeln zu halten, weil die schwere Zeit für das Gesundheitswesen kommt erst noch.

Wir werden weiterhin sehr viel testen. Die Zahl der Abgänge aus dem Krankenhaus geht auch in die Höhe und es sind ungefähr 500 Personen, die wir als geheilt bezeichnen können.

3 Cargolux Flieger sind angekommen und haben viel Material mitgebracht wie zum Beispiel Beatmungsmaschinen.

Die Masken, die genäht werden sind gut aber schützen nicht zu 100%. Die Distanz zu behalten zu den anderen Personen ist das einzige was hilft.

Jede Person, die Corona-Symptome hat, wird ab jetzt getestet. Bitte rufen Sie zuerst einen Arzt an und der wird dann einen Test anordnen.

Wenn Personen positiv getestet werden, sind wir in der Lage Ihnen jetzt Material zukommen zu lassen. Es ist aber sehr wichtig, dass man dann in Quarantäne bleibt und wartet bis man geheilt ist.

Man testet ein paar Schnelltest, die schneller zeigen können ob man das Corona Virus hat. Im Moment ist man noch in einer Testphase von diesen Schnelltests.

Das Material für die Tests der Herdenimmunität ist da und man wird in den nächsten Wochen damit beginnen. Eine Pressekonferenz wird für dieses Thema noch stattfinden.

Personen im Alter von 70-79 Jahren haben sich sehr viel infiziert die letzten Tage. Bitte an alle respektiert die Massnahmen der Regierung. Das ist sehr wichtig für die Gesundheit ale Personen.

Die Besuche in Altersheimen ist nach wie vor nicht erlaubt und es ist wichtig dass diese Personen so viel wie möglich geschützt werden.

Wir testen im Moment sehr viel, aber wenn wir die Möglichkeit an Material haben, dann könnten wir noch mehr testen.

Im Programm Discovery machen 7 Länder mit und es geht darum verschiedene Medikamente zu testen, die gut gegen das Corona Virus helfen sollen.

 

02.04.2020

Pressekonferenz mit Claude Meisch:

 

Die Regierung hat entschieden, dass die Schulen und Betreuungsstrukturen bis zum 4. Mai geschlossen bleiben. Man kann im Moment noch nicht sicher sagen, dass am 4. Mai die Schulen wieder aufgehen.

Jeder muss daran mitarbeiten, dass die Kinder und Jugendlichen gut aus der Krise herauskommen. Man kann das Lernen zu Hause aber nicht mit dem Lernen in der Schule vergleichen.

Jeder muss sich gegenseitig unterstützen, sowohl die Lehrer die Eltern als auch die Eltern die Lehrer.

Die Osterferien bleiben bestehen, weil jeder sich diese Ferien verdient hat.

Man wird den Eltern für die Osterferien ein adaquätes Programm zur Verfügung stellen, dass man sich zum Beispiel unter www.schouldoheem.lu oder www.kannerdoheem.lu ansehen kann.

Man möchte dieses Jahr erfolgreich abschliessen und nicht das Schuljahr verlieren.

Man wird das Programm anpassen, das bedeutet, dass man sich auf das Wesentliche konzentriert und unwichtigere Lektionen weglassen wird.

Die Lehrer werden sich mit dem Ministerium zusammensetzen um sich auf ein geeignetes Programm festzulegen. 

Es gibt jetzt keine 3 Trimester weil zuviele Wochen verloren gegangen sind sondern man legt die letzten beiden Trimester zusammen so dass man jetzt 2 Semester bewerten wird.

Im Moment geht man davon aus, dass diese Massnahmen, die jetzt in Kraft treten, reichen, um den Schülern alle Möglichkeiten zu geben um gut vorbereitet ins nächste Schuljahr zu gehen.

Im Lyzeum kann man in Mathematik, in den Sprachen und in den Fächern zur Spezialisierung freiwillige Tests machen, die vom Lehrer geschickt werden. Diese zählen aber nicht, sondern die sind nur damit man für sich selbst bemerkt, ob man das Gelernte gut kann oder nicht.

Die richtigen Tests kommen erst wieder, wenn die Schule wieder öffnet.

Die Schüler der 7ième bis 2ième können ihre schlechste Note aus dem 1. Trimester streichen lassen, weil oft im 1. Trimester die Noten etwas schlechter sind.

Am 25. Mai fangen, wie geplant die 1ière Examen an. Die Jahres-Durchschnitts-Note kann nun auf 2 Weisen berechnet werden:

Man kann nur das 1. Semester zählen lassen
Man kann beide Semester zählen lassen und aber noch freiwillig einen Test schreiben, der dann noch in die Endnote mitfliessen kann.

Die 1ier Schüler werden nur den Lehrstoff im Examen abgefragt, der in der Schule gelernt wurde.

In den 1ier Examen bleibt es auch beim mündlichen Examen.

In der Berufsausbildung gilt das Gleiche, hier wird auch ein angepasstes Programm gestartet und man wird sehr viel virtuelle Dienste und Augaben verteilen. Alle Schüler sollen Ihr Jahr absolvieren können.

Man hat ein paar Massnahmen für die schwächeren Schüler ergriffen, wo man bis jetzt noch überhaupt keinen Kontakt hatte, weil Sie nicht auf die Anfragen der Lehrer eingegangen sind. Man wird diese Familien nach den Osterferien vermehrt kontaktieren um auch hier eine gute Lösung zu finden. 

In absoluten Notfällen wird es möglich sein, dass verschiedene Kinder in der Schule das vorgegebene Programm in Ruhe abarbeiten kann, weil die Kinder es zu Hause nicht machen können wegen fehlendem Material oder weil die Eltern nicht helfen können.

Man muss aber beachten, dass die Schulpflicht nicht vorbei ist, nur weil die Schule geschlossen ist. Es ist obligatorisch daran teilzunehmen, sonst werden die Direktionen der Schule sich bei diesen Eltern melden und es wird Konsequenzen haben.

Die Schüler der Universität, die das Lehramt studieren können jetzt einen befristeten Vertrag vom Staat bekommen um in der Grundschule zu helfen, das Restprogramm den Kindern bestmöglichst beizubringen.

In den Flüchtlingsheimen ist es nochmal schwerer, dort den Kindern und Jugendlichen einen angepassten Lehrplan zu geben. Man arbeite aber daran.

Man denkt im Moment noch nicht daran, dass man die Sommerpause kürzen muss wenn alle Massnahmen greifen und man ist der Meinung, dass man mit dem angepassten Programm gut mit der Krise fertig wird.

Man hilft natürlich auch der Universität und den Studenten, falls es zu Problemen kommt. Man kann immer über alles diskutieren.

Man kann in den nächsten Wochen auch Online Nachhilfe anfragen, wo dann Lehrer versuchen, den Kindern oder Jugendlichen den Schulstoff zu erklären.

Die Orientationstests für den Cycle 4.2 werden ausfallen. Die Orientation erfolgt durch den psychologischen Test und der Gesamteindruck des Schülers im Cycle 4.

Man kann sich aber auch immer unter der Nummer 8002 9090 melden um weitere Informationen zu bekommen oder aber psychologischen Halt.

 

 

30.03.2020

Pressekonferenz mit Paulette Lenert und Alain Schmit

 

Paulette Lenert (Gesundheitsministerin):

Die neuen Zahlen sind 1988 Personen, die mit dem Corona Virus infiziert sind und wir sind jetzt bei 22 gestorbenen Menschen.

202 Personen sind im Krankenhaus wegen dem Corona Virus und davon 31 Personen die auf der Intensivstation liegen und 80 Personen, die wieder nach Hause gehen konnten.

Es wurden bis jetzt 16199 Personen auf das Corona Virus getestet.

Es wurden 10 verstorbene Personen in Altenheimen, 11 verstorbene Personen im Krankenhaus und eine Person, die zu Hause gestorben ist, registriert.

In der Regel sind die verstorbenen Personen älter und haben andere Vorerkrankungen.

Das Gesundheitsministerium und die Verantwortlichen des Gesundheitswesen sind der Überzeugung, dass man sich jetzt umorganisieren muss während der Zeit der Corona Krise.

Das gemeinsame Ziel ist die Aufrechterhaltung der Gesundheitsdienstlungen.

Alle nicht wichtigen Behandlungen werden auf ein späteres Datum verschoben, das bedeutet aber nicht, dass sonst nichts mehr läuft im Gesundheitswesen. Natürlich werden die Patienten mit Ihren Erkrankungen weiter behandelt.

Die Patienten und die Ärzte müssen flexibler sein, weil das Gesundheitswesen im Moment eben nicht so läuft wie immer, sondern sich umorganisiert hat für die Corona Krise.

Vorrangig für die Patienten ist die Video-Behandlung oder Telefon-Behandlung für den Moment, so kann man am allerbesten den Arzt befragen und einen Behandlungsplan bekommen.

Der Arzt kann dann auch weitere Schritte mit den Patienten klären, ob er in das Krankenhaus gehen soll, ob er in ein Zentrum für erweitere Pflege gehen muss oder aber in die Praxis des Arztes oder ob der Arzt einen Hausbesuch bei dem Patienten macht.

Es gibt 3 verschiedene Schutzlinien:

für Ärzte, die sich dann hauptsächlich Tele-Behandlung machen oder aber Hausbesuche, was in der Regel keine Virus-Patienten sind.
für Ärzte, die in den Zentren für erweiterte Pflege im Einsatz sind und auch Hausbesuche machen können
für die Ärzte in den Altenheimen, die jetzt 24 Stunden pro Tag für die Altenheime zur Verfügung stehen

Das bedeutet, es ist möglich, dass man in der Krisenzeit nicht mehr mit seinem normalen Arzt zu tun hat.

Niemand aus dem Gesundheitswesen lassen wir alleine. Es gibt Praxen, die vielleicht zumachen müssen wegen dem Corona Virus da eine Behandlung nicht mehr möglich ist, so kann man zu einem befristeten Vertrag beim Staat wechseln, der dann nach 2 Monaten wieder endet, ausser die Krise würde länger dauern. Dieser Vertrag gilt für alle Personen, die einen Gesundheitsberuf erlernt haben.

Es wird in der Zeit der Corona Krise eine vereinfachte administrative Möglichkeit der Abrechnung für die Ärzte geben, damit dies einfacher zu handhaben ist.

In den Altenheimen gibt es nun ein Verbot arbeiten zu gehen, wenn man Symptome des Corona Virus hat. Man muss dies dem Arbeitgeber sofort Bescheid sagen und man muss sich testen lassen. Der Direktor des Altenheimes ist verpflichtet, jede Person, die das Carona Virus hat aufzulisten und diese Liste dem Gesundheitsministerium mitzuteilen. Es gibt auch hier nun erweiterte Sicherheitsvorschriften, die die Kleidung und spezifischere hygienische Vorschriften für die Mitarbeiter.

Im Moment versuchen wir das Personal zu benutzen, was sich freiwillig gemeldet hat. Man kann aber nicht ausschliessen, dass man verschiedene Personen unfreiwillig anfordern muss, was dem Staat in Krisenzeiten erlaubt ist.

Man kann die Gefahr nicht genau einschätzen, ob die Nachbarländer das Gesundheitspersonal anfordern werden in der nächsten Zeit, aber es ist ganz normal in Krisenzeiten, dass man sich darauf vorbereitet.

Mehrere Informationen zum Thema Herdenimmunität gibt es am Mittwoch oder Donnerstag.

Man kontrolliert nach wie vor mit wem eine Person Kontakt hatte, wenn er positif auf das Corona Virus getestet wurde und gibt diesen Personen Bescheid.

Es gibt keine direkte Vorschrift eine Schutzmaske anzuziehen, weil wir auch nicht genügend Masken haben um die ganze Bevölkerung auszustatten. Man sollte aber eine Schutzmaske anziehen, wenn man Kontakt haben muss mit einer gefährdeten, verwundbaren Person.

Das Personal, die in der Haus-zu-Haus Pflege arbeiten, müsste auch ausreichend ausgestattet sein, um sich und die andern Personen zu schützen.

Die letzte bekannte Zahl an Personal aus dem Ausland, was sich hier in Luxemburg in einem Hotel befindet, liegt bei 330 Personen + 20 Familienmitglieder.

Die Krankenhäuser haben sich anders organisiert wegen dem Corona Virus aber trotzdem sind die Notfallzentralen offen.

 

Alain Schmit (Präsident der Doktorschaft (AMMD)):

Organisation der Ärzte und Zahnärzte musste umorganisiert werden, damit allen Patienten, ob Corona Virus Patienten oder andere Patienten schnellstmöglich und bestmöglich geholfen werden kann.

Man kann sich unter der Nummer 8002 8080 melden und man wird dann weitergeleitet zu den richtigen Ärzten in den Zentren für erweitere Pflege oder aber zu der Notfallzentrale der Zahnärzte.

Es ist wichtig, dass wenn man sich nicht gut fühlt, dass man sich bei seinem Arzt meldet oder unter 8002 8080 anruft, damit ein Arzt helfen kann.

Alle Notfälle und normale Krankheiten werden ganz normal weiterhin behandelt und man muss keine Angst haben sich mit dem Corona Virus anzustecken, denn alle Vorsichtsmassnahmen werden beachtet.

 

27.03.2020

Pressekonferenz mit Dan Kersch

 

https://www.youtube.com/watch?v=8ilOBD9hBkU

 

Ein wichtiger Punkt ist die Kurzarbeit, was den Betrieben eine Hilfe sein soll, um durch diese schwere Zeit zu kommen. Der Staat übernimmt so die Löhne der Angestellten einer Firma.

Normalerweise bekommt man bei der Kurzarbeit 80% vom normalen Lohn, aber jetzt wird mindestens der Mindestlohn ausbezahlt. So kann durch die Kurzarbeit mindestens 2141,99 € bekommen und maximal 5262,48€ erhalten.

Die Kurzarbeit kann von jedem Betrieb in Luxemburg beantragt werden.

Beim Arbeitsamt gibt es auch neue Regelungen. Wenn eine Person zum Beispiel jetzt im Fall ist, dass das Arbeitslosengeld zu diesem Zeitpunkt enden würde, so bleibt das Arbeitslosengeld bis die Krise beendet ist und sich die arbeitslose Person wieder um Arbeit bewerben kann.

Familien mit einem behinderten Kind, das älter ist als 13 Jahre können jetzt auch den speziellen Familien-Sonderurlaub nehmen.

Diesen speziellen Sonder-Familienurlaub dürfen aber nur die Personen nehmen, die sonst keine Möglichkeit haben, um auf die Kinder aufzupassen. Wenn eine Person sowieso zu Hause ist, dann darf die andere Person nicht den Sonderurlaub beantragen.

Ab nächster Woche Montag muss man den Sonderurlaub neu beantragen. Man findet das Formular unter www.guichet.lu.

Es gibt eine neue Arbeitszeitregelung für die Zeit der Krise, die in der Dauer der Krise 60 Stunden pro Woche arbeiten können und 12 Stunden am Tag. Das kommt aber nicht nur alleine von der Regierung sondern ist auch eine Bitte von den Menschen, die jetzt noch arbeiten müssen.

Studenten im Gesundheitsbereich können jetzt auch helfen und einen befristeten Vertrag unterschreiben und maximal 40 Stunden pro Woche arbeiten/helfen.

Die Betriebe in Luxemburg sollen unbedingt die Kurzarbeit beantragen, um von den Hilfen zu profitieren. Das Formular findet man bei www.guichet.lu.

Putzfrauen, die in Privathäusern angestellt sind, können keine Kurzarbeit beantragen. Wir suchen aber noch nach Lösungen für diese Fälle.

27.03.2020

Pressekonferenz mit Xavier Bettel

 

https://www.youtube.com/watch?v=3pB947cFoNY

 

Es gibt 15 Tote jetzt in Luxemburg durch das Corona Virus.

Es ist keine tote Person dabei, die nur wegen dem Corona Virus verstorben ist, sondern alle Personen hatten Vorerkrankungen und/oder waren geschwächte, ältere Menschen.

Es muss weiter Disziplin beibehalten werden. Wir müssen weiter auf Kontakt verzichten und auch zu Hause bleiben. Einkaufen ist kein Vergnügen. Man soll das Nötigste machen und auch alleine einkaufen gehen.

Wir haben heute ein Gesetz angenommen, dass die Personen, die sich gemeldet haben beim Aufruf zur Hilfe, jetzt in einem befristeten Vertrag schnell eingestellt werden können für die Zeit der Corona Krise.

Die Studenten können jetzt auch in einem befristeten Vertrag arbeiten in der Dauer der Corona Krise.

Die Personen, die sich in der Kurzarbeit befinden, bekommen normalerweise nur 80 Prozent vom Lohn bezahlt, aber die Regierung hat entschieden, dass immer mindestens der Mindestlohn ausbezahlt wird.

Der speziell eingeführte Familien-Sonderurlaub ist nicht da um zu Hause zu bleiben, wenn eine andere Person im Haushalt sowieso zu Hause ist.

Wir haben ein Budget von 800.000 Euro freigegeben für die Initiative Cepi, die auch nach einem Impfstoff suchen.

Bei der Wirtschaft haben die Finanzministern als Aufgabe dass Sie sich zusammen setzen sollen und dann neue Ideen herausarbeiten sollen um die Exit-Strategie vom Virus bestmöglichst zu organisieren. Italien und Spanien werden sehr hart leiden in nächster Zeit auch nach dem Virus.

Die Idee mit dem Teletravail wird auch nach dem Virus eine Option bleiben, aber man muss dies mit den Unternehmen diskutieren.

Wenn man helfen will, wie bei den ausgeschriebenen Arbeitsstellen bei govjobs, verliert man natürlich nicht seine Rechte vom Arbeitslosengeld.

Im Moment gibt es noch kein genaues Datum, wann Luxemburg wieder mehr erlaubt und z.B. die Geschäfte wieder aufgehen.

 

 

Pressekonferenz mit Paulette Lenert:

Wir haben nun 15 Tote in Luxemburg. Der Altersdurchschnitt der toten Opfer liegt bei 80 Jahren. Die jüngste Person hatte 53 Jahre, hatte aber Vorerkrankungen.

Die Zahl der infizierten Personen liegt bei 1605. Das Durchschnittsalter der infizierten Personen liegt bei 46 Jahren.

In Altenheimen gibt es auch infizierte Personen und 5 Personen sind durch das Virus gestorben.

40 Personen sind geheilt. Die nächsten Tage wird diese Zahl aber noch schneller in die Höhe gehen.

Wir haben bis jetzt 13738 Tests gemacht, das ist auch weltweit eins der besten Ergebnisse weltweit.

Es sind 148 Personen im Krankenhaus wegen dem Corona Virus und 25 Personen sind auf der Intensivstation.

 

 Wir haben insgesamt 2357 Betten in den Krankenhäusern. Es können aber weitere 230 Betten hinzukommen im Notfall.

119 Intensivbetten gibt es im Moment und 80 Intensivbetten können wir auf Abruf schnell einrichten. Es gibt noch weitere 100 Beatmungsmaschinen, die eingesetzt werden können falls nötig.

Es laufen noch weitere Bestellungen von Material, die unterwegs sind.

Es gibt 4 neue Scanner. Der 1. wird in Ettelbruck am 3. April in den Einsatz gehen.

Die andern 3 Scanner werden beim CHL in Container aufgebaut und das benötigt noch mehr Zeit.

In der Zitha gibt es einen Teil, wo keine Virus Patienten zutritt haben und nur andere Notfälle behandelt werden.

Es gibt auch neue Kenntnisse im Bereich der „Herdenimmunität“. Das bedeutet, das nächste Woche man durch Stichproben (Bluttests) in der Bevölkerung durchführen möchte, um zu sehen, wie der Virus schon verbreitet ist in Luxemburg.

Ich mache einen Aufruf wegen dem Cargo-zenter. Material ist angekommen. Langsam kommt immer mehr Material. Bei govjobs gibt es Jobangebote um dort zu helfen, aber wir benötigen noch mehr Personal. Wenn Sie helfen können, dann melden Sie sich.

Die Richtlinien für eine geheilte Personen sind in Luxemburg sind seit dem positiven Test müssen 14 Tage vergehen und 48 Stunden nach den letzten Symptomen des Virus.

Selbst genähte Masken, wo es ein Aufruf der Ministerin gab, werden helfen, falls es bei den andern Masken zu einem Engpass kommt. Aber die Masken helfen nur bedingt. Man muss den Sicherheitsabstand immer halten.

 

 

 

26.03.2020

Pressekonferenz mit Dr. Romain Nati und Dr. Thérèse Staub

 

https://www.youtube.com/watch?v=lQpBXbw81AA

 

Es wird eine Studie mit dem Namen „Discovery“ gestartet.

Der Hauptsitz ist in Frankreich. 6 Länder arbeiten zusammen um 4 Medikamente zu testen.

Das sind Medikamente, die vielleicht eine Wirkung gegen das Corona Virus haben.

Es werden nur Personen herausgesucht mit schweren Symptomen des Corona Virus. Es werden nur Personen genommen, die schon Atemwegsprobleme haben und Sauerstoff brauchen.

Die Personen können freiwillig teilnehmen und müssen ihr Einverständnis geben.

Es werden ein paar tausend Personen in all diesen Ländern genommen.

Wir wissen noch nicht wie viele Medikamente Luxemburg bekommt.

Sollte man bemerken, dass eins der 4 Medikamente gute Ergebnisse zeigt, dann wird man sich konzentriert mit diesem Medikament befassen.

Es gibt eine Kampagne mit den Antikörpern von geheilten Corona Virus Patienten, die momentan getestet wird, aber da gibt es im Moment noch keine Resultate.

Es ist unterschiedlich, wie lange ein Patient das Virus in sich hat. Es gibt Patienten, die sehr lange das Virus noch in der Nase haben. Wenn die Patienten fast keine Symptome mehr haben, dann können sie nach Hause und müssen dann aber noch 14 Tage isoliert bleiben.

Die Videoplattform findet man unter www.econsult.esante.lu oder www.cns.lu und auf den Internetseiten der Krankenhäuser. Dazu auf der Internetseite von www.sante.lu und auf der Internetseite des Corona-Virus der Regierung.

 

Pressekonferenz mit Christian Oberlé (Präsident der CNS und von der Agence E-Santé)

Es gibt eine neue Plattform für Patienten und Ärzte.

Das ist ein Videokonferenz-Plattform, die gratis ist, wo über Internet und mit größtem Datenschutz, die Patienten ihre Ärzte befragen können und behandelt werden können.

Die Telekommunikation-Beratung ist gedacht für Ärzte, Zahnärzte und Hebammen. Die Preise sind die gleichen als wenn man normal zum Arzt geht und werden wie immer von der CNS übernommen.

Man soll dem Arzt die Apotheke angeben, wo man hingehen möchte und der Arzt schickt dann per E-Mail das Rezept für die Medikamente dahin.

Der Arzt kann so auch ohne Probleme einen Krankenschein und die Rechnung schicken über einen elektronischen Weg.

Man muss sich nur ausweisen und man bekommt die Medikamente. Es soll so weit wie möglich auf Papier verzichtet werden und auf Postbriefe, um das Postamt nicht zu überfordern.

Der Krankenschein muss nur noch an den Arbeitgeber weitergeleitet werden und nicht mehr an die CNS, denn die CNS bekommt automatisch den Krankenschein über die Telekommunikation- Beratung vom Arzt.

Es gibt noch 2 andere Möglichkeiten für die Video-Plattform über Doctena und Doktor + und man ist mit diesen Anbietern im Austausch, dass man auch hier alle Dokumente über den elektronischen Weg bekommen kann.

Das Rezept wird aber auch per Post an die Patienten geschickt, falls die Apotheke nicht mehr offen ist und so kann man in eine andere Apotheke gehen.

Man soll dem Arzt auch Bescheid geben, dass wenn ein Verdacht auf das Virus ist, zu welchem Labor er gehen möchte. So schickt der Arzt das Rezept für den Test sofort zum richtigen Labor.

 Es ist wichtig, dass man zuerst die Videoplattform benutzt, um sich gut vor dem Virus zu schützen.

Alte Menschen ohne Internet können die Ärzte auch immer noch anrufen und so ihre Behandlung zu bekommen.

 

Pressekonferenz mit Dr. Pierre Hertz (Mitglied der Krisengruppe vom Ministerium und Leiter der neuen Zentren für erweiterte Pflege)

Die Zentren wurden aufgebaut um Patienten, die einen Verdacht haben das Virus zu haben, zu helfen und zu behandeln aber auch für Personen, die andere Pflege oder ärztliche Hilfe benötigen.

Die Patienten werden hier sofort am Eingang eingeteilt in mögliche Virus Patienten und in Patienten mit anderen Problemen, um eine Verbreitung des Virus zu verhindern.

Die Ärzte, die in den Zentren arbeiten, können sich ganz genau um Patienten mit dem Virus kümmern und Krankenscheine, Rezepte ausstellen und der Virus Test wird auch sofort von dem Arzt gemacht. Dann wird entschieden ob der Patient wieder nach Hause gehen kann oder ob er in ein Krankenhaus gebracht wird.

Zuerst sollte man die Telekommunikation mit dem Hausarzt machen. Der Arzt kann dann beurteilen, ob der Patient in ein Zentrum für erweiterte Pflege (CSA) gehen soll oder ob ein Hausbesuch nötig ist.

Man kann aber auch ohne vorherige Telekommunikation mit dem Hausarzt spontan in ein Zentrum für erweiterte Pflege gehen und sich untersuchen lassen.

 

Pressekonferenz mit Dr. Stéphanie Obertin (Präsidentin der Allgemeinmediziner)

Die Patienten sollen nicht sofort zu den Ärzten gehen, sondern man soll die Ärzte anrufen oder E- Mail schreiben, um dann eine Orientierung vorzunehmen oder nach einer Behandlung zu fragen.

Es gibt Rezepte für starke Medikamente (blaue und rosa Rezepte), die man aber noch beim Arzt abholen muss.

 

Pressekonferenz mit Zahnarzt Dr. Carlo Ahlborn (Vizepräsident der AMMD)

Die Zahnärzte haben zu. Es gibt aber 3 Notaufnahmen, die immer abwechselnd aufhaben. Die Praxen sind im Norden, im Zentrum und im Süden.

Im Moment reicht das, aber man kann noch mehr Praxen öffnen fals nötig.

Man kann sich unter der Nummer 8002 8080 melden und dann wird man zu der richtigen Notaufnahme geleitet. Man kann dort auch nachfragen, dass wenn man denkt, dass man ein Notfall hat sich dort melden.

 

 

 

25.03.2020

Pressekonferenz mit Franz Fayot (Wirtschaftsminister), Lex Delles (Mittelstandsminister) und Pierre Gramegna (Finanzminister)

 

https://www.youtube.com/watch?v=MZNpYm_0T28

 

EZB will die wirtschaftliche Stabilität garantieren.

Es gibt 5 Fälle, in denen die Konkurrenzregeln hier in Luxemburg geändert werden.

In Europa ist die Wirtschaft ins stocken geraten.

 

Diese 8,8 Milliarden Euro, die der luxemburgische Staat mobilisieren kann, machen 14 % vom PIB in Luxemburg aus.

 

Für die Kurzarbeit (2 Monate) rechnet der Staat mit 1 Milliarde Euro.

Gesetz für mittlere und kleine Unternehmen  wird mit 300 Millionen Euro gerechnet.

Für den Urlaub aus familiären Gründen wird mit 400 Millionen Euro für 2 Monate gerechnet.

 

Direkt Steuern können erst später bezahlt werden

Indirekte Steuern können erst später bezahlt werden.

Sozialversicherungsbeiträge können erst später bezahlt werden.

 

Banken müssen mit ihren Kunden (Unternehmen) solidarisch sein.

6 Banken werden die nächsten 6 Monate die Rückzahlung der Zinsen verschieben!

Das Risiko wird also zu 15% von den Banken getragen und zu 85% vom Staat getragen.  

Zu diesen 6 Banken gehören die Sparkasse, BGL BNP Paribas, Bil, Banque de Luxembourg, Raiffeisen und ING.

Der Privatsektor und der Staat arbeiten eng zusammen.

Es ist sehr wichtig, dass die offenen Rechnungen bezahlt werden! So kann die Wirtschaft sich schneller wieder erholen.

 

 

35 000 kleine und mittlere Betriebe haben in Luxemburg eine schwere Zeit.

Eigentümer von Gebäuden: bitte zeigt Solidarität und Nachsicht mit den Menschen und Firmen, die ihre Miete nicht bezahlen können.

 

Kleine Unternehmen mit maximal 9 Angestellten die mindestens 15 000 Euro im Jahr Umsatz machen und die zumachen mussten wegen der Krise bekommen eine Hilfe von 5000 Euro. Diese Summe muss nicht zurückbezahlt werden und ist steuerfrei.

Es ist auch möglich sich als Firma vom Staat Geld auszuleihen.

SNCI (Sociéte Nationale de Credit et d’Investissement) also die Nationale Kredit- und Investitionsgesellschaft unterstützt auch und gibt Kredite an Firmen, damit sie weiter bestehen bleiben können.

Unsere Arbeitsplätze müssen unbedingt weiterhin garantiert werden.

Es werden große, mittlere und kleine Unternehmen aber auch Selbstständige von der Regierung unterstützt.

 Die geplante Steuerreform wird weiterhin bearbeitet aber wird vielleicht etwas nach hinten verschoben.

 

 

 

 

25.03.2020

 

Pressekonferenz mit Premierminister Xavier Bettel

 

https://www.youtube.com/watch?v=Gmk09IgAcTY

 

Heute in der Früh war ein außerordentlicher Regierungsrat.

1333 Personen haben sich mit dem Virus infiziert.

Immer mehr Leute haben starke Symptome und müssen ins Krankenhaus gehen.

Es ist wichtig, dass sich so wenig wie möglich Personen anstecken!

Die Wirtschaft muss in Zukunft gestärkt werden.

Die Krise überwinden kostet, was es kostet.

Insgesamt kann eine finanzielle Hilfe von 8,8 Milliarden Euro vom Staat mobilisiert werden.

Die Kurzarbeit (Chômage partiel) war anfangs nur auf einzelne Bereiche begrenzt, jetzt wurde sie auf alle Bereiche ausgeweitet. In diesen Fällen werden 80 % der Gehälter vom Staat übernommen. Hier werden 500 Millionen Euro pro Monat vorgesehen.

Es wurden bereits 4600 Anfragen per Post und 3700 Anfragen per Email gestellt.

15 0000 Betriebe (mit 100 000 Angestellten) wurden wegen Regierungsmaßnahmen geschlossen.

 

Bis jetzt wurden 20 000 Anfragen für „Urlaub aus familiären Gründen“ gestellt.

Hierfür werden vom Staat 200 Millionen für die 2 Monate vorgesehen.

Für kleine Betriebe (bis maximal 8 Personen) werden jeweils 5000 Euro vorgesehen.  

 

Alle vorgesehenen Maßnahmen haben einen großen finanziellen Impakt aber es geht um Menschenleben. Das ist die höchste Priorität.

Luxemburg haben eine starke Wirtschaft, deshalb kann Luxemburg das auch schaffen.

Solidarität ist gefragt!

 

Es gibt immer noch Personen, die die Maßnahmen nicht einhalten! Bitte reduziert eure sozialen Begegnungen! Wenn die Regeln nicht befolgt werden, bedeutet das eine Gefahr für alle! Bitte bleibt Zuhause!

 

Über die Seite https://govjobs.public.lu/fr.html haben sich sehr viele Menschen gemeldet. Hier werden noch weitere Kategorien hinzugefügt, also bitte regelmäßig nachschauen.

Dann weiß die Regierung auf wen sie zurückgreifen kann, wenn sie jemanden braucht.

 

Wir sind ein Teil des Problems, wenn wir die Regeln nicht befolgen.

Wir sind ein Teil der Lösung, wenn wir uns an die Regeln halten.

 

 

 

Pressekonferenz mit Gesundheitsministerin Paulette Lenert

In Luxemburg werden sehr viele Tests gemacht – es werden mehr als im Ausland gemacht deshalb sind die Zahlen der Infizierten hier sehr hoch. Auch zählen in Luxemburg die Personen zu den infizierten Personen, von denen man auch ohne Test weiß, dass sie das Virus haben (wegen ihren Symptomen).

Insgesamt befinden sich 143 Personen wegen dem Virus im Krankenhaus.

Davon sind 21 Personen auf der Intensivstation.

6 Personen davon kommen aus Frankreich und werden hier in Luxemburg behandelt.

Ein weiterer Patient ist bereits aus Frankreich unterwegs.

Diese Patienten brauchen intensive Pflege und müssen mit Maschinen beatmet werden.

Weil Luxemburg so gut vorbereitet ist, können wir kranke Menschen aus Frankreich aufnehmen und behandeln.

 

In Luxemburg gibt es seit 2 Tagen keine neuen Sterbefälle (es sind bisher 8 Personen gestorben).

 

Die Organisation hier in Luxemburg klappt gut. In der Luxexpo, in Esch (Rockhalle) und in Ettelbrück (Däischhal) haben die „Centre de Soins Avancés“ (CSA) also erweiterte Pflegezentren bereits ihre Türen geöffnet. Am Freitag öffnet das Pflegezentrum in Grevenmacher (Kulturzentrum).  

Es arbeiten schon 75 Personen dort – alles Freiwillige.

Man soll zuerst zum Hausarzt gehen und der macht dann eine Überweisung zum Pflegezentrum. Wenn man kein Hausarzt hat, kann man auch ohne Überweisung hingehen aber besser ist es eine Überweisung zu haben.

Die „Cellule de Crise“ trifft sich täglich.

Zahnärzte, Tierärzte, usw. sollen ihre Aktivitäten auf Notfälle zurückschrauben.

 

Wir haben in Luxemburg nicht unendlich viel Testmaterial – viele Bestellungen sind noch nicht angekommen. Deshalb wird probiert das Material effizient einzusetzen.

Insgesamt wurden schon 10 000 Personen getestet – im Ausland wird weniger getestet.

Teste machen keinen Sinn bei Menschen, die keine Symptome haben.

Wir warten noch auf Bestellungen mit Schutzmaterial.

Aber es wurden 4 Scanner gekauft, jeweils einer für jedes Krankenhaus.

Der Scanner kann den Corona-Test ersetzen, mit Scanner-Bild können die Lungen auf das Virus überprüft werden.

Luxemburg macht bei der Studie „Discovery“ mit. Das ist eine klinische Studie aus Frankreich, die 4 verschiedene Medikamente gegen das Corona-Virus testen. Insgesamt machen 7 Länder mit.

Es gibt ungefähr 130 Bette für Corona-Patienten auf der Intensivstation.

 

 

 

24.03.2020

Pressekonferenz Taina Bofferding (Innenministerin):

 

https://www.youtube.com/watch?v=Ke8BnpVnDec

Das Innenministerium versucht die Notfallversorgung bestmöglichst zu ermöglichen. Man muss die Situation in Luxemburg die ganze Zeit überwachen.

Es ist wichtig, dass das CGDIS und beispielsweise die Zentrale des 112 so gut wie möglich organisiert ist und immer einsatzbereit ist.

Das CGDIS ist zu 100 Prozent einsatzfähig und die zivile Sicherheit ist garantiert.

Die Bereitschaft zu helfen ist sehr groß. Es ist sehr wichtig, dass es ehrenamtliche Helfer gibt. Die CGDIS kommt noch immer ganz normal zu den Personen, die einen Unfall haben, ob zu Hause oder unterwegs. Die Hilfe wird immer weiter geleistet.

Es kann sein, dass durch die Isolation zuhause der Stress steigt und dass es zu einer höheren Gewaltbereitschaft kommt. Häusliche Gewalt ist dann eine Folge von dem Stress.

Sie können sich immer wieder melden bei den verschiedenen Organisationen, die für solche Fälle offen sind (zum Beispiel bei sozialen Beratungsstellen wie „SOS Détresse“ oder „violence.lu“).

Natürlich ist die Beratungsform eine andere und zwar über Telefon oder E-Mail. Sie können sich aber immer dort melden. Sollte es aber zu häuslicher Gewalt kommen, dann melden Sie sich beim 113, damit die Polizei eingreifen kann.

Der CGDIS hat alles gemacht, dass auch die eigenen Leute (Feuerwehr, Krankenwagenfahrer usw.) den bestmöglichen Schutz bekommen, damit Sie sich nicht anstecken.

Ab dem 1. April 2020 ist noch ein zusätzlicher SAMU im Einsatz vom Findel aus in Zusammenarbeit mit der Air-Rescue. Das ist eine Mannschaft bestehend aus einem Arzt und einem Krankenpfleger.

Die Gemeinden haben große Herausforderungen und eine große Verantwortung. Die SYVICOL (Dachverband der Gemeinden) arbeitet mit dem Ministerium zusammen.

Die Gemeinde muss die Abwasserkanäle überwachen, die Wasserversorgung überprüfen, die Müllabfuhr muss gemacht werden. Das Bürgeramt muss seine Arbeit machen (zum Beispiel indem Sie spezielle E-Mailadressen eingerichtet haben und man dort zuerst nachfragen soll, wie man zum Beispiel eine Geburt oder ein Sterbefall melden soll) und die Polizei auf Gemeindeebene muss auch funktionieren.

Die Gemeinden müssen sich organisieren, damit das Personal geschützt bleibt und trotzdem alles funktioniert. Die unwichtigeren Aufgaben der Gemeinde können somit bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

Der Gemeinderat oder Schöffenrat kann auch jetzt noch wichtige Entscheidungen treffen und sich zum Beispiel per Videokonferenz austauschen und entscheiden.

Ein großes Danke an die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen, die eine gute Arbeit leisten und auch an die freiwilligen Initiativen, dass beispielsweise das Personal der Gemeinde für ältere Menschen einkaufen geht, damit diese Personen dem Virus beim Einkaufen nicht ausgesetzt sind.

In Altersheimen und für Einrichtungen mit Menschen gibt es auch spezielle Richtlinien, die eingehalten werden müssen, damit die Verbreitung des Virus nicht weiter fortschreitet.

 

Generaldirekter des CGDIS Paul Schroeder:

Der CGDIS muss weiter funktionieren. Es kommt im Moment zu weniger Autounfällen und Arbeitsunfällen aber Haushaltsunfälle, normale medizinische Notfälle und Brände können immer noch auftreten.

Wir können aber noch zusätzliche Aufgaben übernehmen, wie eben jetzt mit der Corona Krise.

 

Danke an das ganze Personal, ob freiwillig oder berufstätig, das die ganze Zeit eine gute Arbeit leistet.

Wir arbeiten zusammen mit den verschiedenen Krankenhäusern, die die Versorgung aller Personen ermöglicht.

Wir haben alle nicht wichtigen Aufgaben gestoppt wie zum Beispiel die Weiterbildungen. Wir schauen genau jeden Tag wie viele Krankheitsausfälle wir haben damit wir trotzdem immer gut aufgestellt sind und gut funktionieren können.

Der Flughafen ist auch weiter gesichert, denn ohne die Feuerwehr kann kein Flugzeug landen oder abheben. Das ist wichtig wegen der Cargoflugzeuge, die immer wieder neue Ware nach Luxemburg bringen.

Dann gibt es Haupteinsatzzentren in der Nordstadt, in Luxemburg Stadt und in Esch, die immer besetzt sein müssen. Der SAMU muss auch immer besetzt sein und auch dies wird garantiert sein. Natürlich unterstützt der CGDIS auch den ganzen Funk und Informatikverkehr.

Das Personal wurde im Umgang mit den Patienten mit dem Virus informiert. Die Krankenwagen können auch richtig desinfiziert werden in Luxemburg Stadt.

Das Personal in dem Krankenwagen wurde auf 2 Personen gekürzt, damit man so lange wie möglich aushalten kann, um in der Krise immer einsatzfähig zu sein.

Es sind fast alle Krankenwagen im Einsatz und mit Personal besetzt, das sind normalerweise nicht so viele wie jetzt, also ist immer bei einem Notfall die Versorgung garantiert.

Der CGDIS kontrolliert auch alle Personen in Quarantäne, um zu schauen, wie es ihnen geht. Das bedeutet, dass sie sich bei den Personen melden und nach dem Zustand der Person fragen.

Die Leitung der Hotline über den Corona Virus wird auch vom CGDIS gemacht. Es gab bis jetzt schon mehr als 24 000 Anrufe.

Sie haben den genauen Überblick über die genaue Anzahl an Betten von den verschiedenen Krankenhäusern. Sie werden diese Informationen verwenden, damit alle Patienten so schnell wie möglich behandelt werden können.

Es kann also sein, dass nicht unbedingt immer das nächste Krankenhaus angefahren wird, sondern ein Krankenhaus weiter weg, weil dort mehr Betten frei sind.

Die Organisation von Krankentransporten aus dem Ausland nach Luxemburg leitet die CGDIS, um die Hilfe, die die luxemburgische Regierung angeboten hat, umzusetzen.

Im Moment ist die CGDIS sehr gut aufgestellt und es gibt keinerlei Probleme mit der Bewältigung der Arbeit.

Das Personal des CGDIS wird natürlich auch getestet, wenn es Verdachtsfälle gibt und wenn einer positiv ist, dann werden die Regeln befolgt vom Ministerium.

 

 

 

 

23.03.2020

Pressekonferenz Jean Asselborn

 

https://www.youtube.com/watch?v=BhjvIa-MEOY

 

Heute hat eine EU-Ratssitzung stattgefunden.

Dort wurde neben der schlimmen Situation in Syrien auch über das Corona-Virus diskutiert.

Der Schengenraum (zu dem 26 europäische Länder gehören) sollte am 26. März seinen 25. Jahrestag feiern. Hier war es immer wichtig, dass alle Mitgliedsländer sich frei über die Grenzen bewegen dürfen.

Jetzt kontrollieren oder schließen 15 von 26 Ländern ihre Grenzen.

Die Grenzen schließen hilft jedoch nicht, das Virus einzudämmen. Darüber hinaus ist es diskriminierend und gegen die EU-Gesetze.

Luxemburg ist abhängig von den Pendlern, die jeden Tag nach Luxemburg kommen.

Viele davon arbeiten im Pflege- oder im Gesundheitsbereich. Deshalb ist es wichtig, dass die Grenzen weiterhin offen für Pendler bleiben.

Im „Grand Est“ in Frankreich, ist die Situation gerade sehr schlimm. Deshalb hilft Luxemburg. Es werden Personen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben, mit dem Helikopter eingeflogen und in Luxemburg in der Intensiv-Station behandelt.

Am 18. März wurde beschlossen, dass die Außengrenzen des Schengenraums zugemacht werden, und somit die Innengrenzen zwischen den Ländern aufbleiben. Das ist aber nicht passiert.

Es ist sehr wichtig, dass die Grenzen wieder aufgemacht werden!!

Es sind noch ungefähr 300 Luxemburger in der Welt unterwegs. Es wird versucht, die Leute wieder nach Luxemburg zu bringen.

Deshalb ist es auch sehr wichtig, dass die Flughäfen aufbleiben!

Luxemburg hat keine direkten Flugverbindungen zu anderen Kontinenten.

Trotzdem flieg jetzt ein Flugzeug nach Kap Verde (Afrika) um Luxemburger und Personen aus dem Schengenraum mitzubringen – als Zeichen der Solidarität.

Außerdem ist es wichtig, dass man sich bewusst ist, was passiert, wenn in Afrika der Virus bis ausbricht. Das wäre sehr schlimm. Deshalb muss geholfen werden, wo Hilfe gebraucht wird!

Es wird auch versucht, mehr Grenzen nach Deutschland aufzumachen. Eine extra Spur für Pendler aus Deutschland wurde aufgemacht, so dass nicht immer so viel Stau ist.

In Ungarn ist die Situation auch sehr schlimm. Dort hat die Regierung die Vollmacht. Das ist nicht wie in Luxemburg zeitlich begrenzt. Auch das Parlament (Chambre) hat in Luxemburg noch seine normale Funktion.

In den letzten Stunden ist eine Lieferung mit Material angekommen. Weiteres wichtiges Material ist noch unterwegs.

 

 

  

 

22.03.2020

Pressekonferenz von Gesundheitsministerin Paulette Lenert

Link für die Übersetzung in Gebärdensprache:

https://youtube.be/a0TavkKW33Q

 

Infizierte: 798 Personen, 34 Personen im Kankenhaus und 3 Personen auf der Intensivstation in Behandlung.

Jeden Tag wird die Situation mit allen Akteuren besprochen. Die Krankenhäuser haben die Hälfte ihrer Kapazität frei gemacht für Covid-patienten.

Unser Personal ist bereit und gesund. Wir versuchen so viel Kapazitäten um die Krankenhäuser zu schaffen, wie möglich. Wir haben nicht nur Covid Patienten, sonder auch die anderen Patienten müssen gut versorgt werden.

Beim CHL ist ein Zeltstruktur im Aufbau, für weitere 100 Betten.

In Colpach haben wir ein Centre de traitement/Behandlungszentrum aufgebaut, das wurde uns von der Croix rouge zur Verfügung gestellt.

Hier können Personen stationär aufgenommen werden, die keine akute behandlung benötigen.

Das Domaine Thermal in Mondorf kann, wenn nötig, binnen 4 Tage als weitere Struktur funktionieren.

Momentan ist der 1. Ansprechpartner der Hausarzt, hier können wir auch die Tele-Behandlung zurückgreifen ab nächster Woche.

 

Wir werden 4 Centre de soins avancés/ Zentren für Pflege aufbauen.

Ab Montag wird das Zentrum in der Luxexpo in Luxemburg Stadt bereit sein, ab 14 Uhr.

Diese werden die Ärztehäuser nach und nach ablösen.

Am Dienstag wird das 2. Zentrum in der Rockhalle in Esch funktionieren. Danach in der Deichhal in Ettelbruck.

Im Osten sind wir noch am schauen, welche Halle sich eignet.

So haben wir Platz für viel Patienten, es sind 4 grosse Strukturen.

Diese Zentren sind in zwei Bereiche eingeteilt: COVID oder Verdacht auf COVID und nicht COVID

Hier können wir in Zukunft, die Diagnose machen, Teste usw. das in Zusammenarbeit mit den Labors.

Die zwei Bereiche werden klar voneinander getrennt. Die Zentren sind für ambulante Behandlungen gedacht. Wenn nötig können in ihrer Umgebung Betten aufgestellt werden.

Hier haben wir die Möglichkeit die Patienten genau zu beobachten und auch den Verlauf genau zu untersuchen.

Forscher der Universität unterstützen uns hierbei.

Das erste Ziel ist dass das Virus sich so langsam wie möglich verbreiten, daher gilt immer noch ZUHAUSE BLEIBEN und KEINE SOZIALEN KONTAKTE!

Hier in Luxemburg haben wir zwei Risiken: das eine ist, dass uns das Material ausgeht, oder nicht schnell genug neues Material geliefert wird

das zweite ist, dass wir Personalmangel bekommen.

Am Morgen wird auf dem Internet bei govjobs zu lesen sein, welche Personen wir suchen und jeder der interessiert ist kann sich hier melden.

Wir brauchen medizinisches Personal, aber auch andere Personen, werden gebraucht.

Material: viele Bestellungen laufen, auch gemeinsam mit der EU haben wir bestellt. Die gemeinsame Bestellung soll Ende April kommen, wenn dies so ist, dann bekommen wir keine Engpässe beim Material. Wir haben aber auch noch andere Bestellungen laufen.

 

Masken: Im Moment verteilen wir die Masken nach unserer Prioritätenliste (Ärzte, Krankenpfleger, Apotheken, Masseure, Hebammen, Pflegeheime, Pflegedienste, Ambulanz)

Sollen wir genügend Masken bekommen, können wir sie auch an andere Personen verteilen, wie Kassierer, Busfahrer usw.

Daher gilt hier immer noch DISTANZ halten und Hände WASCHEN, fühlt man sich krank, soll man zuhause bleiben.

 

Heute haben wir Frankreich ein Zusage gegeben, Intensivpatienten hier aufzunehmen, weil wir im Moment diese Kapazitäten haben. Solidarität in EU ist sehr wichtig in diesem Moment.

 

Die Tests wurden am Anfang nur gemacht, wenn Personen Symptome hatten. Jetzt hat sich die Situation geändert, aber ohne Symptome ist ein Test sinnlos. 

Bald sollen alle getestet werden, die Symptome haben. Wir testen wo es Sinn macht, und wenn wir viele Tests bekommen, dann können wir auch flächendeckend testen.

Wir schauen wie sich die Situation weiter entwickelt und entscheiden dementsprechend wie lange die Leute noch getrennt bleiben sollen.

Hier in Luxemburg könnte der Höhepunkt in ein oder zwei Wochen kommen, was danach ist, müssen wir dann schauen.

Momentan werden 1500 Personen pro Tag gestestet. 1 von 1000 ist positiv, weil wir viel testen, haben wir höhere Zahlen als im Ausland.


Ab nächster Woche werden wir regelmässig Zahlen über die Anzahl an Geheilten geben können, jetzt sind es 10 Personen.
173 Grenzgänger nutzen das Angebot hier in Hotels zu wohnen im Moment.

 

 

 

21.03.2020

Sitzung in der Abgeordnetenkammer

Wir haben eine aussergewöhnliche Situation im Land. Während dem Notstand bleibt die Abgeordnetenkammer voll handlungsfähig. Die Kontrolle der Abgeordnetenkammer ist in dieser Situation wichtig und wir werden unsere Arbeit gewissenhaft machen. Das Gesundheitsrisiko dem die Gesellschaft ausgesetzt ist, ist gross und wir müssen alle zusammenarbeiten.

100 Mitarbeiter der Abgeordnetenkammer arbeiten von zu Hause aus, hier sitzen wir weiter auseinander als sonst und auch in anderen Räumen, damit wir den nötigen Abstand einhalten.

Ich stehe in engem Kontakt mit dem Staatsrat. Heute geht es um das Gesetzesprojekt 7535 über die Verlängerung des Notstandes für 3 Monate.

Wir brauchen mindestens 2/3 der Stimmen, damit das Gesetz angenommen ist.

Herr Bartolomeo:

Am Donnerstag 19.3.2020 wurde das Gesetzesprojekt 7535 abgegeben. Die Kommission hat das Projekt nach vielen Diskussionen angenommen.

Wir haben eine nationale und internationale Krise, viele Menschen auf der Welt werden durch COVID 19 krank und sterben und hat starke Auswirkungen auf unser Leben.

Bis heute gibt es kein Impfstoff oder Medikament, wir können aber etwas dagegen tun. Unsere Vernunft sagt uns dass das Retten von Menschenleben höchste Priorität hat. Daher müssen wir auch schnell reagieren, damit wir diese schwierige Situation bestehen können. Auch im Notstand behält die Abgeordnetenkammer all ihre Rechte und ihre Macht.

Krisenzustand der am 18.03.2020 ausgerufen wurde, war für 10 Tage, durch die Abstimmung des Gesetzes heute können wir den Notstand auf 3 Monate verlängern.

Wenn die Krise schon vorher vorbei ist, können wir den Notstand verkürzen und dann werden diese Sondervollmachten zurückgezogen.

Die Abgeordnetenkammer ist nicht ausgeschaltet während den 3 Monaten, wir werden gemeinsam mit der Regierung die neuen Massnahmen besprechen.

Die Rolle der Abgeordnetenkammer im Notstand ist in unserer Verfassung festgelegt. Gibt es Notfälle, dann muss auch schnell reagiert werden können. Jetzt geht es um Stunden, Tage usw, daher brauchen wir diesen Notstand. Die Verordnungen, die die Regierung während dem Notstant annimmt, können von Richtern kontrolliert werden.

Ich bitte die Abgeordnetenkammer diese Gesetzesprojekt, es ist das tiefgreifenste Projekt welches wir in den letzten Jahren stimmen werden, zu stimmen.

 

Alle Parteien haben das Gesetzesprojekt angenommen. Luxemburg ist für 3 Monate im Notstand.

 

 

 

20.03.2020

Pressekonferenz von Franz Fayot, Wirtschaftsminister um 18:00 Uhr

Der Impakt auf Wirtschaft durch das CORONA Virus ist jetzt schon enorm. Die Krise ist noch nicht fertig, wir brauchen auf nationalem und europäischem Plan Reaktionen.

Die jetzige Situation ist einmalig, es ist eine sanitäre Krise die in der Wirtschaft und den Betrieben angekommen ist.

 

Die EU Kommission in Brüssel hat ihre Unterstützung angeboten, wir brauchen eine europäische Herangehensweise. In der nacht wurde in Brüssel über die Situation in der Wirtschaft und einige Massnahmen gesprochen, um den Betrieben zu helfen. Der freie Verkehr von Lebensmitteln, Material und Medikamenten ist hier sehr wichtig, auch die Untenehmen müssen weiterhin mit Teilen beliefert werden, damit sie weiterarbeiten können. Es ist wichtig, dass die EU Bürger über die Grenzen dürfen, um zu arbeiten. In Luxemburg kommt die Hälfte der Arbeitskräfte aus dem Ausland. Daher ist es wesentlich für die Wirtschaft, dass die Grenzen offen bleiben.

 

Auch Luxemburg ist Produzent von Waren, die das Ausland braucht, wir produzieren zum Beispiel ein Material, welches für die Herstellung von Schutzanzügen wichtig ist. Wir sind zuversichtlich, schnelle Lösungen zu finden. In Interesse der Gesundheit alle EU Bürger muss der freien Warenverkehr in Europe garantiert sein. Deutschland hat seine Exporteinschränkungen für Produktsausstattungen aufgehoben. Hier in Luxemburg haben wir mehr Flexibilität, um den Unternehmen Hilfe anzubieten und den Impakt zu verringern. Wir arbeiten  daran den Unternehmen schnell zu helfen.  

 

Kurzarbeit: Der Staat übernimmt 80% das gilt für befristete und unbefristete Verträge, es gilt auch für Lehrjungen und Verträge zur Wiedereingliederung und zum Einstieg in die Arbeitwelt.

Die Kurzarbeit wurde auf alle Bereiche ausgebreitet. Wer den Urlaub aus familiären Gründen nimmt oder Telearbeit macht, kann nicht Kurzarbeit machen. Anträge auf Kurzarbeit von Vereinigungen werden von Fall zu Fall entschieden.

 

Die Adem macht ein online Formular, um Kurzarbeit anzufragen retroaktiv auf das Datum, an dem die Regierung die unternehmen geschlossen hat.  Wir brauchen Zeit all diese Prozeduren einzuführen. Auch Selbstständige und kleine Betriebe erhalten Hilfe, indem sie soziale Beiträge später bezahlen können und die TVAerklärung später einreiche können. Auch sind wir dabei ein Gesetzesprojekt auszuarbeiten um weitere Hilfen zu geben. Heute morgen haben wurde im Regierungsrat entschieden, dass die Hilfe(marche de manoeuvre)  die die Kommission uns gegeben hat, nicht auf 500.000 € sondern maximal 800.000 € pro Betrieb festgelegt wird.

 

Das Wirtschaftsministerium, das Finanzministerium und das Arbeitsministerium sind dabei ein COVID 19 Stabilisierungspaket für all diese Bereicht aufzustellen. Neue Massnahmen werden wir treffen.  Wir untersuchen genau was gebraucht wir und entscheiden dann welche Hilfen aufgebaut werden. Wir bekommen Unterstützung von externen Beratern und arbeiten auch mit dem SNCI und den Banken zusammen.

 

Die Finanzen des luxemburgischen Staates sind gesund und das erlaubt und das Paket kurz-, mittel und langfristig zu garantieren. Wir können nicht jedem einzelnen Betrieb helfen, aber wir tun unser Möglichstes. Es geht darum die Betriebe zu unterstützen und Arbeitsplätze zu erhalten. Die luxemburgische Wirtschaft läuft weiter, auch wenn sie etwas langsamer läuft.

 

Jeden Tag fahren noch Personen zu Arbeit, damit es weiterlaufen kann, das sind nicht nur Personen im Gesundheitsbereich, sondern auch in vielen anderen wichtigen Bereichen. Ihnen gilt ein ganz besonderer Dank. Alle sind jetzt schon Helden weil sie arbeiten müssen damit viel von uns zu Hause bleiben können.

 

 

20.03.2020

Pressekonferenz mit Premierminister Xaviel Bettel um 14 Uhr mit Übersetzung in Gebärdensprache - live.

Link für das Video mit Gebärdensprache:

https://www.youtube.com/watch?v=MCTVM0AOCvM

 

Anzahl an infizierten Personen: 484

Todesfälle: 5 (eine Person davon, wo nicht klar ist, ob sie am COVID Virus gestorben ist oder nicht.)

16 Personen sind im Krankenhaus, 3 Personen auf der Intensivsation

21 Personen sind im Krankanhaus, wo aber nicht klar ist ob sie das COVID Virus haben oder nicht.

Heute morgen hatten wir Regierungsrat und haben einige Präzisionen festgehalten.

Die Regel ist: zu Hause bleiben.

Die Ausnahmen Arbeit, Lebensmittel und Medikamente kaufen, dringende Arzttermine.

Wenn man unbedingt zum Optiker oder zum Hörgeräteakustiker gehen muss, dann ist das auch erlaubt. Aber nur wenn dringend!

Natürlich können Menschen, die Tiere halten, ihre Tiere verpflegen aber nicht mit andern Personen zusammen. 

Wenn Personen jetzt umziehen müssen, dann können sie das tun.

 

Es ist nicht verboten an die frische Luft zu gehen. Es geht darum raus zu können. Es geht nicht darum mit dem Auto einen Ausflug zu machen und an Ort zu fahren, zum Spazieren wo viele Menschen sind.

Nur mit den Personen nach draussen gehen,mit denen man zusammenlebt.

Nur da spazieren gehen, wo man den Abstand von 2 METERN zu anderen Menschen einhalten kann.

 

Es ist gut, dass viele Menschen sich an die Regeln halten. Jeder der die Regeln respektier ist Teil der Lösung.

Jeder der die Regeln nicht respektiert, bringt andere Menschen in Gefahr.

Die Polizei hat 400 Kontrollen gemacht. 2 Unternehmen haben eine Strafzettel bekommen.

Die Polizei hat einige Personen daran erinnert, dass die Spieplätze nicht benutz werden dürfen.

Die Lastwagen dürfen fahren, auch der Transitverkehr läuft weiter damit dei Waren auch geliefert werden, auch Sonntags.

Die Situation an den Grenzen ist stabil,  die Regierung ist in ständigem Kontakt mit den Nachbarländern.

Zollbeamte aus Luxemburg untersützen die Kollgen aus Deutschland an den Grenzen damit es nicht zu Problemen kommt.

Es gibt 2000 Unterkünfte für Grenzgänger, die im Moment hier im Land wohnen möchten. Im Moment sind 155 Zimmer von ihnen belegt.

wenn Grenzgänger aus anderen wichitgen Bereichen davon profitieren wollen, können sie einen Antrag machen.

Der Onlineshop für gefährdete Personen läuft gut.60 Bestellungen über Telefon und 350 über Internet wurden gestern gemacht.

Beim CHL wird gerade ein provisorischen zusätzliches Kranhenhaus aufgebaut. Es kommt aus Bari, Italien.

Dies ist möglich durch die Firma NSPA, die ihren Sitz in Capellen hat.

Dieses Krankenhaus wird aufgebaut für den Fall, dass die Situation sich verschlechtern. 

Wir haben eine Krisensituation, die Situation ist schwierig für alle.

Wichtig ist Respekt, Toleranz und Disziplin. Wir schaffen die Krise nur, wenn wir uns alle an die Regeln halten.

Die Lage ist ernst. Jeder von uns ist Teil der Lösung, wenn er sich an die Regeln hält.

Seid verantwortungsvoll!

 

Bei Familien wo das Sorgerecht geteilt ist, dürfen die Eltern die Kinder abholen. Für das Wohl der Kinder wäre es gut, wenn die Kinder nur in einem Haushalt leben. Wohnt ein Elternteil im Ausland, muss man sich an die Entscheidungen dieses Landes halten.

Pro Tag werden 700 - 750 Tests gemacht.

Es werden nur die Personen mit Symptomen auf COVID 19 gestestet. Man wird nur mit Attest vom Arzt getestet.

Es ist wichtig, dass Personen mit diesen Symptomen getestet werden, damit man schnell weiss ob sie infiziert sind oder nicht.

Luxemburg testet mehr als andere Länder.

Viele Labore machen die Teste, die Ergebnisse sind in einem Tag fertig.

Viele Labore haben Drive-ins eingerichtet um alle Personen zu schützen.

Es sind genügend Test da und neue sind schon bestellt.

 

Unternehmen, die geschlossen sind, weil die Regierung das entschieden hat, haben Recht auf Kurzarbeit.

Das kann so lange laufen, wie die Krise. Jetzt haben mehr Unternehmen das Recht Kurzarbeit anzufragen.

Bis jetzt weiss kein Spezialist wie lange die Krise noch dauern wird.

Solange Gefahr besteht, bleiben die Massnahme bestehen.

 

Die Arbeit der Regierung läuft weiter, die Mitarbeiter halten sich an die Regeln, die Hände werden immer beim verlassen oder betreten eines Büros gewaschen, alle Türen sind auf, damit niemand eine Klinke anfassen muss. Versammlungen werden per Telefon gemacht oder mit viel Abstand.

Sollte ein Mitglied der Regierung Symptome haben, wird diese Person getestet.

Die Minister werden aber nicht getestet, wenn sie keine Symptome haben.

 

Für Obdachlose gibt es Strukturen von der Croix rouge, auch hier gelten die gleichen Regeln wir für alle Personen.

 

Heute morgen gab es einen Fehler bei der Rechnung von der Zahl der Infizierten.

Ein Labor hat die Ergebnisse zweimal geschickt, das wurden die Zahlen auch doppelt gezählt. Daher die neue Zahl.

Diie Cargolux hilft im Moment sehr viel und bringt viel Material ins Land.

Telearbeit: Frankreich und Belgien sind einverstanden, die Regeln zur Besteuerung von Arbeit zu Hause von Grenzgängern im Moment nicht anzuwenden. Die Grenzgänger aus Belgien und Frankreich können also ganz von zu Hause aus arbeiten. Aus Deutschland hat die Regierung noch kein Antwort erhalten.

Im Moment ist der Kollektivurlaub der Baubranche keine Priorität.

Personen, die zu Hause Wifi haben, sollen ihr Wifi benutzen und nicht das 4G Netzwerk. Das 4G Netzwerk ist überlastet.

 

Putzkräfte: Wie werden sie geschützt? Müssen sie weiter in privaten haushalten arbeiten?

Die Arbeit ist wichtig und die Putzkräfte können weiter arbeiten. Viele Personen, brauchen jetzt ihre Arbeit.

 

Nächste Woche werden die zuständigen Minister über die Möglichkeiten für kleine Unternehmen und Selbstständige informieren.

 

 

 

19.03.2020

Pressekonferenz von Dan Kersch und Romain Schneider

Link zu den Videos in Deutscher Gebärdensprache:

https://www.youtube.com/channel/UCVZIMejammns_AsigHxxfFw

 

Dan Kersch:

Es ist wichtig Solidarität in Europa zu zeigen.  Eine grosse Verantwortung besteht für die Wirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze.

Luxemburg hat eine besondere  Situation mit über 200.000 Grenzgängern, viele Menschen auch im Gesundheitsbereich. Wir brauchen diese Grenzgänger, wenn das System funktionieren soll.

Diese Personen sollen über die Grenzen fahren können, das haben die Nachbarländern versichert. Europa hat die Pflicht seine Einwohner zu schützen.

 

Romain Schneider:

Die soziale Sicherheit spielt momentan eine sehr wichtige Rolle. Hier in Luxemburg haben wir ein sehr gutes soziales System.

Wir hatten mit den Arbeitgebern und den Gewerkschaften in den letzten Tagen viel Kontakt um gemeinsam zu schauen, wie wir die kommenden Probleme lösen können.

Es soll garantiert werden, dass alle ihre Hilfsleistungen erhalten, finanzielle und technische Hilfe.

Personen, die nicht in prioritären Bereichen arbeiten, sollen zu hause arbeiten.

Bei der CCSS arbeiten alle von zu Hause, sie sind zu erreichen per Mail und Telefon. Es ist in dringenden Fällen auch möglich einen Termin mit den Mitarbeitern zu machen.

Wichtig ist auch der Urlaub aus familiären Gründen: diese Möglichkeit besteht in Luxemburg seit einiger Zeit.

Man soll  diesen Urlaub nur nehmen, wenn es nicht anders geht. Die wichtigen Arbeiten sollen weiterhin gemacht werden.

Nutzt die Möglichkeit dieses Uralubs, aber macht es verantwortungsvoll.

15000 Personen haben bis jetzt den Urlaub aus familiären Gründen gefragt.

Man kann diesen Urlaub auch stundenweise nehmen.

Arbeitgeber müssen weiter das Gehalt bezahlen können. Mitte April werden die Arbeitgeber schon von der CCSS zurückbezahlt.

Das Gesetz zum Urlaub aus familiären Gründe soll geändert werden, damit auch Eltern von Kinder mit einer Behinderung, die älter als 13 Jahre sind, den nehmen können. 

Telebesprechung mit dem Arzt ist eine gute und neue Möglichkeit für Ärzte, Zahnärzte und auch Hebammen. So muss man nicht in die Praxis gehen.

Wichtige Nachricht: der Arzt entscheidet ob eine Person krank ist oder nicht.

Die Rückerstattung von der Krankenversicherung ist bei der Telekonsultation gleich hoch wie bei einer Behandlung in der Arztpraxis.

Bei Personen, die von der 78 Wochen Regelung (krankgeschrieben) betroffen sind, wird jetzt von Fall zu Fall entschieden.

Bei Grenzgängern wird die Regel, dass nur 25% der Arbeitszeit über Telearbeit gemacht werden darf, nicht angewendet.

Die Beiträge, die die Unternehmen zahlen müssen, können im Moment auch später gezahlt werden, wenn die Unternehmen Geldprobleme haben.

Landwirtschaft: der Bereich der Lebensmittelproduktion muss weiterhin laufen. Die Luxemburgische Landwirtschaft ist hier sehr wichtig.

Es wird weiter geliefert, es wird auch weiter gesät, damit wir neue Lebensmittel erhalten.

Die Bauer, Winzer und Gärtner dürfen weiterarbeiten, damit die Produktion weiterlaufen kann.

Die Personen können weiterhin direkt beim Bauer kaufen, aber sie müssen sich an die Regeln halten.

Milch und Milchprodukte werden weiterhin hergestellt und verkauft.

Auch die Fleischproduktion läuft weiter. Luxemburg hat viel Getreide und Gemüse. Auch der Import von weiteren Lebensmitteln ist garantiert.

Tiere: man muss sich weiter um die Tiere kümmern. Die Tierarztpraxen sind zu, aber sie sind für Notfälle da.

 

Dan Kersch:

Arbeitsbereich in Luxemburg:

Die Erhaltung der Arbeitsplätze ist sehr wichtig, dies hängt mit den Hilfen für die Unternehmen zusammen und auch mit der Schnelligkeit der Bearbeitung.

Jeder soll Ende des Monats sein Gehalt erhalten. Viele Menschen arbeiten im Moment noch, viele arbeiten sogar mehr als sonst damit alles weiter funktionieren kann.

Auch Personen die Telearbeit machen, müssen ihr Gehalt bekommen.

Es gibt aber auch Personen die krankgeschrieben sind oder in Quarantäne sind.

Wir müssen schnelle Prozeduren schaffen damit der Arbeitgeben schnell von uns zurückbezahlt wird, damit er seine Mitarbeiter weiterhin bezahlen kann.

Urlaub aus familiären Gründen, der Arbeitgeber bezahlt weiter das Gehalt und bekommt es danach zurück. Der Urlaub wird so lange verlängert, wie auch die Schulen usw. geschlossen bleiben.

Im Moment müssen viele Menschen Kurzarbeit machen, diese Personen bekommen nur 80% ihres Gehalts. Diese Personen haben jetzt eine schwere Zeit. Einige Arbeitgeber haben gesagt, sie würden den Rest bezahlen, andere haben die Möglichkeit nicht.

Bitte den Antrag nicht mit dem bestehenden Formular machen, sondern in 2-3 Tagen digital eingereichen. Die Adem macht alles um jeden Antrag so schnell wir möglich zu bearbeiten und die Arbeitgeber so schnell wie möglich zurückzuzahlen.

Entscheidung der Regierung: Kurzarbeit wird für alle Bereiche aufgemacht, das ist wichtig für Unternehmen, die das normalerweise nicht hätten anfragen können.

Unternehmen, die wegen den Massnahmen der Regierung schliessen mussten, bekommen eine einfacherere Prozedur um Kurzarbeit anzufragen. Das Formular wird in wenigen Tagen online sein. Das Formular muss mit Rechnungen über die Ausgaben diesen Monats und einer Rechnung über die im Februar gezahlten Gehälter. Die Anträge werden schnell bearbeitet.

Unternehmen, die nicht durch Massnahmen vom Staat geschlossen wurden, aber jetzt Probleme bekommen, können einen Antrag auf Kurzarbeit einreichen. Es ist auch möglich retroaktiv auf  den 16.3. entschädigt zu werden.

Unternehmen, die schon vorher auf Kurzarbeit angewiesen waren, können weiterhin ihre Anträge anreichen. 

2019 haben wir für die Kurzarbeit 5,5 Millionen Euro ausgegeben. Für 2020 sind 11 Millionen vorgesehen, diese Budget werden wir sprengen.

Die Kosten für die Kurzarbeit für eine Monat in der Baubranche schätzen wir auf 150 Millionen. Im Bereich des Baus arbeiten 45.000 Menschen.

Für dieses Jahr ist ein Gesamtbudget von 819 Millionen Einnahmen vorgesehen und  729 Millionen Ausgaben. Ein Unterschied von 90 Millionen, aber das reicht nicht um alle Massnahmen zu bezahlen.

Für Unternehmen, die arbeiten müssen, da sie wichtige Aktivitäten machen, wo aber ein Teil des Personals durch Krankheit ausgefallen ist gibt es jetzt die Möglichkeit Arbeitskräfte auszuleihen.

Alle Massnahmen werden viel Geld kosten, daher sollen Privatpersonen und Unternehmen nur das in Anspruch nehmen, was sie wirklich brauchen. Vieles wird vereinfacht aber es bleiben trotzdem Kotrollen der Anträge bestehen. In der jetzigen Situation kann nicht alles kontrolliert werden, aber es wird nachträglich überprüft. Wenn jemand zu Unrecht profitiert hat, dann wird er auch bestraft.

Der soziale Dialog läuft weiter über Telefon oder Videokonferenz zwischen Gewerkschaften, Ministerien und Arbeitgeber.

Nächsten Dienstag wird eine Versammlung mit allen Sozialpartner über Videokonferenz stattfinden um weitere Lösungen zu finden für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

 

 

19.03.2020

Ministerin Paulette Lenert Pressekonferenz

Aktueller Stand:  335 infizierte perosnen, 4 Todesopfer.

14 Personen werden im Krankenhaus behandelt,  4 Personen sind in einem kritischen Zustand.

Die 3 Ärztehäuser haben geöffnet für Patienten mit Verdacht auf CORONA Virus (Infektionen der oberen Atemwege).

Die Personen müssen sich bei ihrem Hausarzt melden. Der Hausarzt entschiedet ob man ins Ärztehaus gehen kann oder nicht.

Man darf nicht einfach ins Ärztehaus gehen.

Die Ärztehäuser sind im Moment von 8-16 Uhr offen.

Ab Samstag von 8-20 Uhr jeden Tag.

Hausbesuche von Ärzten bleiben  möglich.

Die Kapazitäten der Ärztehäuser werden wahrscheinlich nicht reichen. Ab nächster Woche wird es zusätzliche Möglichekeiten im Norden, Zentrum und Osten geben.

Das Gesundheitsministerium arbeitet an diener Teleberatung online. Ein System über das 3000 Ärzte arbeiten können und wo auch Verschreibungen direkt verschickt werden können. Auch Tierärzt sind für dringende Fälle zu erreichen.

Ab nächster Woche wird das möglich sein.

Die 4 Personen, die gestorben sind waren alle über 80 Jahre alt und hatten noch andere gesundheitliche Probleme.

Die Regierung denkt, dass der Höhepunkt der Pandemie in den nächsten 14 Tagen sein wird.

Daher auch die strengen Massnahmen, damit die Zahl der Ansteckungen kleiner wird.

Je weniger Personen sich durch Kontakt mit anderen Personen anstecken, desto weniger wird der Virus sich verbreiten. 

Das Durchschnittsalter der infizierten Personen ist 46 Jahre.

Die Bevölkerung scheint jetzt verstanden zu haben, wie wichtig es ist sich an die Regeln zu halten.

Die Aufklärung der Polizei bei den Menschen hat viel geholfen.

Es ist schwer jetzt zu sagen, wie es sich weiterentwickelt.

Es gibt 6 Personen die vom Virus geheilt wurden in Luxemburg. Da 14 Tage aber noch nicht um sind, ist es ncoh zufrüh zu sagen wie es wietergeht.

Sind geheilte Menschen immun oder müssen sie in Quarantäne bleiben?

Die WHO sagt nicht, dass geheilte Personen in Quarantäne müssen.

Der Virus ist neu. Es kann sein, dass man nach der Heilung immun ist, aber es ist noch nicht sicher. 

Lieferung von Material: die Lieferungen laufen, aber das Material ist noch nicht hier angekommen.

Anzahl an Test pro Tag:  gestern wurden 750 Tests gemacht.

Frankreich: Laut der Presse überlegt sein medizinisches Personal für sich selbst zu nutzen.

Luxemburg tut alles um das zu verhindern, informell gibt es die Zusage, dass Frankreich das nicht tut.

Wie viele Grenzgänger im mediznischen Bereich wohnen mittlerwele hier im Land: 110 Personen sind hier untergebracht.

Noch gibt es genug Platz in den Krankenhäusern.

Betten bis jetzt kein Problem, aber die Krankenhäuser können schnell an ihre Grenzen stossen.

Die Regierung ist dabei zu schauen wo noch Betten aufgestellt werden können.

Wir erhalten jeden Tag Informationen der Krankenhäuser über ihre Belegung.

 

 

 

 

19.03.2020

Pressebriefing von François Bausch

Es ist eine schwere Zeit. Es ist wichtig, dass wir uns alle an die Regeln halten!

Gestern hat die Regierung neuen Kontrollen und Strafen vorgesehen,

Ziel der Kontrollen und Strafen ist uns alle zu schützen und Menschenleben zu retten.

Die Regeln, die gelten sind extrem wichtig um uns gesund zu halten.

Die Personen, die sich nicht an die Regeln halten, bekommen einen Strafzettel.

Es gibt kein Verbot um nach draussen zu gehen.

Aber man soll nur nach draussen, wenn nötig.  

um zur Arbeit zu gehen

Auf der Arbeit ist es wichtig sich an die Regeln der Hygiene und des Abstand zu halten. Die Unternehmen sind verpflichtet ihre Angestellten zu schützen.

um einzukaufen, was man unbedingt braucht

Einkaufen ist erlaubt, für Lebensmittel und andere wichtige Sachen. Nur Einkaufen wenn nötig und auch schnell einkaufen.

Ältere und gefährdetet Personen sollen nicht selbst einkaufen gehen!

um spazieren zu gehen, aber nicht mit vielen Personen.

Nur da spazieren gehen, wo nicht viele Personen sind!

Keine Gruppenaktivitäten! Die Polizei kontrolliert und bestraft das.

 

Die Polizei kontrolliert streng wenn Geschäfte, Cafés und Restaurants, sich nicht an die Regeln halten.

Polizei und Armee unterstützen uns. Im Moment ist die Armee im Bereich Logistik im Einsatz.

Die Polizisten halten sich auch an die Regeln von Hygiene oder Abstand, wenn ihre Arbeit ihnen das erlaubt. Noch gibt es genüg Material um die Polizisten zu schützen.

1500 Polizisten sind im Einsatz, 20 % Reserve gibt es noch. Der Zoll unterstützt mit 40 Beamten.

Transport:

Flughafen ist jetzt für Passagierflüge auf, ab Montag wird der Flughafen für Personen geschlossen. Es werden nur noch Passagiere geflogen, wenn Personen nach Luxemburg  zurückkommen müssen/wollen. Es kann Schwierigkeiten geben, für Einwohner, die nach Luxemburg zurückkommen möchten. Die Leute sollen sich beim Aussenministerium melden, wenn sie Hilfe oder Informationen brauchen. Wer nicht unbedingt zurück muss, soll bleiben wo er ist.

Bekommen Personen, die eine Reise gebucht haben und nicht fahren möchten, obwohl das Flugzeug fliegt, ihr Geld zurück? Hier gelten die Passagierrecht und die Bedingungen der Reisegesellschaften.

Der Frachtverkehr bleibt offen. Cargolux fliegt viel medizinisches Material und Waren nach Luxemburg.

Wegen den Grenzkontrollen in anderen Ländern ist der Transport mit Lastwagen eingeschränkt, daher ist der Flugverkehr sehr wichtig.

Air rescue funktioniert weiter.

Öffentlicher Transport:

Zug, Tram und Bus fahren weniger. Es wird sich nach und nach der Situation angepasst. Es geht auch darum die Mitarbeiter zu schützen.

Herr Schrantz Infos von der Polizei:

Situation ist ernst, einen grossen Dank an alle Polizisten, die jetzt arbeiten und die ganze Bevölkerung unterstützen. Das Personal ist gut aufgestellt.

Wenn nötig kann Personal aus anderen Bereichen die Polizisten unterstützen.

Die Polizei kontrolliert ob die Unternehmen sich an die Regeln halten. Die meisten Unternehmen halten sich an die Regeln, bei den Privatpersonen gibt es mehr Schwierigkeiten.

Wir sollen alle Respekt haben, viele Personen arbeiten jeden Tag für uns.

Grenzen: ab heute machen Frankreich und Belgien keine Kontrollen mehr.  Deutschland macht noch Grenzkontrollen, es läuft aber gut.

 

Frau Solovieff von der Justiz:

Die aussergewöhnliche Situation erfordert auch aussergewöhnliche Massnahmen.  

Einige Personen profitieren von der Situation und werden straffällig. Das werden die Richter bei der Strafsprechung später berücksichtigen. Wir werden das nicht dulden.

Privatpersonen, die sich nicht an die Regeln halten, erhalten eine Strafe von 145 €. Sie muss binnen 30 Tagen bezahlt werden, sonst wird sie verdoppelt.

Unternehmen, die sich nicht an die Regeln halten, erhalten eine Strafe von  4000 €. Beim zweiten Verstoss wird es verdoppelt. Die Polizei und der Zoll haben das Recht Unternehmen zu schliessen.

Die Justiz funktioniert weiter, die wichtigen und dringenden Arbeiten werden weiter gemacht.

Es sind weniger Mitarbeiter vor Ort, sie sind räumlich getrennt.

Man kann alle per Mail und Telefon erreichen.

Alle Informationen stehen auf der Internetseite:  justice.lu

Im ministeriellen Erlass vom 17.03 steht welche Sitzungen gemacht werden.

Armee: Die Aufgaben der Armee sind in einem Gesetz festgelegt. Im Moment hilft die Armee sehr bei der Logistik, Aufbau von Infrastrukturen. Sollte die Situation es nötig machen, dass die Armee auch andere Arbeiten macht, kann sie das tun.

Internet-Netzwerk: Bist jetzt gibt es kein Problem mit dem Internet. Die Bevölkerung soll verantwortungsvoll damit umgehen und nicht unnötige Sachen machen.

Die Polizei hat ein internes System, dies ist unabhängig vom Internet.

 

 

 

19.03.2020

Aktualisierung der Informationen des Gesundheitsminsiteriums:

Neue Informationen zum Arztbesuch und den Ärztehäusern.

 

 

 

18.03.2020

Mitteilung des MENJE

Die Schulen und Betreuungsstrukturen bleiben bis zum 19.04.2020 zu.

Gilt für alle Schulen und Weiterbildungsstrukturen, öffentlich und privat und auch für die Betreuungsstrukturen (Maison relais, Crèches usw.).

Am 20.04.2020 sollen die Schulen usw. wieder öffnen.

Schulkalender:

Betreuungsstrukturen: Keine Aktivitäten bis zum 19.04.2020 eingeschlossen. Während den Osterferien sind die Strukturen geschlossen. 

Grund- und Sekundarschule: Keine Aktivitäten bis zum 3.04.2020 eingeschlossen. Die Schüler machen Lernen zuhause (Schoul doheem) bis zum 3.04.

Trimesterende ist auf den  30.04.2020 verschoben.

Grundschule: Die gemeinsamen Prüfungen des cycle 4.2 die in der Woche vom 16.03. geplant waren, finden in der Woche vom 20.04. statt.

Die gemeinsamen Prüfungen des cycle 4.2 die in der Woche vom 23.03. geplant waren, finden in der Woche vom 27.04. statt.

Die Bilanzgespräche die für Ende des 2. Trimesters geplant sind, können bis zum 8.5 einschliesslich gemacht werden.

Sekundarschule: Die Prüfungen die in der Woche vom 16.3. geplant waren, finden in der Woche vom 20.04. statt.

die Prüfungen die in der Woche vom 23.03. geplant waren, finden in der Woche vom 27.04. statt.

 

 

18.03.2020

Pressekonferenz vom 18.03.2020

 

Hier der Link für die Dolmetschung in die Gebärdensprache:

https://www.youtube.com/watch?v=ARPuyRyDCbw

 

Diesmal hat eine etwas andere Art von Pressekonferenz stattgefunden, da die Fragen von der Presse nur über das Internet gestellt werden konnten.

 

Die Regierung hat den Notstand deklariert.

Die Chambre hat nun 10 Tage Zeit, um ein Gesetz zu bestimmen. Der Notstand ist momentan auf 3 Monate festgelegt.

So kann die Regierung dann schnell auf die Situation reagieren.

 

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat das Coronavirus als weltweite Pandemie erklärt. Jetzt müssen wir gegen Virus kämpfen, um die Pandemie so klein wie möglich zu halten.

 

Man darf nur mehr das Haus verlassen, wenn es absolut notwendig ist. Also jeder der kann, soll zuhause bleiben. Soziale Kontakte sollen auf das absolute Minimum reduziert werden!

 

Personen dürfen das Haus verlassen, wenn sie wichtige Termine haben:

Arbeit (die Gesellschaft muss weiter funktionieren)
Medizinische Notfälle
Lebensmittel einkaufen
Medikamente kaufen
Bank, Versicherung, Post, Pflegebereich

Man darf draußen alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenwohnt, spazieren gehen. Nicht in Gruppen!

 

Geschäfte, Restaurants usw. bleiben weiterhin zu! Lieferungen bleiben weiterhin möglich.

Ab Freitag müssen alle Baustellen zu machen.

Verschiedene Techniker-Arbeiten, Wasser- und Stromzufuhr sowie die Mühllabfuhr müssen auch weiterhin ausgeführt werden.

Auch der Staat muss weiterfunktionieren.

 

Es gibt Strafen wenn die Regeln nicht eingehalten werden.

Darauf wird Minister Bausch morgen in seiner Pressekonferenz noch genauer eingehen.

Beispielsweise können Menschengruppen, die sich draußen aufhalten eine Strafe von bis zu 145 Euro erhalten. Restaurants, die sich nicht an die Regeln halten, können eine Strafe bis zu 4000 Euro erhalten.

 

Personen, deren Visum abläuft, bekommen eine Aufenthaltsgenehmigung, die auf die 3 Monate des Notstandes verlängert wird.

Wichtig: Bitte keine Hamsterkäufe! Es wird auch in nächster Zeit genug Lebensmittel geben.
Personen, die im Gesundheitsbereich arbeiten, können nur abends einkaufen gehen und die wollen auch Essen einkaufen. Solidarität ist heute sehr wichtig.

Bitte in Supermärkten mit Karte (nicht mit Bargeld) bezahlen.

 

Gesundheitsministerin Lenert versucht 23 von 24 Stunden am Tag Material zu bestellen. Natürlich besteht das Risiko, wenn die Pandemie länger dauert, dass uns das Material ausgeht. Aber es wird alles getan, dass genug Material nach Luxemburg kommt.

 

Morgen werden Herr Delles und Frau Cahen eine Pressekonferenz abhalten.

 

Verschiedene Friedhöfe haben zugemacht. Wenn es zurzeit Begräbnisse gibt, bitte diese im kleinen Kreis organisieren. Nach der Krise können dann wieder größere Begräbnisse gemacht werden.

 

Die Schulen machen nicht vor den Osterferien wieder auf!

 

Heute hat es in Luxemburg den 2. Todesfall gegeben.

 

Es gibt Europäer, die noch nicht wieder in Europa sind. Es wird momentan mit anderen europäischen Ländern organisiert, diesen Leuten die Möglichkeit zu geben, nach Hause zu kommen.

 

Irgendwann muss auch in Luxemburg auf die Armee zurückgriffen werden.

 

Es gibt zurzeit keine Informationen, dass Frankreich oder Belgien die Grenzen nach Luxemburg zumachen. Für Pendler gibt es jedoch schon Zertifikate.

 

Bitte bleibt zuhause!!

 

 

DT 18.03.2020

Deutschland hat seine Bestimmungen für Pendler angepasst.

ab jetzt brauchen die Pendler ein Pendlerbescheinigung.

Weitere Fragen werden auf der Internetseite der Bundespolizei beantwortet.
Es reicht jetzt nicht mehr die nationale Bescheinigung zu haben. Bis jeder diesen Pendlerausweis hat, soll man die Bescheinigung weiter dabei haben.

18.03.2020

TEST CORONA VIRUS

Die Laboratoires reunis bieten die Möglichkeit Test auf coronavirus im Drive-in zu machen. Man muss eine Bescheinigung vom Arzt haben, um den Test machen zu können.
alle Informationen finden sie hier:

Es ist Personal auf dem Parkplatz. Die Hörgeschädigten brauchen also nicht anzurufen. Sie werden von dem Personal gesehen und dann kommt das Personal zum Auto und macht den Test. IHR MÜSST IM AUTO SITZEN BLEIBEN! NICHT AUSSTEIGEN!

18.03.2020

Aktualisierte Version der Informationen der Internetseite des Gesundheitsministeriums.

18.03.2020

Das Formular für Grenzgänger die aus Belgien nach Luxemburg arbeiten kommen:

17.03.2020

Erklärung von Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert über das Corona-Virus SARS-Cov2 „COVID19“

Soziale Kontakte sollen auf ein striktes Minimum reduziert werden, damit jeder der medizinische Hilfe braucht diese auch erhalten kann.

Die Abgeordnetenkammer wird weiter funktionieren, die Vorschriften über Abstand werden eingehalten.

 

Premierminister:

Diese Situation hatten wir noch nie, wir müssen die Verbreitung einschränken.

Heute sind 140 Personen infiziert, wenn wir nicht zusammen arbeiten, wird es so weiter gehen.

Wir mussen die gefährdeten Personen maximal schützen, jede Person ist Teil der Lösung, wenn er sich an die Vorschriften hält.

 

Bleibt so lange wie möglich zu hause, das ist das wichitigtes Prinzip! Kein Kontakt mit anderen Personen haben.

 

Ausnahmen: Arbeit, medizinische Termine, die notwendig sind und nicht verschoben werden können, Lebensmittel einkaufen, zur Bank, wenn es nicht anders möglich ist.

Man darf in die Natur, aber alleine, nicht zu 3, 4 oder 5 Personen.

Die direkten sozialen Kontakte müssen auf ein maximales Minimum heruntergschraubt werden

Die Baustellen müssen jetzt geschlossen werden, sie werden jetzt noch abgesichert und dann darf nicht mehr dort gearbeitet werden.

Spätestens Freitag abend müssen alle Baustellen geschlossen werden. Handwerker können eine Notdienst garantieren, alle anderen Arbeiten sollen eingestellt werden.

alle Spielplätze bleiben geschlossen!

 

Die Welt und Luxemburg könnte in eine Rezession rutschen, wir tun alles um dies zu verhindern.

Wir haben finanziellen Spielraum, weil wir gut afgestellt sind. Die Unternehmen und die Arbeitsplätze werden gesichert und könen bestehen bleiben.

 

Die Frist zu Abgabe der Steuererklärung wurde auf den 30.06. verlängert.

Technischer Arbeitslosigkeit wurde eingeführt für viele Bereiche, damit die Angestellten, die nicht mehr arbeiten können/dürfen 80% ihres Gehaltes bekommen.

 

Luxembourg ruft den Krisenstand aus.

Das ist in der Verfassung in Artikel 32.4 vorgesehen.

Der Krisenstand wurde entschieden, um diese Krise schnell in den Griff zu bekommen.

Der Krisenstand ermöglicht es der Regierung schnell Entscheidungen zu treffen.

 

Wir können das nur überstehen, wenn wir uns an die Regeln halten. Sie sind für uns alle und im Interesse jedes Einzelnen.

Sich nicht an die Vorschriften zuhalten ist egoistisch und man gefährdet sich selbst und alle anderen.

Wir können es nur schaffen, wenn wir solidariisch sind und zusammenarbeiten.

 

Gesundheitsministerin:

Erinnerung:

wir nehmen diese Massnahmen, weil wir auf den Höhepunkt der Krise hinsteuern. Es ist wichtig jetzt diese Massnahmen zu nehmen und so die Leute aus dem Gsundheitssystem zu unterstützen.

Die zahlen sprechen für sich: 140 Infizierte.

Wir testen mehr als Personen als die Nachbarländer, daher ist es schwer voauszusehen wie sich die Situation entwickelt.

6 der infirzierten Personen sind im Krankanhaus, eine person davon auf der Intensivstation.

Geheilt kann man erst nach 14 Tagen sein, daher können wir nicht sagen wie viele Personen schon geheilt sind. Es ist noch zu früh.

 

Beim Gesundheitsministerium wurde schon im Januar der Krisenstab eingerichtet. Dies weil die Situation in China bekannt war. Dieser Krisenstab hat seit Januar gearbeitet. Das Gesundheitsministerium macht im Moment sonst nichts, als sich auf dei Coronakrise zu konzentrieren. Auch da können nicht alle arbeiten, einige Mitarbeiter sind krank, daher unterstüzten andere Ministerien das Gesundheitsministerium.

Das Gesundheitsministerium steht in Kontakt mit Ärzten, Krankenhäusen, CGDIS usw. Viele Informationen stehen auf der Internetseite für Professionelle und für die Bevölkerung. Die Informationen sollen so klar wie möglich sein

Monitoring über die Anzahl an Betten, Personal, Bedürfnissen (Masken, Mateial use.) im Bereich funktioniert ab heute, damit schnell reagiert werden kann mit Personal und Material.

Monitoring der Teste  wird gemacht, alle privaten und staatlichen Labors testen im Moment. 1500 Test wurden gemacht.

Es gibt noch nationalen Bestand (Material auf Lager) aber der Bestand ist begrenzt. Viele Bestellungen laufen, es gibt aber Verspätungen bei der Lieferung.

Daher wir jetzt nicht das gesamte Material verteilt, sondern nur da wo unbedingt nötig. Damit der Bestand reicht, bis die Lieferung ankommt.

Die Armee schützt das Material und verteilt es.

 

Krankenhäuser können Termine, die nicht so wichtig sind, absagen. So bleiben die Betten frei für Norfälle und Coronavirus-patienten. Rund um das CHL werden weitere Betten aufgestellt.

Auch die Hallen der  Luxexpo werden vielleicht genutzt um Betten aufzustellen.

Es werden zwei weitere Behandlungszentren eingerichtet zur Behandlung von Personen, die kein Notfall sind. 

Die Regierung ist zuverschtlich, dass das  Material bald ankommt. Daher können jetzt wieder Masken und anderes Material verteilt, werden.

 120000 Masken für Arzte wurden verteilt.  Die Armee verteilt das Material da wo es nötig ist. Es wird nach einer Strategie gearbeitet.

Das Material ist für:

Ärzte,  Krankenschwestern, Apotheken, Pflegedienste, Masseur, Kinesitherapeuten, Personal im Krankanhaus, Dienste für Hilfe zu Hause, Transport im Bereich Hygiene, Laboratorien,Zahnärzte.

 

Wenn klar ist, dass genug Material da ist, können auch Personen, die am Schalter oder der Kasse arbeiten, Material bekommen.

Hier ist die Gefahr nicht so gross, weil man nur kurz Kontakt mit den Personen ist und auch Abstand halten kann.

Daher ist es wichtig, dass wir uns alle an die Hygienevorschriften halten.

 

Maison medical /Ärztehäuser

Im Norden, Süden und Zentrum funktionieren diese Häuser ab 10 Uhr morgen (18.03).

Sie sind gedacht für Personen mit Armenbeschwerden! Hier können die Leute gestestet und betreut werden.

Im Zentrum wird das Ärztehaus auf das Gebäude des INS ausgeweitet.

Im Osten wird das noch aufgebaut.

 

Ärzte bieten Beratung über Telefon an, der Arzt kann denn beraten ob es nötig ist ins Krankenhaus oder das Ärztehaus zu gehen.

Es ist wichtig die Patienten nach wichtig udn weniger wichtig zu unterteilen.

Hier gibt es viele digitale Lösungsansätze.

 

Die Polizei ist draussen unterwegs, um die Leute daran zu erinnern den Abstand einzuhalten.

 

Es ist wichtig die Personen, die im Gesundheitsbereich arbeiten zu unterstützen und sie gesund zu halten.

Pendler können wieierhin ins Land bekommen, sie haben Bescheinigungen bekommen, damit sie über die Grenze kommen.

Hotels werden zur vVrfügung gestellt für die Grenzgänger und ihre Familien.

9 creche/Kinderhorte für Kinder von medizinischem- und pflege Personal sind eingerichtet.

 

Es gibt Listen mit Namen von Personen, die im Gesundheitsbereich einspringen können, wenn Bedarf ist.

 

Danach haben die Abgeordneten die Möglichkeit Fragen zu stellen und Anmerkunden zu machen.

 

Zusätzliche Informationen von Xavier Bettel und Paulette Lenert:
Jeder Arbeitgeber soll so viel wie möglich auf Teletarbeit umstellen.

Auch für Grenzgänger wird an Lösungen gearbetiet, mit Belgien besteht schon eine Abmachung.

 

Es ist wichtig zu verstehen, das auch Personen die nicht zu der Gruppe der Gefährdeten gehören, Komplikationen haben können.

Alle müssen geschützt werden. Es ist nicht klar wie lange die Krise andauern wird.

 

Luxemburger, die im Ausland sind, sollen schnellstmöglich nach Hause kommen, wir wissen nicht wie es weiter geht bei den Einreisemöglichkeiten.

Wir sind alle Teil der Lösung, wenn wir uns an die Regeln halten.

Jeder soll verstehn, dass der #bleib zuhause wichtig ist. Unser Ziel ist die Verbreitung abzuschwächen. Sich nicht an die Vorschriften zu halten, ist unverantwortlich!

 

Auch der öffentliche Transport wird verringert.

Vieles ändert sich von Tag zu Tag, die Regierung informiert so schnell es geht.

Definition der WHO über die Verdachtsfälle hat sich geändert. Momentan ist man Verdachtsfall wenn man Kontakt mit einer infizierten Person hatte oder selbst Symptome zu zeigen.

Die Hotline muss auch auf diese Entwicklungen reagieren, das ist nicht einfach. Im Zweifelsfall isolieren sie sich selbst.

Ein Flyer  in 5 Sprachen mit weiteren Informationen wird in den nächsten Tagen an alle Haushalte verteilt.

 

 

 

17.03.2020

Pressekonferenz vom 16.03.2020

Ab morgen (17.03.) wird täglich um 9:00 Uhr der Stand der angesteckten Personen aktualisiert.

Stand der angesteckten Personen: 81

Im Krankenhaus befinden sich 10 Personen.

Das Ziel ist es das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Deshalb muss die Bevölkerung zusammenarbeiten und ihre sozialen Begegnungen einschränken.

Gefährdete Personen sollen zu Hause bleiben.

Die Polizei kontrolliert schon, ob die Maßnahmen von der Regierung eingehalten werden. Ab morgen wird es stärker kontrolliert und bei Verstößen auch verbalisiert.

Was bleibt auch offen?

  • Strom- und Wasserversorgung,
  • Müllabfuhr,
  • Lebensmittelgeschäfte,
  • Restaurant (Takeout),
  • Labore
  • Gesundheits- und Pflegesystem,
  • Öffentlicher Verkehr
  • Finanzsektor

 

Der Urlaub aus familiären Gründen muss nicht vom Arbeitgeber bewilligt werden, das ist abhängig von dem jeweiligen Arbeitsbereich.  

 

Deutschland hat die Grenzen zugemacht. Ab morgen (17.03.) muss ein Pendlerzertifikat vorgewiesen werden um ins Land zu kommen.

 

Auch in der Region „Grand Est“ in Frankreich überlegen sie drastischere Maßnahmen zu nahmen (Quarantäne).

9 Krippen (Crèches) bleiben für Pflege- und Gesundheitspersonal offen:  

  • Rumelange
  • Biwer
  • Strassen
  • Habscht
  • Ettelbruck
  • Niederanven
  • Wiltz
  • Zitha
  • Ëlwen

 

Pendler dürfen mit ihren Familien hier in Hotels wohnen.  

Es gibt noch genug Material aber wir warten derzeit noch auf Bestellungen (Masken und Teste).

Es wird vielleicht in nächster Zeit auf Medizinstudenten sowie Pensionisten aus dem Gesundheitsbereich zurückgegriffen. Es wird eine neue Hotline eingerichtet, wo Freiwillige sich melden können.

Ab morgen wird es auch die Möglichkeit geben, Essens nach Hause zu liefern.

 

Wir befinden uns momentan in der 2. Phase (es gibt 3 Phasen insgesamt).

Auch die Zahl der getesteten Personen steigt jeden Tag. Trotzdem, um das Material nicht zu verschwenden, werden nur mehr gezielte Teste eingesetzt.

 

17.03.2020

Das Formular für Grenzgänger die aus Frankreich nach Luxemburg arbeiten kommen:

 

 

 

 

16.03.2020

Hier ist der Link für die Dolmetschung der Pressekonferenz vom 16.03.2020 in Gebärdensprache:

https://youtu.be/ejFa0ZYc-zg

 

 

 

 

 

16.03.2020

Urlaub aus familiären Gründen wegen des Coronavirus

Alle Schulen und maisons relais in Luxemburg sind mindestens bis zum 27.3.2020 geschlossen. Damit Eltern sich um Ihre Kinder kümmern können, gibt es den Urlaub aus familiären Gründen wegen des Coronavirus.

Wer kann den Urlaub beantragen?

  • Eltern die arbeiten und keine Möglichkeit haben ihr Kind betreuen zu lassen.
  • Es kann nur ein Elternteil den Urlaub aus familiären Gründen nehmen. Der Andere muss weiter arbeiten gehen. Die Eltern können sich abwechseln. In dem Fall müssen beide den Antrag machen.
  • Dein Kind muss unter 13 Jahre alt sein. Wenn dein Kinder 13 Jahre hat oder älter ist kannst Du den Urlaub aus familiären Gründen nicht nehmen.

Wie kann der Urlaub beantragt werden?

  1. Lade das Antragsformular herunter:
    https://guichet.public.lu/dam-assets/catalogue-formulaires/conge-enfant-malade/conge-enfant-malade-covid-19/demande-conge-raisons-familiales-covid-19-de.pdf
  2. Fülle es aus unterschreibe es.
  3. Du kannst das Formular ausdrucken und per Hand unterschreiben oder es auf dem Computer ausfüllen und elektronisch unterschreiben.
  4. Sage deinem Chef mündlich oder schriftlich Bescheid, dass Du den Urlaub aus familiären Gründen nimmst. Der Chef kann den Urlaub nicht ablehnen ausser wenn Du in einem sehr wichtigen Bereich arbeitest (z.B. Gesundheitsbereich)
  5. Schicke das Formular an die Krankenkasse:
    • Per Mail: cns-crf@secu.lu
    • Per Post: CNS
      Indemnités pécunaires
      L-2980 Luxembourg

Weitere Infos:

  • Wenn dein Kind älter als 12 Jahre ist und eine Behinderung hat kannst Du den Urlaub aus familiären Gründen wegen des Coronavirus nicht nehmen. Die Regierung wird bald weitere Infos herausgeben. Der normale Elternurlaub aus familiären Gründen (nicht wegen Coronavirus) bleibt bestehen.
  • Es steht kein Datum auf dem Antragsformular. Es gilt also solange, bis die Regierung sagt, dass es nicht mehr gültig ist.
  • Eltern können sich den Urlaub aufteilen.
    • Beispiel 1:
      Mutter: Montag und Dienstag
      Vater: Mittwoch, Donnerstag und Freitag
    • Beispiel 2:
      Mutter: immer vormittags
      Vater: immer nachmittags
  • Wenn Du den Urlaub aus familiären Gründen hast, brauchst Du kein ärztliches Attest von Arzt um zu Hause zu bleiben.
  • Es wird abgeraten, dass Großeltern oder andere gefährdete Personen, die Kinder betreuen! Eltern sollen deshalb den Urlaub aus familiären Gründen nehmen.

 

 

 

16.03.2020

Bescheinigung/Zertifikat für Berufspendler

Es ist möglich, dass die Grenzen zwischen Luxemburg und Deutschland in den nächsten Tagen verstärkt kontrolliert werden.

Die luxemburgische Regierung hat deshalb eine Bescheinigung erstellt. Wenn Du in Deutschland wohnst und in Luxemburg arbeitest, kannst Du das mit der Bescheinigung beweisen. Mit der Bescheinigung kannst Du also trotzdem die Grenze überschreiten.

  1. Lade das Formular unter diesem Link herunter und drucke es aus:
  2. https://gouvernement.lu/dam-assets/documents/actualites/2020/03-mars/Zertifikat-Berufspendler-Nachweis-Notwendigkeit-Grenzuebertritt.pdf
  3. Fülle es aus und unterschreibe es.
  4. Gebe die Bescheinigung deinem Chef. Er muss die Bescheinigung auch unterschreiben.
  5. Nehme die Bescheinigung immer mit wenn du aus Deutschland nach Luxemburg fährst.

 

 

 

 

16.03.2020

Alle Videos in Gebärdensprache können hier angeschaut werden:

https://www.youtube.com/channel/UCVZIMejammns_AsigHxxfFw

 

 

 

15.03.2020

Pressekonferenz

Stand der angesteckten Personen: 51

Die Situation ist ernst.

Prävention und Vorsicht sind wichtig.

Weitere Maßnahmen:

Jede gefährdete Person soll zu Hause bleiben. Sie soll nur raus wenn es unbedingt notwendig ist.

Gefährdete Personen sind

  • Personen über 65 Jahre,
  • Krebspatienten,
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem,
  • Personen mit Herzkreislaufproblemen und
  • Personen mit Diabetes.

Die Regierung ist dabei Lieferungen nach Hause von Supermärkten zu organisieren.

Für alle Personen gilt:

Nur sehr wichtige und nötige Besorgungen machen, alle anderen Fahrten nicht machen.

Erlaubt ist der Weg zur Arbeit, zum Arzt und Apotheke, wichtige Einkäufe, um anderen Personen zu helfen. Man kann draußen spazieren gehen oder so, man muss aber einen Abstand von zwei Metern zu anderen Personen einhalten.

Ab Mitternacht sind alle Restaurants, Cafes, Bibliotheken, Kinos, Sporthallen, Schwimmbäder, Fitnesszentren geschlossen.

Alle Feste und kulturellen Veranstaltungen sind abgesagt.

Alle Geschäfte sind geschlossen, AUSSER:

  • Lebensmittelgeschäfte, auch Bäcker und Metzger,
  • Apotheken,
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Zeitungskioske

Die Geschäfte werden weiter beliefert.

Im Bereich Hotel, Restaurant und Cafe sind Drive In, Auslieferung und Roomservice erlaubt.

Für Unternehmen: Nur die nötigen Aktivitäten machen, so viel wie möglich von zu Hause arbeiten (Teletravail).

Staat: die staatlichen Verwaltungen funktionieren weiter. Es wird mehr Teletravail gemacht und weniger am Schalter. 

Die Grenzen bleiben offen. Grenzgänger dürfen weiterhin zur Arbeit kommen.

Die Regierung ist dabei für Dienstag oder Mittwoch medizinische Dienste (maison medicale) im Zentrum, Süden und Norden aufzubauen. Dort sollen dann Personen behandelt werden, die Symptome haben.

Die Bevölkerung wird hierüber informiert.

Das CGDIS hat folgende EMail Hotline eingerichtet: coronavirus-hotline@etat.lu

Hier kann man seine Fragen stellen.

 

Hier ist der Link für die Dolmetschung der Pressekonferenz in Gebärdensprache:

https://www.youtube.com/watch?v=xEXEzwjvBbA&t=345s

 

 

 

13.03.2020

Pressekonferenz

Kurze Infos zum Pressebriefing

Familienministerium:

Alters- und Pflegeheime: bitte die Bewohner nicht besuchen.

Den Bewohnern wird geraten zu Hause zu bleiben.

Es ist wichtig dass alle Menschen sich an die Hygieneregeln zu halten.

Heime, Foyer usw. Für Menschen mit einer Behinderung: die Direktionen entscheiden selber ob sie für Besucher offen sind oder nicht.

Fonds national de solidarité: Personen sollen nur an den Schalter, wenn unbedingt nötig.

Personen die Revis erhalten bekommen einen Brief, dass sie nicht an den Schalter kommen müssen.

Profiling der Adem: wird auf Distanz gemacht, nicht im Büro.

Zukunftskasse: alles was man online machen kann, soll man online tun.

 

Gesundheitsministerium: 

Erster Todesfall wegen Coronavirus

Jetzt sind 34 Personen angesteckt mit Coronavirus.

Die Informationen auf der Internetseite des Ministeriums werden klarer und deutlicher geschrieben (ab Samstag verfügbar).

 

Transportministerium:

Adapto funktioniert weiterhin.

Öffentlicher Transport funktioniert nach dem Ferien-Fahrplan.

Die Informationen auf den Anzeigen und Apps können einige Tage nicht richtig sein.

Die Schalter sind offen. Man soll aber nur an den Schalter gehen, wenn die Anfrage nicht online machbar ist.

 

Hier ist der Link für die Dolmetschung der Pressekonferenz in Gebärdensprache:

https://www.youtube.com/watch?v=WlSEq4BU3QU&t=386s

 

 

 

 

13.03.2020

Das Gesundheitsministerium hat auf ihrer Internetseite viele Fragen zum Thema Corona-Virus beantwortet.

https://msan.gouvernement.lu/de/dossiers/2020/corona-virus.html

Da bekommt ihr schon viele Antworten auf eure Fragen.

Für weitere, andere Fragen könnt ihr auch eine E-Mail schicken: direction-sante@ms.etat.lu

Wenn ihr noch Fragen zu unseren Texten habt, dann meldet euch bei der Beratungsstelle.

 

 

 

12.03.2020

Pressekonferenz

Die INFORMATIONEN DER REGIERUNG stehen nach dem Briefing in Gebärdensprache zur Verfügung. 

https://www.youtube.com/watch?v=XL-POwZ_qPI&t=1053s

 

 

11.03.2020

Pressekonferenz

Die Regierung hat über die momentane Situation informiert.

Hier der Link für die Informationen in Gebärdensprache.

https://www.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=cVVHWpKCC7M&d=n&app=desktop